Analysefibel
Analysefibel 

  Aus Unfallprotokollen zitiert nach FAZ 20.4.11:

"Nachdem ich vierzig Jahre gefahren bin, schlief ich am Lenkrad ein."                                                                                             "Zunächst sagte ich der Polizei, ich sei nicht verletzt, aber als ich den Hut abnahm, bemerkte ich den Schädelbruch."
 

Berufsorientierung           

 

                                    Berufsbilder

 

Das Bewerberforum verfügt über einen breiten Fundus an Berufsbildern (sie sind im Bewerberforum in Lehrstellenanzeigen vorgekommen). 
Diese wurden hier eingestellt. So entstand eine Berufsorientierungsseite für alle diejenigen, die sich bei der Berufswahl etwas schwer tun oder die einer Berufsbezeichung begegnen und wissen wollen, was sie genau vermittelt.. In der Südd. Zeitung liest man eine Überschrift (20. Jan. 14) "Zwei von drei Azubis vom Beruf enttäuscht!" - "Was will ich werden?" Einfach bei Bedarf beim Bewerberforum.com Rubrik Berufsbilder vorbeisehen.  Aber Achtung: Die Bilder werden nicht fortgeschrieben bzw. modernisiert!

Berufsbilder für Fachkräfte sind vom Inserenten beizusteuern und können, als normale Anzeige gestaltet, dem Stellenangebot beigestellt werden.

Formulierungshilfe ist durchaus willkommen!

 

Diese Berufsbilder werden rechtlichen Änderungen nicht angepasst, also nicht fortgeschrieben! Die Richtigkeeit des Inhalts wird nicht garantiert.

 

                                                           

 

                Von Anlernling bis Zuschneider

                        Leider ist keine anhaltende Satzstabilität zu erlangen.)

 

Folgende Berufsbilder sind derzeit in alphabetischer Reihenfolge publiziert:  Altenpflegehelfer, Altenpfleger, Anlagenmechaniker, Arzthelfer, Augenoptiker, Automobilkaufleute, Bäcker, Bankkaufleute, Baugeräteführer, Bauzeichner, Beamter bei der Kommunalverwaltung, Behälter- u. Apparatebauer, Bekleidungsschneider, Berufskollegiat Bautechnik, Betonfertigteilbauer, Beton- und Stahlbetonbauer, Bibliotheksassistent, Bootsbauer, Brauer und Mälzer, Buchbinder, Bürogehilfe, Bürokaufleute, Chemielaborant, Chemikant, Chirurgiemechaniker, Dachdecker, Damenschneider, Datenverarbeitungskaufleute, Dreher, Drucker, Druckformhersteller, Druckvorlagenhersteller, Einzelhandelskaufleute, Eisenbahner im Betrieb, Elektroinstallateur, Elektromaschinenbauer, Elektromechaniker, Elektroniker, Energieelektroniker, Erzieher, Estrichleger,  Fachangestellter für Bürokommunikation, Fachgehilfe im Gastgewerbe, Fachgehilfe in steuer- und wirtschaftsberatenden Berufen, Fachinformatiker, Fachkraft für Abwassertechnik, Fachkraft für Lagerlogistik, Fachkraft für Lebensmitteltechnik, Fachkraft für Schutz und Sicherheit, Fachkraft für Veranstaltungstechnik, Fachverkäufer Nahrung, Feinoptiker, Feinwerkmechaniker, Fensterbauer, Fertigungsmechaniker, Fleischer, Fliesen-, Platten- u. Mosaikleger, Florist, Forstwirt, Fotogravurzeichner, Friseur, Gärtner, Galvaniseur, Gas- und Wasserinstallateur, Gebäudereiniger, Gerber, Gießereimechaniker, Glaser, Glasveredler mit -schleifer und -ätzer, Graveur, Handelsfachpacker, Hauswirtschafter, Hebamme/Ent-bindungspfleger, Heilerziehungspfleger, Heilerziehungs(pflege)helfer, Heilerzieher, Heilpädagoge, Hotelfachmann, Holzbearbeitungsmechaniker, Holzmechaniker, Hotelfachleute, Hotelkaufleute, Industrieelektroniker, Industriekaufleute, Industriemechaniker, Informatiker, Informatikkaufleute, IT-Systemelektroniker, IT-Systemkaufleute, Jugend- und Heimerzieher, Karosseriebauer, Kaufleute im Groß- u. Außenhandel, Kaufleute für Bürokommunikation, Kaufleute für Dialogmarketing, Kaufleute im Gesundheitswesen, Kaufmannsgehilfe im Hotel- und Gaststättengewerbe, Kessel- und Behälterbauer, Kfz-Mechatroniker, Kinderkrankenschwester/-pfleger, Klempner, Koch, Kommunikationselektroniker, Konditor, Konstruktionsmechaniker, Kraftfahrzeugelektriker, Kraftfahrzeugmechaniker, Krankenpflegehelfer, Krankenschwester/-pfleger, Kühlanlagenbauer, Kunststoff-Formgeber, Kunststoff- u. Schwergewebekonfektionär, Kunststoff-Schlosser, Kupferschmied, Lackierer, Lacklaborant, Landmaschinenmechaniker, Landwirt, Maler und Lackierer, Maschinen- u. Anlagenführer, Maschinenbaumechaniker, Maschinenzusammensetzer, Maskenbildner, Maurer, Mechaniker, Mechatroniker, Mediengestalter, Metallbauer, Metallfeinbearbeiter, Modellbauer, Modellbaumechaniker, Modelltischler, Modeschneider - Modenäher, Motorenmechaniker, Oberflächenbeschichter, Orthopädieschumacher, Pelzveredler, Pharmakant, Polsterer, Polster- u. Dekorationsnäher, Radio- und Fernsehtechniker, Raumausstatter, Rechtsanwaltsgehilfe, Reiseverkehrskaufleute, Restaurantfachmann, Rollladen- und Jalousiebauer, Schauwerbegestalter, Schlosser, Schmied, Schneider, Schreiner, Schriftsetzer, Schuhfertiger, Schuh- u. Lederwarenstepperin, Schwimmmeistergehilfe, Siebdrucker, Sozialversicherungsfachangestellter, Speditionskaufleute, Stahlformenbauer,  Straßenbauer, Straßenwärter, Stukkateur, Täschner, Techn. Produktdesigner, Techn. Zeichner, Teilezurichter, Teilzeichner, Textillaborant, Textilmechaniker, Textilmustergestalter,Textilreiniger, Textilveredler, Tiefbaufacharbeiter, Uhrmacher, Universalhärter, Veranstaltungskaufleute, Verfahrensmechaniker/-in (Fr. Kunststoff- u. Kautschuktechnik), Verkäufer, Vermessungstechniker, Ver- und Entsorger, Verpackungsmittelmechaniker, VerwaltungsfachangestellteVulkaniseur, Weinküfer, Werbekaufleute, Werkstoffprüfer, Werkzeugmacher, Werkzeugmechaniker,  Winzer, Zahnarzthelfer, Zahntechniker, Zentralheizungs- u. Lüftungsbauer, Zerspanungsmechaniker, Zimmerer

Altenpfleger/-pflegerin 

Ausbildungsvoraussetzungen: Hauptschulabschluss oder gleichwertiger Bildungsstand und Abschluss der einjährigen hauswirtschaftlichen Berufsfachschule oder Nachweis eines gleichwertigen Bildungstandes, - einer abgeschlossenen, mindestens 2-jährigen Berufsausbildung, - eine einschlägige praktische Tätigkeit von mindestens 3 Jahren, - eine Ausbildung zum(r) Krankenpflegehelfer(in), - ein soziales Jahr oder Realschulabschluss oder gleichwertiger Bildungsstand                   Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Gesundheitspflegerische Aufgaben: Eigenverantwortliche und notwendige Pflege des pflegebedürftigen Menschen, verschiedenste Aktivierungsmaßnahmen. Soziale Aufgaben: Aktive Förderung und Erhaltung der Beziehungen zwischen dem alten Menschen und seiner sozialen Umwelt durch Gespräche, Beratungen, Anregungen und Hilfen in individuellen Lebenssituationen. - Körperpflege, Gesundheitspflege, Seelsorge. Hygienemaßnahmen.                                                                                                                      Arbeitsumfeld: Altenwohnheime, Altenheime, Altenpflegeheime, Geriatrische Einrichtungen, Altentagesheime, Altenerholungsstätten, Kurkliniken, Kliniken, ambulante Pflegedienste. Pflegestationen. - Alte und hilfsbedürftige Menschen                                                                                                                          Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Gesundheitsvorschriften.                                                                                                                                Ausbildungsgang: Ausbildung an der Schule für Altenpflege und an einer fachpraktischen Ausbildungsstelle. Dauer 3 Jahre. Nach dem ersten Jahr Prüfung zum(r) Altenpfleger(in). Anschließend Ausbildung zum Altenpfleger bzw. zur Altenpflegerin. Theoretische Ausbildung: Pflegerisch-medizinisch: Alten- und Krankenpflege, Anatomie/Physiologie, Krankheitslehre, Arzneimittellehre, Ernährungslehre, Gesundheitserziehung und -beratung, Hygiene, Erste Hilfe. Pflegerisch-sozial: Rechtskunde mit Sozialhilfe und Unfallverhütung, Berufskunde und -ethik, Psychologie, Soziologie und Gesprächsführung, Aktivierung und Rehabilitation (Gymnastik, Tanz, Werken).  Allgemein: Theologie, Glaubensfragen, Staatsbürgerkunde, Lernmethodik, Deutsch, Medieneinsatz.                                        Weiterbildung: Fachschwester bzw. -pfleger für Geriatrie

Altenpflegehelfer/-helferin                                                                                                  Ausbildungsvoraussetzungen: Ausbildung nur in bestimmten Bundesländern. Unterschiedliche Regelung der Zugangsvoraussetzungen.                                             Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Unterstützung der Altenpfleger bei ihrer Arbeit. Hilfe nach Anweisung: Betreuung, Versorgung und Pflege gesunder und kranker alter Menschen. wie Körperpflege, Hilfe bei An- und Auskleiden, Betten, Lagern; Anrichten und Ausgabe der Mahlzeiten, Reinigen und Warten der medizinischen Hilfsmittel. Nachtwachen, Sorge für die Stationswäsche.                                                                                                                             Arbeitsumfeld: Stationäre, teilstationäre, ambulante und offene Altershilfe. Altenheime, Privathaushalte. Hilfsbedürftige alte Mitmenschen.                                       Ausbildungsgang: Baden-Württemberg: Die Ausbildung ist Teil der Ausbildung zum Altenpfleger. Ausbildungsdauer 1 Jahr.                                                                                     Weiterbildung: Altenpflegehelfer(in) nach einem weiteren Ausbildungsjahr.

Anlagenmechaniker/-mechanikerin

Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                    Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Apparatetechnik: Mitwirkung bei der Herstellung und Instandsetzung von Apparaten der Verfahrens-, Nahrungsmittel-, Energie- und Versorgungstechnik. Einzelfertigung nach Unterlagen und Anweisungen. - Fertigen, Montieren, Prüfen. - Versorgungstechnik: Mitwirkung bei der Herstellung und Instandhaltung von Rohrleitungssystemen und lüftungstechnischen Anlagen der Ver- und Entsorgungs-, Verfahrens-, Förder-, Hochdruck-, Kraftwerks-, Fernleitungs- und Klimatechnik. - Fertigen, Montieren, Warten, Inbetrieb nehmen, Störungserkennung, -beseitigung und -vorbeugung. Einzel- und Gruppenarbeit                                                                                                   Arbeitsumfeld: Werkstätten, Werkhallen, Baustellen, einschlägige Maschinen- und Geräteausstattung                                                                            Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Sicherheitsbestimmungen, Unfallschutz.                                                                                                Ausbildungsgang: 3,5 Jahre betriebliche Ausbildung = 1 Jahr berufliche Grundbildung, dann berufliche Fachbildung. Ab dem 3. Ausbildungsjahr Spezialisierung nach Apparate- bzw. Versorgungstechnik. Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer                                                                                                                                                             Weiterbildung: Industriemeister(in), Staatlich geprüfte(r) Techniker(in)

Arzthelfer/-helferin                                                                                                          Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                     Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Vorbereitung der Praxis auf die Sprechstunden. Steuerung des Patientendurchlaufs. Terminvergabe. - Anlegen, Fortschreiben und Betreuen der Patientenakte (Krankendatei); Festhalten (Speicherung) der Behandlungsdaten (Befunde, Therapie, Untersuchungen). - Vorbearbeitung und Nachbearbeitung der Visiten (Hausbesuche). Bereitstellung der Gerätschaften und Instrumente, Sterilisieren, Säubern. - Mithilfe bei der Erstellung der Kassenabrechnungen, Büroarbeiten (Dateiführung, Schriftverkehr, Telefondienst); Laborarbeiten (z. B. Harn- und Blutuntersuchungen). Medizinische Grundkenntnisse, Erste Hilfe, Fachvokabular, einschlägige Rechtsvorschriften, Rechenfertigkeiten, Sprachgewandtheit, evtl. Fremdsprachenkenntnisse. - Menschenkenntnis, Zuwendung, Überblick, gute Nerven, Eigenverantwortung.                                                                                                   Arbeitsumfeld:  Arztpraxis, Labor; Präparatenamen. Umgang mit medizinischem Gerät, Publikumsverkehr, oft langer Arbeitstag. Kranke und Gebrechliche!                   Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Vorschriften aus dem Gesundheitswesen                                                                                                                             Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung mit Abschlussprüfung.                                                   

Augenoptiker/-optikerin                                                                                                          Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                          Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Verkauf von Brillengestellen. Ausrichtung am Käufertypus und am modischen Trend. Dezente Lenkung des Kundengeschmacks. Auswahl der Gläser (vergütete, bedampfte, getönte mit Helligkeitsanpassung, Sonnengläser, eingeschliffene und zusammengesetzte Gläser). Zentrieren der Rohgläser, Anpassung an Fassung durch Rohschliff, Einjustierung in Fassung, Feinschliff. Anpassung der Fassung an die Kopfform des Kunden - keine Druckstellen. Zurechtbiegen der Bügel, Ziehen des Steges unter Hitze. Brillenreparaturen. Bestellung der Rohgläser in entsprechender Stärke beim Hersteller. Interesse an Optik (Physik), einschlägige augenanatomische und -medizinische Grundkenntnisse                                                                   Arbeitsumfeld: Optikerwerkstätte, Verkaufsraum. Umgang mit Menschen. Großsortiment unterteilt nach Fabrikaten, Kunststoff, Metall. Evtl. gesonderte Kontaktlinsenabteilung.                                                                                                                                                                                                                                                                   Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Einschlägige Bestimmungen aus demn Bereich des Gesundheitswesens.                                            Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung. Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer.

Automobilkaufleute                                                                                                                                            Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                         Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Übernahme von Tätigkeiten im Rahmen bürowirtschaftlicher Abläufe, Übersicht über betriebliche und branchenspezifische Informations- und Kommunikationsstränge. Beherrschung der Bearbeitung von Vorgängen der unter-schiedlichen Geschäftsbereiche: Neu- und Gebrauchtwagengeschäft, Kundendienst, Ersatzteile. - Buchführung, Kostenrechnung, Kalkulation, Statistik. - Kenntnisse über Fahrzeugtypen und -eigenschaften der Eigenmarken und der Konkurrenz, Beherrschung der Beschaffungsdispositionen und Durchführung der Einkäufe. - Überblick über Absatzgebiete und -märkte. Fähigkeit argumentations-stark Verkaufsgespräche zu führen, sicherer Umgang mit Kunden. Kenntnisse in Marketing, Marktbeobachtung, Darstellung von Finanzierungsmöglichkeiten, Leasingformalien, Versicherungsvarianten, Garantieleistungen. Fahrzeugzulassung, -abmeldung, -Übergabe. Sicherheit in allen Kundendienstarten. Entgegennahme von Bestellungen, Kostenvoranschläge erstellen, Werkstattaufträge ausfertigen und einplanen, Fakturierung. - Abwicklung aller Arbeitsvarianten in der Lagerwirtschaft, Teileübersicht, -Kenntnisse der technischen Funktionen der Bauteile. - Beherrschung aller Arbeiten des technischen Kundendienstes wie Prüfung der Verkehrs- und Betriebssicherheit von Fahrzeugen, Mitwirkung an Diagnose-, Wartung- und Reparaturarbeiten. Fahrzeugsysteme prüfen.                                                                                                                                                                                                     Arbeitsumfeld: Büroräume, Kommunikationsgeräte, Bürotechnik, Werkstätte. Diagnose- und Prüfgeräte, Automobile. Kunden.                                                            Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung, Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer. 

Bäcker/Bäckerin                                                                                                                                Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                             Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten:  Zubereitung von vielen unterschiedlichen Teigen, Mischungen, Füllungen, Überzügen, Garnierungen zur Herstellung von Brot, Brötchen, Kleingebäck, feinen Backwaren, Torten, Desserts und Dauerbackwaren. - Teigpflege, Portionieren, Formen. Beherrschen der Backtemperaturen und -dauer. Geschick mit Händen und Fingern. Kenntnisse in vielen Rezepturen

Arbeitsumfeld: Backstube, Backofen, diverse Maschinen; moderne Verkaufsräume. Gearbeitet wird fast immer im Stehen. Hochbetrieb schon ab 4 Uhr morgends.     Spezielle gesetzliche BestimmungenLebensmittelrecht, Hygienevorschriften                                                                                                                         Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung; Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer bzw. Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer.           Weiterbildung: Handwerks- bzw. Industriemeister(in), Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) der Fachrichtung Lebensmitteltechnik (Bäckereitechnik).      

Bankkaufmann/-frau                                                                                                                                                                                                                 Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                        Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Bankgeschäfte sind Dienstleistungen. Zentrale Aufgaben: Kundenberatung und –betreuung (Information, Dokumentation, Bargeld). – Geschäftssparten: Spargeschäft, Kreditgeschäft, Zahlungsverkehr, Wertpapiergeschäft, Auslandsgeschäft, Verwahrung. – Funktonen der Verwaltung: Rechnungswesen, Datenverarbeitung, Kontrolle (Revision), Werbung, Organisation, Personalwesen, Gebäudeverwaltung. – Personelle Qualifikation: Artikulations- und Argumentationsfähigkeit, Geschick im Umgang mit Menschen, Umgangsformen, Genauigkeit, Sorgfalt, Konzentrationsfähigkeit. Fremdsprachen. Datenverarbeitungskenntnisse.                                                                                                                       Arbeitsumfeld: Bank- bzw. Sparkassenhauptstellen, Zweigstellen. Schalterhallen, Büros, Schließfächer, Tresore. Modernste Ausstattung an Kommunikations- und elektronischen bzw. maschinellen Arbeitsgeräten. Bargeld, Formulare, Kunden. Genormte, vielfach automatisierte Massenarbeitsabläufe. Datenvielfalt.               Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Kreditwesengesetz.                                                                                                Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung. Abschlussprüfung vor der Industrie- u. Handelskammer.                                             Weiterbildung: Bankfachwirt(in), Fachschulkaufmann(-frau), Staatlich geprüfte(r) Betriebswirt(-in). 

Baugeräteführer                                                                                                                                                                         Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                             Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Erwerb des Führerscheins Klasse 3. Durchführen  von Arbeiten im Hochbau, Straßen- und Tiefbau: Lesen, Anwenden und Erstellen von technischen Unterlagen, Einrichten und Sichern von Baustellen, Aufstellen von Arbeits- und Schutzgerüsten, Be- und Verarbeiten von Bau- und Bauhilfsstoffen, Handhabung von Vermessungsgeräten, Instandsetzen von Bauteilen und Baugruppen. - Inbetriebnehmen, Führen und Außerbetriebsetzen von Baugeräten: Be- und Verarbeiten von Metallen, Anwendung von Montage- und Reparaturwerkzeugen sowie Prüf- und Messgeräten, Umgang mit Bauteilen, Baugruppen und Systemen von Baugeräten, Warten von Baugeräten, Eingrenzen von Störungen an Baugeräten. - Kenntnisse über Baustoffe und Bauverfahren (Bautechnik), Kenntnisse über elektronische, hydraulische und pneumatische Gerätesteuerungen.                                                                       Arbeitsumfeld: Baustellen, Baumaschinen und -gerät. Baustoffe.                                                                                                                                   Ausbildungsgang: 3 Jahre Ausbildung im Betrieb, Ausbildungszentrum und zentralem Übungsgelände. Grund- und Schwerpunktausbildung.                                         Weiterbildung: Polier, Baumaschinenmeister; Staatl. geprüfter Techniker.

Bauzeichner                                                                                                                           Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                         Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Einsatzbereich Planung und Konstruktion. Zeichnen von Grundrissen, Aufrissen, Schnitten mit genauen Maßangaben und exakten Beschriftungen. Terminplanung, Berechnungen; Mitwirkung bei Vergabeverfahren, Ausschreibungen, Abrechnungen. Darstellung der Wandstärken, der Flächenabmessungen, der Lage der Versorgungsleitungen, von Detailauszügen. - Zwischen Entwurf und Ausführung Berücksichtigung vieler Planabänderungen und -ergänzungen. Zeichnen in enger Zusammenarbeit mit dem Architekten. Verstehen der Grobentwürfe. Zeichnen meist computerunterstützt. - Räumliches Vorstellungsvermögen, technische Kenntnisse. Bauwerke sind: Häuser, Industriehallen, Verwaltungsgebäude, Brücken, Straßen, Tunnel, Scbleusen, Kanalisation.                                                                                                 Arbeitsumfeld: Architekturbüro, Unternehmen, Behörden. Zeichengeräte, Rechner, Kommunikationstechnik.                                                                                                 Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung; mindestens 20 Tage Praktikum auf einer Baustelle. Im dritten Ausbildungsjahr Schwerpunktausrichtung Hoch-, Tief-, Straßen- und Landschaftsbau, Ingenieurbau. Abschlussprüfung vor der IHK.                                                                                                            Beamter bei der Kommunalverwaltung, mittlerer nichttechn. Dienst                                                                          Ausbildungsvoraussetzungen: Mittlerer Bildungsabschluss. Beamtenrechtliche Voraussetzungen. Keine Ausländer (EG??)                                                                                       Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Einsatz bei Kommunalverwaltungen in verschiedenen Ressorts: Personalwesen, Statistik, Rechnungswesen, Einwohnermeldeamt u. a. m. - Abwicklung der anfallenden Verwaltungsaufgaben auf mittlerer Ebene. Erstellung und Verwaltung vielartiger Akten. Publikumsbetreuung. Erarbeitung von Entscheidungsunterlagen.  Gründliche Kenntnis der einschlägigen Vorschriften (Gesetze, Verordnungen, Erlasse); Auskünfte, Bearbeitung von Anträgen.                               Arbeitsumfeld: Behörde, Büro. Schreibtisch, Rechner, moderne Kommunikationsmittel. Publikumsverkehr. Bürger.                                                                                                      Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Beamtenrecht, Öffentliches Recht.                                                                                                                               Ausbildungsgang: Vorbereitungsdienst in verschiedenen Fachdienststellen. Laufbahnprüfung für den mittleren Dienst.                    

Behälter- und Apparatebauer/-bauerin                                                                                                           Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                         Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Herstellung von Kesseln und druckfesten Reaktionsbehältern für die Verfahrenstechnik und die Nahrungsmittel- bzw. Getränkeindustrie. Wärmetauscher, Turbinengehäuse für Energie- und Versorgungstechnik. - Metallbearbeitung: Messen, Anreißen, Körnen, Stempeln, Feilen, Sägen, Bohren, Gewindeschneiden, Schleifen, Richten, Biegen, Bördeln, Schablonen herstellen, Schweißen.  - Maßgenauigkeit. - Anriss von Blechen und Profilen anhand technischer Zeichnungen. Verformung, Zusammensetzung zu Bauteilen oder Baugruppen. Montage vor Ort mit lösbaren und nichtlösbaren Verbindungen zu Systemen oder Anlagen. Einbau von Rohrleitungen, -anschlüssen und Armaturen. Überprüfung der Dichtigkeit und Kontrolle der Schweißnähte und anderen Verbindungen. Wartung und Reparatur von Behältern und Apparaten, Anlagen und Systemen.                                                                                                                                                                                                                     Arbeitsumfeld: Werkshallen,  Metallbearbeitung. Materialien: Edelstahl, Aluminium. Armaturen, Biegemaschinen, Walzmaschinen, Blechverformungsmaschinen. Rechnergesteuerte Konstruktion.                                                                                                                                                                                                                                         Ausbildungsgang:  3 1/2 Jahre betriebliche Ausbildung. Abschlussprüfung vor der Handwerkskammer.                                                                                    Weiterbildung: Industriemeister(in), Staatl. Geprüfte Techniker(in)                                                                                                                                                  Bekleidungsschneider/-schneiderin                                                                                                                   Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                        Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Als Bekleidungsnäher(in): Fertigen von Einzelteilen für Kleidungsstücke in großer Stückzahl (Taschen, Kragenteile, Manschetten etc.); vielerlei Einzelschritte in der Fertigung (Arbeitszerlegung). - Nähen, Säumen, Versäubern, Bügeln, Schweißen, Pressen, Fixieren.                                                                                         Als Bekleidungsfertiger(in): Zusammensetzen der Einzelteile zum fertigen Kleidungsstück. Spezialsticharten.                                                                     Als Bekleidungsschneider(in): Umsetzen von Modeentwürfen in "Modelle"; Zuschneiden, Passen, Anproben. Endabnahme (Qualitätsprüfung); Arbeitsvorbereitung, Zusammenstellung des Bedarfs an Zubehör (Knöpfe, Reißverschlüsse, Spangen, Futter, Nähgarn); Umsetzen der Modellschnitte in Konfektionsgrößen. Zuschneiden in Großstückzahl. Gesamtüberblick über den Produktionsablauf. - Beherrschung der Sticharten; sorgfältige und genaue Arbeitsweise; Materialkenntnisse. Gute Augen, Fingergeschicklichkeit, Konzentration.                                                                                                                                                     Arbeitsumfeld: Fertigungshallen, Nähmaschinern, Bügelautomaten, Fixierpressen, Schweißmaschinen. Vielerlei Gewebe und Stoffe. Zubehör.                                                   Ausbildungsgang: 3 Ausbildungsstufen in Bekleidungsindustrie: Erste Stufe: 1 Jahr mit Zwischenprüfung als Bekleidungsnäher(in); Zweite Stufe: 1 Jahr mit Zwischenprüfung als Bekleidungsfertiger(in); Dritte Stufe: 1 Jahr, Abschlussprüfung als Bekleidungsschneider(in) vor der Industrie- und Handelskammer.                                                                                        Weiterbildung: Industtriermeisseistr8in), Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) Fachrichtung Bekleidungstechnik, Textiltechnik.                                         Berufskollegiat/in Bautechnik                                                                                                                                                       Ausbildungsvoraussetzungen:  Berufskollegs sind berufliche Bildungseinrichtungen, die einen mitleren Bildungsabschluss voraussetzen.                                                                            Fachrichtungen: Bauzeichner, Maurer, Beton- und Stahlbetonbauer, Zimmerer, Stuckateur, Fliesen-, Platten- und Mosaikleger, Straßenbauer                                                                       Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Sie entsprechen denjenigen der angeführten Fachrichtungen (Ausbildungsberufe). Die Ausbildung zum Berufskollegiaten erfolgt am Berufskolleg und gleichzeitig in einem einschlägigen Ausbildungsberuf der Bauwirtschaft.                                                                                                                                                                 Ausbildungsgang: Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Die Abschlussbezeichnung ist: Staatl. geprüfter Berufskollegiat, Fachrichtung Bau-technik. Hinzu kommt die jeweilige Abschlussbezeichnung des anerkannten Ausbildungsberufs im Bereich Bauwesen, für den ein Ausbildungsvertrag abgeschlossen wurde.                                                                               Weiterbildung: Mit Zusatzunterricht Fachhochschulreife. Nach 2-jähriger Berufspraxis Einstieg in das 3. Semester einer Bautechnikerausbildung.                                                                                                                                                                                                            Betonfertigteilbauer/-bauerin

Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.
Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Gießen von Betonwaren, Sichtbetonflächen, Betonwerksteinen, Stahlbetonfertig- und Spann-betonteilen vielerlei Arten und Größen für den Hoch-, Tief- und Straßenbau sowie für Garten- und Landschaftsgestaltung. – Montieren der Schalung und Formen, Bewehrung; Mischen der Betonmasse, Guß in die Formen. Ausschalen, Reinigen, Trocknen, Stapeln.
Arbeitsumfeld: Fertigungshalle, Gabelstapler, Kräne, Mischer, Rüttler, Wärmekammer; Sand, Kies, Zement, Bewehrungsstahl.
Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Unfall- und Lärmschutz.
Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebl. Ausbildung; im letzten Ausbildungsjahr Wahl zwischen Schwerpunkten: Betonstein-, Terrazzo-, Betonfertigteilbau. Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.
Weiterbildung: Industriemeister(-in); Staatlich geprüfte(r) Techniker(-in)  Fachricht. Allg. Bautechnik, Ingenieur-, Hoch-, Tiefbau                                                                             Beton- u
nd Stahlbetonbauer                                                                                                                                                                                            Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen. Frauen können nicht ausgebildet werden.               Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Betonieren von Grundmauern, Säulen, Wänden, Pfeilern, Decken, Brücken, Abstützungen usw.. Transport des Frischbetons zum Verwendungsort. - Anfertigung der Schalung, der Bewehrung mit Monierstahl (z. B. Baustahlmatten). Überblick, Plan-Lesen, räumliches Vorstellungsvermögen, körperliche Fitness. austellen, Betonmischer, Kräne, Verschalungen, Stahl, Zement, Sand, Kies, Wasser.                                                                                                                                                                     Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Unfall- und Lärmschutz. Schlechtwettergeldregelung.                                                                                                               Ausbildungsgang: Ausbildung in Industrie und Handwerk. Handwerk: 3 Jahre betriebliche Ausbildung. Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer. Zwischenprüfung nach 2 Jahren. - Industrie: Wie zuvor. Qualifikation durch Zwischenprüfung zum Hochbaufacharbeiter. Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.                                               Weiterbildung: Geprüfter Polier - Hochbau; Industrie- bzw. Handwerksmeister. Staatlich geprüfter Techniker der Fachrichtungen allgemeine Bautechnik, Ingenieurbau, Hochbau, Tiefbau, Betontechnologie.  

Bibliotheksassistent/-assistentin, Mittlerer Bibliotheksdienst an wissenschaftlichen Bibliotheken und an öffentlichen Büchereien                                                                                                                                                              Ausbildungsvoraussetzungen: Diese sind in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich geregelt. Auskünfte gibt der Ausbildungsplatzanbieter.                                     Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Betreuung der Ausleihung von Büchern, Arbeiten mit Katalogen und Dokumentationsdateien, Führen der Ausleihedatei. - Hilfestellung bei der Suche und Auswahl von Lesestoff und Werken, Überwachung der Rückgabe, Kleinreparaturen. - Abwicklung des zwischen-bibliothekarischen (deutsch, international) Leihverkehrs. - Beschaffung = Bestellung, Registrierung des Zuganges (Katalogisierung, Beschriftung, Einordnen, Korrespondenz, Eingangsrechnungen prüfen. - Breites Fachwissen, Überblick, Merkfähigkeit, Konzentration, Umgang mit Menschen.                                                                                         Arbeitsumfeld: Bibliotheken an Hochschulen, Krankenhäusern, Altenheimen, Kommunalbibliotheken, Spezialbibliotheken; Bibliotheksräume, Dateien, Bücher, Zeitschriften, Filme. Publikumsverkehr.                                                                                                                                                                                                  Ausbildungsgang: 1 1/2 bis 2 Jahre Vorbereitungsdienst. Laufbahnprüfung für den mittleren Bibliotheksdienst.                                                                           Weiterbildung: Diplom-Bibliothekar im gehobenen Dienst.                                                                                                                                           Bootsbauer/-bauerin                                                                                                                                                  Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                               Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Bootsneubau, -lizenzbau, Rumpf-Innenausbau, Bootsumbau, Reparaturen, Bootslagerung und -pflege. Es gibt eine Vielzahl von Bootstypen, auf deren Eigenheiten sich ein Bootsbauer verstehen muss. - Sägen, Bohren, Zuschneiden, Fräsen, Hobeln, Leimen u. a. m. - Zum eigentlichen Bootsbau tritt die Fertigung der Aufbauten, Masten, Ruderanlagen, Einbau des Antriebs, der elektrischen Anlagen, Montage der Beschläge, Zuordnung des Laufenden Gutes. - Wichtig: Materialkenntnis und handwerkliches Können. Räumliches Vorstellungsvermögen, Formgefühl, technisches Verständnis, Arbeiten nach Konstruktionsplänen. - Wassersportfähigkeiten und -kenntnisse. Arbeitsumfeld: Bootswerft, Werfthallen. Arbeitsmaschinen aller Art. Massivholz, Spezialsperrholz, Stahl, Aluminium, Kunststoffe, Farben, Lacke, Beschläge. Teamarbeit.                                                                                                                                                                                                                                                     Ausbildungsgang: 3,5 Jahre betriebliche Ausbildung (Handwerk) bzw. 3 Jahre (Industrie). Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer bzw. Handwerkskammer.                                                                                                                                                                                                                               Weiterbildung: Meister(in), Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) Fachrichtung Holztechnik, Holzbetriebstechnik.                                                                                      Brauer und Mälzer/-in                                                                                                                                                                                          Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                               Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Reinigen, Sortieren, Einweichen der Gerste zur Keimung mit strenger Kontrolle, um Qualitätsminderungen zu verhindern. Trocknen (Zeit- und Temperaturregelung) der Keimlinge zu Malz, Schroten = Mälzen. Mischen von Malz und Wasser zu Maische; aus ihr wird die Würze gewonnen. Zutat von Hopfen. Aufkochen.  Ingangsetzen des Gärvorganges  mittels Hefe (Umwandlung des Malzzuckers zu Alkohol durch Gärbakterien). - Filterung, Lagerung, Abfüllen des Bieres. Probetrunk.                           Arbeitsumfeld: Brauhaus, Brauanlagen. Gerste, Hopfen, Wasser. Mälzerei, Sudhaus, Gärkeller, Lagerkeller, Abfüllerei.                                                             Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebl. Ausbildung. Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer bzw. Handwerkskammer.                                                             Weiterbildung: Brauer- oder Mälzermeister(in), Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) Fachrichtung Brauereitechnik.                                                         Buchbinder/Buchbinderin                                                                                                                                                                                   Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                              Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten:  Binden von Büchern, Kalendern, Zeitschriften, Schreibblocks, Broschüren. Falzen, Zusammentragen, Heften, Leimen, Schneiden, Pressen des Bindegutes. Einsatz von Maschinen. - Aber auch Restaurieren von alten Büchern, Aufziehen von Druckmotiven. Maschinen einrichten, überwachen. - Technisches Verständnis, aber auch künstlerische Fertigkeiten und Beherrschung alter Bindetechnik, z. B. Atlasbindung, Fadenbindung. Diverse Bindearten.                   Arbeitsumfeld: Werkstätte, Halle. Falz-, Heft-, Press-, Schneide-, Rüttelmaschinen. Einzelfertigung mit oft künstlerischer Handarbeit, Serienfertigung. Druckgut/Schriftgut, Deckblatt, Kartons, Folien, Buchrücken aus Leder, Leinen. Bei Großbindereien weitgehende Automation der Arbeitsgänge.                                        Ausbildungsgang: 3 Jahre Ausbildung in Industrie- oder Handwerksbetrieb. Im dritten Jahr Schwerpunktwahl Einzel-, Serien-, Sonderfertigung.                                         Weiterbildung: Industriemeister(in), Handwerksmeister(in)                                                                                                                                                                          Bürogehilfe/-gehilfin                                                                                                                                                                                             Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                                Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Abwicklung der anfallenden Bürodienste: Eingangspost (Öffnen, Sichten, Sortieren, Stempeln, Weiterleiten), Entgegennahme von Telefonaten, Gesprächsvermittlung, Führung von Dateien und Statistiken, Betreuung der Büro-geräte, Verwaltung der Büromaterialien. - Erledigung des anfallenden Schriftverkehrs selbständig oder nach Diktat.                                                                                                                                                                                                                                                                   Arbeitsumfeld: Büro, Büromaschinen und Kommunikationstechnik.                                                                                                                                                                           Ausbildungsgang: 2 Jahre betriebliche Ausbildung.  Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.                                                                                    Weiterbildung: Geprüfte(r) Sekretär(in), Fremdsprachenkorrespondent(in), Fremdsprachensekretär(in), Staatlich geprüfte(r) Betriebswirt.                                                                 Bürokaufleute                                                                                                                                                                                                      Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                       Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten:  Büroarbeiten, die in den einzelnen Abteilungen (Einkauf, Produktion, Materialwirtschaft, Ver-waltung z. B. Rechnungswesen, Datenverarbeitung, Hausverwaltung u. a., Vertrieb) anfallen = Betreuung und Abwicklung des bürotechnischen Ablaufs. - Schriftverkehr, Ablage, Formulare, Statistiken, Karteien, Dateien, Sortieren, Computereingaben, Daten-verwaltung, Datenausgabe, Berichte, Listen, Belegbearbeitung, Kassenführung, Abrechnungen, Telefonieren u. a. m.                         Arbeitsumfeld: Büro. Büromaschinen aller Art, Rechner, Kommunikationsgeräte wie FAX, Telefon, Kopiergeräte etc.                                                                                       Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung; Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.                                                                                         Weiterbildung: Staatlich geprüfte(r) Betriebswirt(in); Programmierer(in); EDV-Organisator(in); Bilanzbuchhalter(in).                         

Chemielaborant/-laborantin                                                                                                      Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                 Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten:  Arbeiten mit festen, flüssigen oder gasförmigen Stoffen. Wiegen, zerkleinern, sieben, mischen, filtern, verdampfen von Stoffen und Lösungen zwecks chemischer Prüfungen und Analysen. - Aufbau von Geräten und Apparaten für Versuchsanordnungen. Durchführen von Versuchen, deren Auswerttng,. Versuchsprotokolle. - Exaktes Arbeiten und sicherer Umgang mit Chemikalien, Interesse für chemische und physikalische Prozesse, Chemische Formeln.                               Arbeitsumfeld: Labors (Produktions-, Forschungs-, Entwicklungslabors in Industrie, Laboratorien der staatlichen Untersuchungsämter, der Hochschulen). Laborgerätschaften (Messkolben, Filter, Bunsenbrenner u. a. m. - Stoffproben, Substanzen).                                                                                                                                                                                                   Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Sicherheitsvorsorge                                                                                                                                                                                        Ausbildungsgang: 3,5 Jahre Ausbildung im Betrieb. In den letzten 1,5 Jahren Spezialisierung auf Fachrichtungen. Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.                 Weiterbildung: Industriemeister(in), Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) verschiedener Fachrichtungen.                                                                                                               Chemikant/-in                                                                                                                            Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen                                                                         Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Mitwirkung bei der Herstellung chemischer Produkte vielfältigster Art. Bedienung und Pflege der technischen Einrichtungen (Behälter, Rohre, Geräte, Armaturen, Ventile, Messzähler, Hähnen). Kontinuierliche Fertigung. - Überwachen der Fertigungsprozesse, Probenentnahme, einfache chemische und physikalische Untersuchungen, Behebung von Störungen. Dauerkonzentration. - Materialkenntnisse (Zusammensetzung, Reaktionsarten)                                                                     Arbeitsumfeld: Förder- u. Mischanlagen, Wäge- und Dosiereinrichtungen, Anzeigegeräte, Reaktionsbehälter. - Vielfach Schichtdienst.                                                                                   Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Sicherheits- und Gesundheitsvorschriften.                                                                                                                                                     Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung in Industrie. Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer. Industriemeister(in), Chemotechniker(in), Staatlich geprüfte(r)Techniker(in) Fachrichtung Verfahrenstechnik.                                                                                                                                                                     Weiterbildung: Industriemeister(in), Chemotechniker(in), Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) Fachrichtung Verfahrenstechnik.                                           Chirurgiemechaniker/-mechanikerin                                                                                                                                                                    Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                         Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Herstellung von chirurgischen Instrumenten aller Art (Skalpelle, Knochenmeißel, Operationsmesser, Zangen, Haken, Klammern etc.), - Serienfertigung, aber auch oft Spezialanfertigungen hinsichtlich Handhabung und Beweglichkeit. - Stanzen, Schneiden, Biegen, Feilen, Bohren, Löten, Feinschmieden, Schleifen. - Präzisionsarbeit. Oft Handarbeit. Dreidimensionales Vorstellungsvermögen.                                                                                                                               Arbeitsumfeld: Fertigungsräume, Metallbearbeitungsmaschinen.                                                                                                                                                                           Ausbildungsgang: 3,5 Jahre Ausbildung in Betrieben des Handwerks oder der Industrie. Abschlussprüfung vor der Handwerkskammer oder der Industrie- und Handelskammer.       Weiterbildung: Meister(in), Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) der Fachrichtung Feinwerktechnik und Maschinenbautechnik.        

Dachdecker/-in                                                                                                                                                                                                                                Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen                                                                          Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Dachdeckungen, Hauswandverkleidungen, Abdichtung von Tiefbauwerken. Dachformen vielfältiger Art - jede mit eigener Problematik und Bautechnik. - Aufnageln der Lattung, Einhängen der Dachziegel, Aufnageln von Schiefer-platten, Verlegen von Bitumen-Dachbahnen.  Anpassung bei Erkern und Dachausschnitten; Wärmedämmung. - Bewerber müssen schwindelfrei sein und wendig. Gearbeitet wird nach (Verlege-)Plänen.                                                                                     Arbeitsumfeld:  Baustellen. Material: Holz, Tonziegel, Schiefer, Bitumen-Bahnen, Beton, Platten.                                                                                                                                      Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Unfallschutz, Baustellenabsicherung                                                                                                                                                   Ausbildungsgang: 3jährige betriebliche Ausbildung; Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer.                                                                                                               Weiterbildung: Meister; Staatlich geprüfter Techniker der Fachrichtungen Hochbau, Tiefbau, Bautechnik.                                                                                           Damenschneider/-schneiderin                                                                                                                                                                                    Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                           Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Neuanfertigung und Umarbeitung von Damenkleidung nach Maß, Vorlagen (Muster, Modell). - Beschaffung der ausgewählten Stoffe; Herstellung des "Schnittes" anhand von Einzelteilzeichnungen nach den persönlichen Maßen. - Zuschneiden des Stoffes nach Schnittmustern unter Berücksichtigung des Fadenverlaufes. Zusammenheften der Teile zur Anprobe. - Unterlegen, Absteifen, Füttern; Stepp- und Ziernähte, Knöpfe, Reißverschlüsse. - Kombination von Material und Form. Produkt muss richtig "fallen" und "sitzen". Gespür für Mode, guter Geschmack, Farbensinn, Formensinn.                                                                                                                                       Arbeitsumfeld: Schneideratelier; Nähmaschinen, Bügelmaschinen; Stoffe und Zutaten.                                                                                                                                        Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung; Abschlussprüfung vor der Handwerkskammer.                                                                                                          Weiterbildung: Meister(in); Staatlich geprüfte(r) echniker(in) der Fachrichtung Textiltechnik, Bekleidungstechnik, Direktrice/Modelleur.                                                                               Datenverarbeitungskaufleute                                                                                                                         Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen                                                                                       Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Die EDV (Elektronische Datenverarbeitung) ist heute überall üblich. Entsprechend ist der Bedarf an EDV-Fachkräften groß. - Elektronisches Erfassen, Übermitteln, Ordnen und Umformen, aber auch Produzieren von großen Daten-mengen. Speicherung. Ausgabe als Listen oder auf Bildschirmen. - Die Datenverarbeitung geschieht nach ausgetüftelten Arbeitsabläufen und -programmen, die sich an den Erfordernissen der Fachabteilung orientieren. - Datenverarbeitungskaufleute beraten, schulen, programmieren, planen Systeme und Konfigurationen. Bedienung der DV-Anlagen. - Abstrahierendes, analytisches und kombinierendes Denkvermögen gefordert.                               Arbeitsumfeld:  Büro, Rechner.                                                                                                                                                                                                                                             Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung. Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.                                                                         Weiterbildung: Fachschulkaufleute, Staatlich geprüfte(r) Betriebswirt(in) Fachrichtung Datenverarbeitung.                                                                                               Dreher/Dreherin                                                                                                                                                                                                                    Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen                                                                                       Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: "Drehen von Metallen, Legierungen, Kunststoffen zum Abheben von Spänen = spanabhebendes Formen von Werkstücken zu allerei Drehteilen wie Gewindestücke, Achsen, Wellen, Trommeln . Sie sind Bauteile für Maschinen und Anlagen, Fahrzeugen, Schiffen etc. - Einspannen der Werkstücke in die Drehmaschine, Einstellen der Spantiefe. Abtragen der Späne durch den Drehmeißel unter Drehen des zu bearbeitenden Werkstückes. Lesen von Zeichnungen, Arbeiten nach Zeichnungen. Genauestes Maßarbeiten ist verlangt. Was weggespant ist, kann nicht wieder angeklebt werden. Daher Dauerkonzentration zur Vermeidung von Ausschuss. Beaufsichtigung  von Drehautomaten. - Dreidimensionales Vorstellungsvermögen.                                                                                                                                             Arbeitsumfeld: Fertigungshallen, konventionelle und NC-gesteuerte Drehautomaten.                                                                                                                                                         Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Sicherheitsvorschriften.                                                                                                                                                                                       Ausbildungsgang: 3 Jahre Ausbildung im Betrieb. Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer bzw. Handwerkskammer.                                                                                   Weiterbildung: Industrie- bzw. Handwerksmeister(in), Staatlich geprüfte(r) Techniker der Fachrichtungen Automaten-, Maschinen- bau-, Feinwerk- und REFA-Technik.              

Drucker/Druckerin                                                                                                                                                                                                                    Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                         Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Auftragsweise Herstellung von Druckgut (Schrift und Bild): Drucken, Beschneiden, Falzen, Zusammentragen, Heften. - Druckform justieren, Passen, Farbführung dosieren, Vergleich und Anpassung an Vorlage (Andruck). Laufende Kontrolle. - Säuberung und Pflege der Maschinen; Wartung.   Arbeitsumfeld: Druckereihalle, Druckmaschinen kleinen und Größtausmaßes, einfacherer und hypermodernster Technik, Steuerungsprinzipien. Farben, Papier, Verarbeitungsmaschinen. Drei Druckverfahren.                                                                                                                                                                                                                              Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Unfallverhütung.                                                                                                                                                                                                 Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Phasenausbildung: 1. Jahr = Vermittlung  von Grundkenntnissen und -fertigkeiten; 2. Jahr = Druck-Fachausbildung; 3. Jahr = Spezialisierung in Hochdruck (z. B. Buchdruck), Flachdruck (z. B. Offset) und Tiefdruck (z. B. Kupferstichdruck). - Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer bzw. Handwerkskammer Druckformhersteller/-herstellerin                                                                                                                                                                            Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                               Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Verschiedene Fertigungsgänge je nach Druckform. - Flach- oder Offsetdruck: Eine Text- oder Bildseite von Schriftgut aller Arten besteht oft aus mehreren Elementen: Bilder, Überschriften, Zeichnungen, Textzeilen. Aus ihnen werden Mehrseitenbogen zusammenmontiert, nach Vorlagen, dem "Standbogen". Die Elemente sind Filme. Über den Standbogen wird eine durchsichtige Folie gespannt. Die diversen Filmstreifen und -teile werden zurecht geschnitten und entsprechend dem Standbogen auf die Folie geklebt. Vierfarbdruck verlangt viermalige Montage. - Absolute Standgenauigkeit! Hilfsmittel sind Lineal, Bleistift, Schere, Klebstoff. Der Montagebogen wird nach Fertigstellung im Kopierraum über eine Platte mit lichtempfindlicher Oberfläche gespannt und belichtet. Die Oberschicht wird überall da, wo keine Linie, Text, Fläche ist, zerstört und damit wird dort die Farbübertragung auf die Druckwalze unmöglich gemacht. - Entwickeln der Druckplatte, Fixieren, Wässern, Trocknen. Die Druckform ist fertig. - Hoch-(Buch-)druck: An die Stelle der Dünnplatte tritt das Klischee und der gegossene Bleisatz, der mit Bleisatzmaschinen gegossen wird, Letter für Letter. - Beim Tiefdruck werden die Druckkonturen in eine Kupferplatte eingeäzt, das Zudruckende wird also chemisch übertragen. - Fingerfertigkeit, Sauberkeit, Verständnis für Graphik und Fototechnik. Empfinden für Farbe und Farbtöne.                                                                                                                                                                                                                                       Arbeitsumfeld: Betriebsräume, graphische Geräte, Chemikalien.                                                                                                                                                                                 Ausbildungsgang: 3 Jahre Phasenausbildung, gegliedert nach 4 Fachrichtungen = Flachdruck, Tiefdruck, Hochdruck, Stereotypie. Für die beiden letzteren gibt es keine Ausbildungsplätze. Der technische Fortschritt hat sich dem Flachdruck zugewandt. Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.                                                                     Weiterbildung: Meister(in), Staatlich geprüfte(r) Techniker der Fachrichtung Drucktechnik, desgl. Betriebswissenschaft. Staatlich geprüfter Layouter(-in)                                                 Druckvorlagenhersteller/-herstellerin                                                                                                                                                                Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                         Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Graphisch-technische Reproduktion von Vorlagen, hauptsächlich Fotos. Reprovorbereitung: Aufbereitung der Originalfotos, Entfernen von Flecken und Kratzern, Herausarbeitung von Kontrasten und Lichteffekten. Retusche = Beseitigung von Bildteilen. Herstellung von Reinzeichnungen, Einbau von Schrift und Zeichnungen in Fotos. Reprofotografie: Vergrößerung, Verkleinerung der vorbereiteten Vorlagen, Zerlegung in Farbauszüge, Entwicklung belichteter Filme. Repro-Retusche: Wenn die Druckqualität nicht genügt, werden die Filme nachbearbeitet. Veränderung der Größe der Rasterpunkte = Aufhellen bzw. Dunklermachen der Farbwiedergabe. Sehkraft, Farbsinn, Handmotorik; Gefühl für Flächenaufteilung.                                                                                                                                                                                         Arbeitsumfeld: Betriebliche Arbeitsräume in Druckereien und Reproanstalten. Fototechnik.                                                                                                                                 Ausbildungsgang: 3 Jahre Phasenausbildung im Betrieb . Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.                                                                         Weiterbildung: Meister(in), Staatlich geprüfter Techniker(in) der Fachrichtung Druck. 

Einzelhandelskaufleute (Kaufleute im  Einzelhandel)                                                                                Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen                                                                           Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Abwicklung aller Aufgaben und Arbeiten im Einzelhandelsbetrieb: Personalwesen, Einkauf, Kassenwesen, Buchführung, Werbung (Schaufensterdekoration Anzeigen, Sonderaktionen), Warenpräsentation; Organisieren, Da-ten erfassen und bearbeiten, Disponieren, Kontrollieren, Kalkulieren. - Warenkenntnisse, Grundkenntnisse im Schriftverkehr, Buchführung, Kalkulation, Statistik, Steuerrecht, Vertragsrecht, Handelsrecht. - Überblick über Marktlage und -entwicklung.   Arbeitsumfeld: Betriebe des Einzelhandels verschiedenster Branchen; Büro, Lager, Verkaufsraum, Sortiment, Lieferer, Publikum.                                                                             Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Nach Branchen verschieden.                                                                                                                                                                 Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung; Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.                                                                      Weiterbildung: Handelsfachwirt(in); Fachkaufmann(-frau); Staatlich geprüfte(r) Betriebswirt(in).                            

Eisenbahner/-in im Betrieb                                                                                                                                              Ausbildungsvoraussetzungen:  Qualifizierter Hauptschul- bzw. Realschulabschluss oder gleichwertige Schulbildung.                                                                                                       Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten, Arbeitsumfeld: Vorbereitung der Züge, Bedienung von Stellwerkseinrichtungen, Leitung der Fahrdienste. Fachabteilungen: Zugbegleitdienst, Aufsichtsdienst, Reise-, Güterverkehr sowie Verwaltungsdienste.                                                                                                                                                                                     Ausbildungsgang: 3 Jahre theoretische Ausbildung im Lernzentrum mit wohnortsnaher praktischer Ausbildung. Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.                 Weiterbildung: Innerorganisatorische Fortbildung.                                                                                                                       

Elektroinstallateur/-in                                                                                                                Ausbildungsvoraussetzungen:   Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen. Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Verlegen von Leitungsrohren, durch die später "Strippen" gezogen werden, Einputzen der Steckdosen und Schalter in der Regel unter Putz - alles nach Plan. Verbinden der Leitungen mit dem Netz. - Anschließen von Heizungsanlagen, Aufbau von Antennen. - Reparaturen an Geräten und Maschinen. - Lesen von Schaltplänen, Umgang mit Messgeräten. - Verantwortliches Arbeiten bei Umgang mit Strom unabdingbar (Lebensgefahr durch Falschverkabelung, Kurzschlussgefahr). - Anwendung und Einführung von immer mehr Elektronik.                                                                                                                                                                                                                                                     Arbeitsumfeld: Gebäudeneubauten, Altbaumodernisierung, Werkstätte, Einsatz von Bohr- und Fräsmaschinen. elektrotechnisches Material.                                                                       Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Unfallschutz. Einschlägige Ausführungsbestimmungen.                                                                                                                           Ausbildungsgang: 3,5 Jahre betriebliche Ausbildung. Abschlussprüfung vor der Handwerkskammer                                                                                       Weiterbildung: Handwerksmeister(in), Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) Fachrichtungen: Elektro-, Nachrichten-, Energie-, Mess- und Regeltechnik, REFA-Technik.                                                                                              

Elektromaschinenbauer/-bauerin 

Ausbildungsvoraussetzungen:   Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                           Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Prüfung der Funktions-(Lauf-)Eigenschaften von großen und kleinen Elektromotoren. Wartung, Reparatur, Zerlegung von defekten Motoren; Einbau neuer Teile, z. B. Überprüfung der Wicklung, Erneuerung dieser = Aufziehen neuer Kupferdrähte unter Berücksichtigung der Wickeldaten wie Windungszahl, Drahtstärke, Schaltung Erneuerung der Isolation, der Spulen. Zusammenschaltung - Handhabung einschlägiger Prüf- und Messmethoden, Beherrschung der erforderlichen Geräte hierzu. - Lesen von Schaltbildern. Kenntnis der Funktion der Elektromotoren in Theorie und Praxis. - Handwerkliches Geschick, Konzentration, exaktes Arbeiten.                                                                                                                                                                       Arbeitsumfeld: Werkstätte, Standort der defekten Motoren (Werkshallen, Baustellen). Prüf- und Messgeräte. Elektrischer Strom.                                                           Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Sicherheitsbestimmungen.                                                                                                                                                                        Ausbildungsgang: 3,5 Jahre Ausbildung im Betrieb. Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer.                                                             Weiterbildung: Handwerksmeister(in), Industriemeister(in); Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) Fachrichtung Medizintechnik, Elektrotechnik, Betriebswissenschaft.       Elektromechaniker/-mechanikerin                                                                                                                   Ausbildungsvoraussetzungen:Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                  Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Planung und Entwurf von Schaltanlagen, deren Bau anhand von Konstruktionsplänen. Montage. - Schaltanlagen = vielfältige Konfigurationen als elektrotechnische Steuerungsanlagen. Zusammenbau aus vielerlei Teilen (Kabel, Steckverbindungen, Kleinmotoren, Schalter etc. - Löten, Verdrahten, Verbinden, Stecken. - Grundkenntnisse: Metall- und Kunststoffverarbeitung, Weich- und Hartlöten, Schweißen, Handhabung von Werkzeugen und Werkzeugmaschinen.   Arbeitsumfeld: Werkstätten, Baustellen, Maschinenhallen. Einfache und hochkomplizierte Schaltanlagen.                                                                                                                                                                         Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Sicherheitsbestimmungen, Unfallschutz.                                                                                                                                                     Ausbildungsgang: 3,5 Jahre Ausbildung im Betrieb. Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer.                                                                                        Weiterbildung: Handwerksmeister(in); Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) der Fachrichtungen Elektro-, Energie-, Feinwerk- oder Medizintechnik.  

Elektroniker/ElektronikerinFachrichtung Automatisierungstechnik                                                                                             Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.   Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Betreuung von Automatisierungssystemen, Analysieren von Funktionszusammenhängen und Prozessablähufen, Installation und Parametrierung pneumatischer oder hydraulischer sowie elektrischer Antriebssysteme, Installation, Justierung, Konfiguration und Parametrierung von Sensor- und Aktorsystemen sowie Baugruppen der elektrischen Steuerungs und Regelungstechnik, Programmierung von Automatisierungssystemen, Installieren, Konfigurieren und Parametrieren von Komponenten und Geräten, Betriebssystemen, Bussystemen und Netzwerken, Nutzung von Anwendungsprogrammen zur Messdatenerfassung, - Übertragung und Verarbeitung sowie zur Fertigungs-, Maschinen-. oder Prozesssteuerung, Verbinden von Komponenten zu komplexen Automatisierungseinrichtungen und Integration dieser in übergeordnete Systeme, Übergabe der Systeme an Nutzer und deren Einweisung in die Bedienung; Überwachung; Wartung und Betreiben von Anlagen; Durchführen von regelmäßigen Prüfungen; Optimierung von Regelkreisen; Störungsanalyse, Benutzung von Testsoftware und Diagnosesystemen, Ergreifung von Sofortmaßnahmen, Instandsetzung von Anlagen. Englischkenntnisse. - Es geht um Produktions- und Fertigungsautomation, um Verfahrens- und Prozessautomation, um Netzautomation, um Verkehrsleitsysteme und Gebäudeautomation.                                             Arbeitsumfeld: Fertigungsstätten, wechselnde Einsatzorte, Prüffelder, Werkstätten, Montageplätze.                                                                                                                                 Spezielle gesetzliche Bestimmungen:  Einschlägige Vorschriften und Sicherheitsbestimmungen.                                                                                                                         Ausbildungsgang: 3,5 Jahre betriebliche Ausbildung. Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handels- bzw. Handwerkskammer.                                 Weiterbildung: Industriemeister(in); Staatlich geprüfte(r) Techniker(in).                                                                                                                                                       Elektroniker/ElektronikerinFachrichtung Betriebstechnik                                                                                                                                Ausbildungssvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                             Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Übernahme elektrischer Anlagen, Entwurf von Anlagenänderungen u. -erweiterungen; Einrichtung und Abräumen von Arbeitsplätzen und Baustellen; Organisieren der Anlagenerrichtung, Überwachung der Arbeit von Dienstleistern und anderen Gewerken; Montage und Installation von Leitungsführungssystemen, Informations- und Energieleitungen, Versorgungsleitungen; Installation und Richten von Maschinen und Antriebssystemen einschl. pneumatischer/hydraulischer Komponenten, Zusammenbau und Verdrahten von Schaltgeräten und Automatisierungssystemen;, Programmierung und Konfiguration von Systemen, Prüfung ihrer Funktion und Sicherheitseinrichtungen; Überwachung und Wartung von Anlagen, regelmäßige Prüfungen, Analyse von Störungen, Instandhaltung, Übergabe von Anlagen, Einweisung in ihre Bedienung. - Gearbeitet wird an Energiever-teilungsanlagen/-netzen, Gebäudeinstallationen/-netzen, Betriebsanlagen, -ausrüstungen, Produktions-/verfahrenstechn. Anlagen und Einrichtungen. Schalt- und Steueranlagen, Elektrotechn. Ausrüstungen. - Arbeiten nach Unterlagen und Arbeitsanweisungen, auch in Englisch                                                                  Arbeitsumfeld: Betriebsanlagen, Montagebaustellen, Montagewerkstätten, Servicebereich, wechselnde Orte.                                                                                                                   Spezielle gesetzliche Bestimmungen:  Einschlägige Vorschriften und Sicherheitsbestimmungen.                                                                                                                         Ausbildungsgang: 3,5 Jahre beriebliche Ausbildung. (1 Jahr berufliche Grund-, 2,5 Jahre Fachbildung). In den letzten 1,5 Jahren Spezialisierung nach Fachrichtung (Betriebs- bzw. Anlagentechnik). Abschluss vor der Industrie- und Handelskammer.                                                                                                                                                     Weiterbildung: Industriemeister(in); Staatlich geprüfte(r) Techniker(in).                                                                                               Elektroniker/Elektronikerin. Fachrichtung Geräte und Systeme                                                                                                                             Ausbildungsvoraussetzungen:  Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                     Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Unterstützung von Entwicklern bei der Realisierung von Aufträgen, der Analyse geforderter Funktionalitäten und technischer Umgebungsbedingungen sowie der Konzipierung von Schaltungen; Herstellung von Mustern und Unikaten; Auswahl mechanischer, elektrischer und elektronischer Komponenten, Anpassung und Montage zu Geräten und Systemen, Installation und Konfiguration von Programmen, Prüfung von Geräten und Systemen; Erstellen von Geräte- und Systemdokumentationen; Erstellen von Layouts und Fertigungsunterlagen; Vergabe und Koordination von Aufträgen zur Beschaffung von Bauteilen, Hilfsstoffen und Betriebsmitteln für die Realisierung von internen und externen Kunden-aufträgen, Planung und Steuerung von Produktionsabläufen, Organisieren von Gruppenarbeit, Einrichten, Programmieren, Optimieren und Warten von Fertigungs- und Prüfmaschinen, Mitwirkung bei der Analyse und Optimierung von Fertigungsprozessen, Prüfen von Komponenten und Geräten und ihre Instandsetzung; Arbeiten und Kommunikation in Englischer Sprache.                                                                                                                                                                                                                                                                           Einsatzgebiete und Arbeitsumfeld: Informations- und kommunikationstechnische Geräte, medizinische Geräte, automotive Systeme, Systemkomponenten, Sensoren, Aktoren, Mikrosysteme, Mess- und Prüftechnik, Electronic Manufactoring Services (EMS) - Fertigungsstätten, wechselnde Einsatzorte, Prüffelder, Werkstätten, Montageplätze.                                                                                                                                                                                                                                    Spezielle gesetzliche Bestimmungen:  Einschlägige Vorschriften und Sicherheitsbestimmungen.                                                                                                     Ausbildungsgang: 3,5 Jahre betriebliche Ausbildung. (1 Jahr berufliche Grund-, 2,5 Jahre Fachbildung). Ab 3. Ausbildungsjahr Spezialisierung nach Telekommunikationstechnik, Funktechnik bzw. Informationstechnik. Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer. - Die Fachrichtung Telekommunikationstechnik kann auch an Fernmeldeämtern absolviert werden.                                               Elektroniker/Elektronikerin. Fachrichtung Maschinen und Antriebstechnik                                                                                                        Ausbildungsvoraussetzungen:  Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                     Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Analyse der Kundenanforderungen, Konzipieren von Antriebssystemen; Einrichtung von Fertigungsmaschinen; Aufnehmen von Maschinen- und Wickeldaten, ihre Katalogisierung, Herstellung von Wicklungen; Demontage und Montage von elektrischen Maschinen; Installation von Leitungen und sonstigen Betriebsmitteln; Montage mechanischer, pneumatischer, hydraulischer, elektrischer und elektronischer Komponenten, Inbetriebnahme elektrischer Maschinen; Montage und Verdrahtung von Schaltschränken einschließlich Mess-, Steuer und Regelungseinrichtungen, Montage von Antriebssystemen; Erstellen, Ändern und Überwachen von Programmen der Steuerungstechnik, Parametrieren von Frequenzumrichter, in Betrieb nehmen von Antriebssystemen; systematische Suche nach Fehlern an elektrischen Maschinen und komplexen Antriebssystemen, ihre Instandsetzung; Warten und Überwachen elektrischer Maschinen und Antriebssystemen im betrieblichen Einsatz, Durchführen von Ferndiagnosen, Arbeiten und Kommunizieren in Englisch.                                                                                    Arbeitsumfeld: Fertigungsstätten, wechselnde Einsatzorte, Prüffelder, Werkstätten, Montageplätze.                                                                                                       Spezielle gesetzliche Bestimmungen:  Einschlägige Vorschriften und Sicherheitsbestimmungen.                                                                                             Ausbildungsgang: 3,5 Jahre betriebliche Ausbildung.  Abschlussprüfung vor der IHK bzw. Handwerkskammer.                                                         Energieelektroniker/-elektronikerin - Fachrichtung Betriebstechnik (a), - Anlagentechnik (b)            AusbildungsvoraussetzungenKeine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                          Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Herstellen, Erweitern, Ändern, Warten, Instandhalten (a). - Installieren, Montieren, Inbetriebnehmen, Service (b) - an bzw. von Anlagen und Einrichtungen der Energieversorgung, Steuerungs- und Regelungstechnik, der Antriebe, der Beleuchtung und der Meldetechnik. - Arbeiten nach Unterlagen und Arbeitsanweisungen.                                                                                                                                                                                Arbeitsumfeld: Betriebsanlagen, Montagebaustellen, Montagewerkstätten, Servicebereich, wechselnde Orte.                                                                                           Spezielle gesetzliche Bestimmungen:  Einschlägige Vorschriften und Sicherheitsbestimmungen. n                                                                                             Ausbildungsgang: 3,5 Jahre betriebliche Ausbildung. (1 Jahr berufliche Grund-, 2,5 Jahre Fachbildung). In den letzten 1,5 jahren Spezialisierung nach Fachrichtung. Abschluss vor der Industrie- und Handelskammer.                                                                                                                                                           Weiterbildung: Industriemeister(-in); Staatlich geprüfte(r) Techniker(in).

Erzieher/Erzieherin                                                                                                                                                                      Ausbildungsvoraussetzungen: Unterschiedlich. Mindestens Mittlerer Bildungsabschluss und ein mindestens 1-jähriges Vorpraktikum im Tätigkeitsfeld einer Erzieherin/eines Erziehers.                                                                                                                                                                                                                                                                                                 Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Schaffung eines Familienersatzes bzw. einer Ergänzung und Unterstützung der familiären Erziehung. - Kontakt zur Schule, zu den Behörden, zum Ausbildungsbetrieb. - Betreuung bei den Haus aufgaben, Freizeitanregung und -gestaltung. positive Beeinflussung, Wertevermittlung, Sprachkenntnisse günstig. - Gefestigte Persönlichkeit, Autoritätserweis, Bezugsperson, Vertrauensträger.                                                                                                                                          Arbeitsumfeld: Kinderheime, Kindergärten, Kindertagesstätten, Kinderdörfer, Jugendwohnheime, Erziehungsheime, Erholungsheime. Heim = Zuhause. Umgang mit Menschen: Heimbewohner, Waisen, Sozialwaisen, Fürsorgezöglingen.                                                                                                                                                                                                          Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Hygiene und Gesundheitsvorschriften.                                                                                                                                        Ausbildungsgang: 2 Jahre Ausbildung in der Schule; 1 Jahr Anerkennungspraktikum.                                                                                                             Estrichleger                                                                                                                                                                                                     Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen. Der Ausbildungszugang für Mädchen ist strittig. Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten  Aufbringen des Unterbodens auf Fußböden = Estrich legen. Als Material dienen diverse Mischungsarten (Zementasphalt, Kunstharzbeimengungen). Gelegt wird meist "schwimmender Estrich auf Dämmschichten von Styropor oder Korkplatten. Kontaktvermeidung zur Rohdecke und den Wänden zwecks Wärme- und Schallschutz. Zum Schluss Glattstrich. - Auf Estrich wird der Oberboden verlegt, z. B. Teppichböden, Parkette.              Arbeitsumfeld: Baustellen, Gebäude.                                                                                                                                                                                    Ausbildungsgang Ausbildung in Industrie und Handwerk. Industrie: Zweite Stufe der Stufenausbildung 1 Jahr. Davor liegt erste Ausbildungsstufe zum Ausbaufacharbeiter (2 Jahre) mit abschließender Zwischenprüfung. - Handwerk: 3 Jahre betriebliche Ausbildung. Zwischenprüfung nach dem zweiten Ausbildungsjahr. - Abschlussprüfung vor der Handwerkskammer bzw. Industrie- und Handelskammer.                                                                                                                                                                                       Weiterbildung: Industrie- und Handwerksmeister, Staatlich geprüfter Techniker der Fachrichtungen Allgemeine Bautechnik, Ingenieurbau.                    

Fachangestellte(r) für Bürokommunikation                                                                                                                                  Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                               Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Diese Kaufleute arbeiten im Öffentlichen Dienst. Sie wirken bei der Verwaltung der Büromaterialien mit, bearbeiten Postein- und -ausgang, erledigen Registraturarbeiten, führen Dateien und Karteien, planen und überwachen Termine. Für die Erstellung von Statistiken beschaffen sie Daten, bereiten sie auf und stellen sie dar. Sie sichern Daten und Informationen. - Aufgrund ihrer schreibtechnischen Qualifikationen sind sie in der Lage, den gesamten Schriftverkehr mit Hilfe moderner Kommunikationstechniken zu erledigen. Sie nehmen Diktate auf, formulieren und gestalten Texte. Sie beherrschen sämtliche Kommunikationsgeräte (Telefon, Fax, E-Mail) und -aufgaben (Besucher empfangen usf.). Sie organisieren Reisen und Sitzungen. Sie sind im Kassen- und Personalwesen tätig. Sie erstellen dort Belege, prüfen Rechnungen, verwalten Personaldaten. - Kenntnisse über Ausbildungsbetrieb, das Verhältnis zwischen Verwaltung und Bürger, in Verwaltungsorganisation und -betrieb, Datenschutz, Finanzwesen, Grundkenntnisse im öffentlichen Recht.                                                                                                                                                                                                                                             Arbeitsumfeld: Büro, Büroapparaturen aller Art, Rechner, Kommunikationsgeräte, Kopierer etc.                                                                                                        Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Öffentliches Recht.                                                                                                                                                         Ausbildungsgang: Ausbildung 3 Jahre. Abschlussprüfung. 

Fachgehilfe/-gehilfin im Gastgewerbe                                                                                                                                      Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                             Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Es geht um das Wohlbefinden der Gäste rundum. Gästeempfang, Bürotätigkeit, Zimmerinspektion, Zimmerdienst, Betreuung des Zimmerpersonals, Getränkedienst, Betreuung der "kalten Küche", Frühstückdienst, Frühstückbüffet, Telefonate, Gästebetreuung hinsichtlich vielerlei Wünsche. - Fremdsprachenkenntnisse sind vorteilhaft,; Umgangsformen, Sinn für Sauberkeit u. a. m.                                                                                                                 Arbeitsumfeld: Hotel, Gastronomie; "Etage", Rezeption, Küche, Restaurant, Büffet. Umgang mit Menschen.                                                                     Ausbildungsgang: 2 Jahre betriebliche Ausbildung; Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.                                                       Weiterbildung: Meister/in) im Gastgewerbe; Staatl. geprüfte(r) Betriebswirt(in) im Hotel- und Gaststättengewerbe; Staatlich geprüfte(r) Gastronom(in). Bei Fortsetzung der Ausbildung zum Koch (zur Köchin) bzw. zum(r) Restaurantfachmann (-frau) oder Hotelfach-mann (-frau) wird die absolvierte Ausbildungszeit mit 1 Jahr bzw. mit 2 Jahren angerechnet.                                                                                                                                                                              Fachgehilfe/-gehilfin in steuer- und wirtschaftsberatenden Berufen                                                       Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                             Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten:  Führung der Buchhaltung für Klienten, eingeschlossen Belegbearbeitung; Ausstellung von Lohnsteuer-Jahresausgleichsanträgen; Entwurf von Einkommensteuererklärungen, auch für andere Steuerarten; Erstellung von Gehaltsabrechnungen für Kunden; Datenvorbereitung für die Datenerfassung zur elektronischen Datenverarbeitung; Abwicklung laufender Büroarbeiten; eigenständige Betreuung der Kleinkunden. - Perfekte Buchhaltungskenntnisse, gründliche Kenntnisse im Steuerrecht. Zahlengespür, exakte Arbeitsweise, Ordnungssinn. Sicheres Auftreten, formulierungssicher in Wort und Schrift.                                                                                                                                                                               Arbeitsumfeld: Büro, Büromaschinen, Rechner; Formulare, Belege, Buchhaltungen, Kommunikationsgeräte.                                                                     Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung. Abschlussprüfung.                                                                                                                       Weiterbildung: Staatlich geprüfte(r) Betriebswirt(in) - Datenverarbeitung,  Bilanzbuchhalter(in)

Fachinformatiker/-in -Fachrichtung Systemintegration (a), - Anwendungsentwicklung (b)                                              Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                               Aufgaben, Tätigkeiten, FertigkeitenHerstellung und Betreuung von informatorischen und kommunikatorischen Systemlösungen. Erarbeitung von Konzepten und Durchführung von Ist-Analysen, Installation und Konfiguration elektronischer Programme, Pflege, Weiterentwicklung der Systeme, Erstellung von Programmen und deren Dokumentation. Entwurf von Schnittstellenkonzeptionen, Durchführung von Testverfahren. - Überblick über Geschäfts- und Leistungsprozesse, über organisatorische Probleme sowie Steuerungs- und Kontrollaufgaben. - Kenntnisse in Software, Programmiertechniken, Projektabwicklung. Kenntnisse in Architekturen, Datenbanken und Schnittstellen, in kundenspezifischen Anpassungslösungen und Softwarepflege, Bedienoberflächen, Präsentation (b). Kenntnisse in Analyse, Störungsbeseitigung. Kenntnis der ProdSystemkonfigurationen, Netzwerken, Systemlösungen. Fertigkeiten in Benutzerunterstützung,  Prozesse und Verfahren im Tätigkeitsbereich (a).                                                                                             Arbeitsumfeld: Teamarbeit, informations- und telekommunikationstechn. Produkte und Märkte, Hardware und Betriebssysteme, Software, Netze und Dienste. - Rechenzentren, Netzwerke, Client-Server, Festnetze, Funknetze (a). - Kaufm., technische und Expertensysteme, mathematisch-wissenschaftlich, Multimediabereiche (b).                                                 Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung. Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.                           

Fachkraft für Abwassertechnik                                                                                                                              Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich undbetrieblich unterschiedlicheEinstellungsbedingungen.                                                                                Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Planung, Überwachung, Steuerung und Dokumentation der Abläufe in Entwässerungsnetzen und bei der Abwasser- und Klärschlammbehandlung bei kommunalen und industriellen Kläranlagen. Kontrolle der automatisierten Anlagen und Maschinen. Steuerung über Leitstände. Korrekturmaßnahmen wenn erforderlich. - Kläranlagen bereiten das Abwasser auf in mechanischen, biologischen und chemischen Aufbereitungsstufen. Analyse der Abwasser- und Klärschlammproben, deren Dokumentation. Auswertung und Nutzung der gewonnenen Erkenntnisse zwecks Prozessoptimierung. Kanalbetriebe reinigen, inspizieren, warten und reparieren Rohrleitungen, Kanäle und Einleiter. Fachkräfte für Abwassertechnik sind "elektrotechnisch befähigte Personen" und können sich auch mit elektrischen Installationen befassen.       Arbeitsumfeld: Kommunale und industrielle Kläranlagen, Umweltämter. Anstellungen auch bei Verbraucherzentralen und Abwasserverbänden. Physikalische, mechanische und chemische Problemstellungen.                                                                                                                                                                                                                                       Ausbildungsgang: 3 Jahre Ausbildung im öffentlichen Dienst oder in der Industrie.

Fachkraft für Lagerlogistik

Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen                                                                             Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Kommissionieren, dessen Techniken anhand der Auftragsunterlagen. Fachgerechtes Versand-Fertigmachen auszuliefernder Produkte - variable Einzelverpackung, maschinelles Verpacken. Ladeeinheiten zusammenstellen, Transportgut signieren und sichern. - Beim Einsatz im Wareneingang: Begleitpapiere auf Vollständigkeit und Richtigkeit prüfen, Auspacken mit Wareneingangsprüfung (Menge, Qualität, Lieferer, Reklamationen, Stapelung). Innerbetrieblicher Waren- und Gütertransport. - Bestandskontrolle, Lagern: Lagerarten und -ordnungen, Lagerbedingungen, Warensicherung. Datenfortschreibung, Organisation des Arbeitsablaufs; Wartung der Verpackungsapparaturen. - Kenntnis einschlägiger Versandvorschriften, der diversen Verpackungsmaterialien, der Versandkostentarife, der Frachtführer, Planung und Organisation von logistischen Prozessen.                                                                                                                                                                                                                                                 Arbeitsumfeld: Lager-, Pack-, und Versandhalle; Apparaturen zum Verschließen und Verpacken der Sendungen. Gabelstapler, Laufbänder. Formulare: Zollf., Paketzettel, Frachtbriefe, Lieferscheine, Lagerscheine.                                                                                                                                                                                                                                       Spezielle gesetzliche Bestimmungen:  Gefahrgut, Feuerverhütung, Brand, Immissions- und Gewässerschutz. Abfallbeseitigungs-vorschriften.                                                      Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung; Abschluss vor der Industrie- und Handelskammer.                                                 

Fachkraft für Lebensmitteltechnik  

Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen                                                                           Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Herstellung von Suppen, Soßen, Würzen, Fertiggerichten, Feinkost, Speisefetten, Kartoffel-erzeugnissen, Obst- und Gemüseprodukten, Fischerzeugnissen, Speiseeis, Milchprodukten, Teigwaren unter Einsatz von hoch-modernen Produktionsanlagen. - Wiegen, Mischen, Kochen, Erhitzen, Pressen, Formen, Verpacken, Abfüllen. - Vorgegebene Rezepturen bestimmen die Materialdisposition. Anlagenbedienung, Kontrolle der Produkte, Steuern und Überwachen der Prozess-abläufe. - Qualitätskontrolle, richtige Lagerung und deren Überwachung. Vertrautheit mit allen Problemen der Lebensmitel-herstellung. Kenntnis der Rohstoffmerkmale und -eigenschaften. Sauberkeit,.                                                                                                                                                                                                                                                             Arbeitsumfeld: Industriehallen, Maschinen mit dversen Funktionen: Waagen, Mischanlagn, Pressen, Verpackungsautomaten. Vielerlei Rohstoffe, wechselnde Produktionsaufgaben bei beitem Sortiment. Gruppenarbeit.                                                                                                                                                                                                                                               Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Hygiene- und Gesundheitsvorschriften, Unfallschutz. Lebensmittelrecht.                                                                                                 Ausbildungsgang: 3 Jahre Ausbildung im Betrieb. Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.                                                                         Weiterbildung: Industriemeister(in), Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) Fachrichtung Lebensmitteltechnik, Konserventechnik.

Fachkraft für Schutz und Sicherheit                                                                                                                                                                              Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen                                                                             Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Unterstützung der betrieblichen und öffentlichen Sicherheit und Ordnung. Vornahme  vorbeugender Maßnahmen und Gefahrenabwehr. - Planung und Durchführung von Schutzmaßnahmen, Beurteilung der Gefährdungs-potentiale, Überprüfung und Überwachung der Einhaltung objektbezogener Schutz- und Sicherheitsvorschriften wie Arbeits-, Brand-, Umwelt- und Datenschutz. Überprüfung von Schutz- und Sicherheitseinrichtungen, Mängelbehebung. Identifizierung der Wirkungs-weise und des Gefährdungspotentials von Waffen. -  Fachkräfte für Schutz und Sicherheit sind in der Lage, bei Großschadensereignissen situationsgerecht zu reagieren. Ermittlungen, Aufklärung und Dokumentation einschlägiger Sachverhalte. Wichtig die Fähigkeit, selbständig zu arbeiten, zu handeln aber auch Einordnung in ein Team und die Zusammenarbeit mit anderen Dienstleistungsbereichen. Soweit für Kunden Leistungen erbracht werden, Mitwirkung bei der Angebotsgestaltung. - Erste Hilfe, Kommunikationstechnik, richtige Einschätzung von Tätern und Tätergruppen. Eigensicherung, Deeskalationsmethoden, Personenkontrollen, Streifen- und Pfortendienst, Ordnerdienst, Einbruch- und Diebstahlschutz. Abwehr von Spionage. Arbeitsumfeld: Einsatzgebiete: Objekt- und Anlagenschutz, Verkehrsdienste, Veranstaltungen, Personen- und Werteschutz im privaten und öffentlichen Bereich. - Sicherheitstechnische Einrichtungen und Hilfsmittel. Widerstandsklassen von Türen, Zäunen, Sicherheitsverglasung, Fenstersicherung, Schließanlagen, Wertbehältnisse, Meldeanlagen, Feuerlöscheinrichtungen u.a.m.                                                                                                                                               Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Sicherheitsrelevante Rechtsnormen wie Selbsthilferecht, Eigentums- und Besitzrechte, Haus- und Persönlichkeitsrechte. Notrechte, Haftungsrechte, Amtsanmaßung, Nötigung, Hausfriedensbruch, Freiheitsberaubung und Körperverletzung. Sachbeschädigung, Diebstahl, Sabotage, Unterschlagung.                           Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung. Abschluss vor der Industrie- und Handelskammer.                                                   

Fachkraft für Veranstaltungstechnik                                                                                                                  Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                           Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Planung und Betreuung des technischen Ablaufs einer Veranstaltung. Mitwirkung bei der Durchführung. Schwerpunkt Aufbau und Durchführung: Planung des Einsatzes der technischen Anlagen. Aufbau von Beleuchtungs- und Beschallungsanlagen. Bedienung der Schalt- und Mischpulte oder Nebelmaschinen. Schwerpunkt Aufbau und Organisation: Konzipieren der Messestände  und Ausstellungsräume. Abstimmung der unterschiedlichen Arbeitsgänge und -bereiche untereinander.  Aufbau von Beleuchtungs- und Tonanlagen.  Steuerung des Einsatzes der diversen Fachkräfte nach Terminen und Aufgaben.                                                                                                     Arbeitsumfeld: Messen, Kongresse, Events, Veranstaltungen. Einsatz auch in der Filmbranche oder kulturellen Einrichtungen, kommunalen Theaterbühnen.                                           usbildungsgang: 3 Jahre Ausbildung. Schulische Ausbildung möglich.                                                                                                                                                                         Fachverkäufer Nahrung                                                                                                                                                                                                        Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                               Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Verkauf von Back- und Konditorwaren, von Fleisch und Wurstwaren allerlei Art. Kundenwünsche ermitteln, Kundenfragen beantworten, Auskünfte hinsichtlich Zubereitung, Bestandteile, Zutaten. - Warenpräsentation, Dekoration, Warennachschub. Kundenbedienung, Zusammenstellung von Großbestellungen von Großverbrauchern. - Produktkenntnisse. Peinliche Sauberkeit, Stehkraft, Freundlichkeit, Aufmerksamkeit, Flinkheit, Geduld, Gelassenheit.                                                                           Arbeitsumfeld: Verkaufsräume, Lager- und Präsentiereinrichtungen, Ladentheke, Kühleinrichtungen, Portionierungsgerät.                                                                                           Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Lebensmittelrecht, Hygiene- und Geundheitsvorschriften.                                                                                                   Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebl. Ausbildung, Schwerpunkte. Bäckerei, Fleischerei. Abschlussprüfung vor der Handwerkskammer.                                     Weiterbildung: Verkaufsleiter(in)                                                                                                                                 

Feinoptiker/-optikerin                                                                                                                                            Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                               Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Fertigung medizinischer Diagnostik- und Untersuchunggeräte, z. B. Gruppe Rundoptik (Linsen) oder Flachoptik (Prismen). Zersägen von Glasblöcken mit der Diamantsäge in bestimmten Abmessungen, Pressen von Rohteilen durch Eintropfen von Flüssigglas in Pressformen. - Schleifen, Fräsen, Läppen, Polieren, "Brökeln". Prüfen, Messen. - Handgeschick, Sorgfalt, feinste Präzision.                                                                                                                                               Arbeitsumfeld: Fertigungshallen, Werkstätten, Maschinen, Prüf- u. Messgeräte, Prüflehren. Material: Viele Glassorten, Fluss- und Kalkspat., Steinsalze.                                                 Ausbildungsgang: 3,5 Jahre betriebliche Ausbildung. Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handels- bzw. Handwerkskammer.                                                 Weiterbildung: Meister(in), Staatlich geprüfe(r) Techniker(in) Fachrichtung Feinwerktechnik.                                                                                                     Feinwerkmechaniker/-mechanikerin                                                                                                                      Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                               Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Herstellung in Einzelfertigung oder Kleinserien von Maschinen bzw. Anlagen(einzel)bauteilen nach Mustern, Vorlagen, Zeichnungen. Beispiele: Getriebe, Wellen, Lager, Kupplungen, Zahnräder, pneumatische und hydraulische Bau-, Verbindungselemente. - Sägen, Feilen, Drehen (herkömmlich und CNC), Fräsen (herkömmlich und CNC), Bohren, Schleifen, Polieren, Messen. - Montage und Einbau der Teile; Aufbau , Inbetriebnahme, Wartung, Reparatur von Maschinen und Anlagen. -Technisches Verständnis, Handfertigkeit, Präzision.                                                                                                                                                                                             Arbeitsumfeld: Werkhallen, Werkstätten, Werkzeugmaschinen. Stahl, Metalle.                                                                                                                                                                     Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Unfalschutz.                                                                                                                                                                               Ausbildungsgang: 3,5 Jahre Ausbildung im Betrieb. Schwerpunktwahl: Allgemeiner Maschinenbau, Waagenbau, Erzeugende Mechanik. Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer.                                                                                                                                                                                                             Weiterbildung: Handwerksmeister(in); Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) der Fachrichtungen Maschinenbau, Automatentechnik, Fertigungstechnik, Konstruktion; Techniker(in) für Betriebswissenschaft.                                                                                                                                                                                                     Fensterbauer/-bauerin                                                                                                                                         Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                 Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Ver- und Bearbeitung von Glas für Scheiben, von Holz, Metall und Kunststoff für Rahmen. - Anreißen, Sägen, Hobeln, Bohren, Passen; Verarbeitung von Kitten, Klebstoffen, Dichtungsmaterialien. - Herstellung und Endmontage von Fenstern und Glastüren; Fertigung von Blei-, Messing- und Aluminiumverglasungen, Dach- und Industrieverglasungen, Ganzglasanlagen und Glaswänden. - Formgefühl, handwerkliches Geschick, Kenntnis bauüblicher Verbindungstechniken. Entwurf von Einzelkonstruktionen.                                                                                                                                                         Arbeitsumfeld: Baustellen, Werkstätte, Fertigungshallen, Maschinen.                                                                                                                                            Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung. Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer. Ab zweitem Ausbildungsjahr ein Jahr lang Fachrichtungswahl zwischen "Verglasung und Glasbau" und "Fensterbau".                                                                                                                                              Weiterbildung: Handwerksmeister(in); Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) den Fachrichtungen Glashüttentechnik, Glasveredelungs-technik, Glastechnik (Glasbau, Glasinstrumentenbau, Glasveredelung), Betriebstechnik.                                                                                                                                                 Fertigungsmechaniker                                                                                                                                                                                          Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                                 Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Einrichten und Organisation des Arbeitsplatzes und der Arbeitsmittel. Ausrichten und Spannen von Werkzeugen und Werkstücken. Manuelles und maschinelles Spanen. Fügen von Bauteilen. Montieren von Bauteilen und -gruppen, auch solche elektrischer und elektronischer Art. Mitwirken im Fertigungsprozess. Überblick über Prozessabläufe. Sichern des Material- und Werkzeugflusses. Instandhaltungs- und Wartungsaufgaben. Beseitigung von Fertigungsstörungen. Lesen, Anwenden und Erstellen von technischen Unterlagen, Kenntnis der Werk- und Hilfsstoffe.                                                                                                                                     Arbeitsumfeld: Produktionshallen, Maschinen und Anlagen, Werkzeug, Werkmaterial.                                                                                                                            Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung, Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.     

Fleischer/Fleischerin                                                                                                                                           Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                 Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Einkauf von Schlachtvieh (Qualitätsmerkmale: Alter, Zucht, Geschlecht, Fütterungsart, Aufzuchtsort), - Schlachten, Zerlegen. - Herstellung von Koch-, Brüh- und Rohwürsten, von Spezialitäten für die Feinkostküche, küchenfertiges Anrichten (Rollen, Spicken, Garnieren, Würzen). Gerätereinigung, Verkauf der Fleisch- und Wurstwaren über die Ladentheke. Kenntnis der Fleischsorten und -eigenschaften.                                                                                                                      Arbeitsumfeld: Schlachthof, Schlachthaus, Kühlräume, Wurstküche, moderne Verkaufsräume, arbeitserleichternde Gerätschaften, moderne Verarbeitungsmaschinen und -anlagen.                                                                                                                                                                                                                                                                                                 Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Schlachttier- und Fleischbeschaugesetz, Hygieneverordnungen, Unfallschutz.                                                  Ausbildungsgang: 3 Jahre Ausbildung in Handwerk oder Industrie. Abschlussprüfung vor der Handwerks- bzw. Industrie- und Handels-kammer. Ab 3. Lehrjahr 3 Fachrichtungen: Schlachten, Herstellen von Feinkost und Konserven, Verkauf.                                                                                                                    Weiterbildung: Meister(in), Staatlich geprüfte(r) Techniker (in) der Fachrichtung Lebensmittel-(Fleisch)technik                                                                                                           Fliesen-, Platten- u. Mosaikleger                                                                                                                      Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen. Der Ausbildungszugang für Bewerberinnen ist strittig..                                                                                                                                                                                                                                 Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Ausarbeitung von Verlegeplänen, Materialauswahl, Vermessen der Verlegeflächen. - Herstellen von Dämm- und Grundputzen, von diversen Ansetz- und Verlegemörtel. - Kenntnisse im Verlegen von Fliesen auf Dick- und Dünnbett. Aber auch Vergießen von Estrichen, Mauern, Einbau von Badewannen. Verlegen von Fliesen, Platten und Mosaik (Plätteln, Kleben, Verfugen). Sorgfältige Arbeitsausführung.                                               Arbeitsumfeld: Baustellen, Gebäude. Kelle, Senklot, Wasserwaage, Zollstock, Hammer, Plattentrenngerät. Laufender Arbeitsort-wechsel. Meist Arbeiten unter Dach. Arbeiten im Freien nur bei passendem Wetter.                                                                                                                                                                               Ausbildungsgang: Ausbildung in Industrie und Handwerk. Industrie: Zweite Stufe der Stufenausbildung, Dauer 1 Jahr. Davor liegt erste Ausbildungsstufe zum Ausbaufacharbeiter (2 Jahre) mit abschließender Zwischenprüfung. - Handwerk: 3 Jahre betriebliche Aus-bildungl Zwischeprüfung nach dem zweiten Ausbildungsjahr. - Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer bzw. Handwerkskammer.                                                                                                                                                                          Weiterbildung: Industrie- und Handwerksmeister, Staatlich geprüfter Techniker der Fachricht. Allgem. Bautechnik, Ingenieurbau.                                                  Florist/Floristin                                                                                                                                                                                                                        Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                   Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Blumenverkauf im Blumengeschäft. - Pflege und Versorgung und gefällige Präsentation der Schnitt- und Topfblumen. Arrangieren der Dekorationen im Fenster. Zusammenstellung und Binden von Gestecken, von Sträußen, Kränzen, Bestückung von Schalen. - Breite Zierpflanzenkenntnisse. Kundenberatung in Pflanzenpflege. - Kaufmännisches Grundwissen. Kassenführung, Bestellungsabwicklung, Abrechnungen, Liefererverkehr. - Sinn für Farben, Hamonie, Schönheit. Gestaltungs- und Formentalent.                                                                                                                                                                                                                                                           Arbeitsumfeld: Blumenladen, Blumen und Pflanzen.                                                                                                                                                                                 Ausbildungsgang: 3 Jahre betrie bliche Ausbildung. Abschluss vor der Industrieä und Handelskammer.                                                                                        Weiterbildung: Floristmeister(in), Staatlich geprüfte(r) Florist(in)                                                                                                                                                                                       Forstwirt/-wirtin                                                                                                                                                    Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                   Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Aufbau, Pflege und Schutz des Forstes. - Frühjahr: Aussaat des Baumsamens, Setzen der Jung-pflanzen; Schutzanlagen gegen Wildverbiss; Düngen, Kalken; Bekämpfung der Forstschädlinge. - Sommer, Herbst, Winter: Pflege der Bestände, Ausforsten. Holzernte: Holzeinschlag, Aufbereiten, Entrinden, Sortieren, Abtransportieren, Lagern. - Warten und Repa-rieren der Forstmaschinen. Wegebau, -unterhalt; Landschaftspflege, Anlegen und Betreuen der Parkplätze, der Wanderwege, Sport-pfade, Loipen, Spiel- und Grillplätze, Unterstände.                                                                                                                       Arbeitsumfeld: Wald. Einflussgrößen sind Lebensrhythmus der Bäume und die Jahreszeit. Forstgerät (Motorsäge, Holzernteaggre-gate, Transportgeräte etc.). Wetter!                       Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Unfallschutz.                                                                                                                                                                                                     Ausbildungsgang: 3 Jahre Ausbildung in Forstbetrieb.                                                                                                                                                                   Weiterbildung: Forstwirtschaftmeister(in); Staatlich geprüfte(r) Forsttechniker(in)                                                                                                                               Fotogravurzeichner/-zeichnerin                                                                                                                   Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                 Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Vorbereitung von Musterzeichnungen für fotographische oder fotochemische Arbeitsverfahren. Umarbeitung in Orientierung an den jeweils nachfolgenden Druckverfahren. Es geht um Vorlagen für farbige Textil-, Tapeten- und Kunststoffmuster, die auf Druckwalzen  zu übertragen sind. - Auf dem Original wird der so genannte Rapport  festgesetzt. Über-tragung der Maße auf transparente Folien. Vorgegangen wird getrennt nach Farben. - Technisches Verständnis, genaue und saubere Arbeitsweise, Sinn für Formen. - Rechnerunterstützte Zeichnungserstellung.                                                                                                                                                     Arbeitsumfeld: Graphik- und Fotogerät.                                                                                                                                                                                                                             Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung. Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.                                                                                          Friseur/Friseurin                                                                                                                                                                                                                    Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                   Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Waschen, Schneiden, Fönen, Färben, Blondieren der Haare; Dauerwellen, Beratung. - Bartpflege, Kopfhautmassage; Perücken und Haarteile knüpfen, reinigen und reparieren. Kosmetik: Hautpflege, Make-up und Manikure, Gesichtsmaske, Brauen- und Wimpernformung und -pflege. - Kenntnis moderner Haarschnitt- und Frisurmoden. Sinn für Schönheit. Kenntnsi der Haarstruktur und der Haapfegemethoden. Handgeschick. - Menschenfreundlichkeit, Aufgeschlossenheit, Dienst-bereitschaft, gute Manieren. Kenntniss über Behandlungs- und Pflegemittel.                                                                      Arbeitsumfeld: Friseursalon, Salonmöbel und -einrichtung, Gerätschaften, Friesiergerät.                                                                                                                                 Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung. Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer.                                                                                                     Weiterbildung: Friseurmeister(in), Maskenbildner(in), Kosmetiker(in).                                                                              

Gartenbaufachwerker 
Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.
Aufgaben, Tätigkeiten, FertigkeitenGarten- u. Landschaftsbau. Anlegen von Grünanlagen aller Art in Städten, Dörfern, Industrie- u. Wohngebieten und in freier Natur: Gartenlandschaften, Parks, Privatgärten. – Anlegen und Pflegen von Freizeit-, Erholungs- und Naturschutzbereichen; Gestaltung und Pflege natürlicher Landschaft; Pflasterung von Wegen und Plätzen; Sportplatzbau. Bearbeitung und Modellierung von Erde; Anlegen, Kultivierung und Düngung von Rasen; Pflanzen von Sträuchern und Bäumen. – Plan-Lesen, Vermessen, Flächen- und Massenberechnungen, betriebswirtschaftliche und juristische Grundkenntnisse: Der ausgelernte Landschaftsgärtner kann selbständig eine Baustelle einrichten, Zeit- und Baupläne überwachen, ganze Arbeitsabläufe steuern, ein landschaftsgärt-nerisches Gesamtwerk erstellen. Zierpflanzenbau, Staudengärtnerei. Heranziehung von Topfpflanzen, Schnittblumen, Beet- und Balkonpflanzen, Gemüseanbau. Anbau im Freiland und im Gewächshaus. Baumschulen, Obstbau. Pflanzenzüchtung und Samenbau. Friedhofsgärtnerei.
Fachrichtungsübergreifend: Kenntnisse in Biologie und Chemie und der Lebensvorgänge in der Natur. Boden- und Pflanzenkunde, Wissen über die verschiedenen Arten von Erde und Dünger, über Pflanzenschutz und Ökologie. – Interesse für Natur und Ökologie, technische Begabung beim Umgang mit Maschinen und Gerät, Fähigkeit zur Teamarbeit. Wetterfestigkeit.
Arbeitsumfeld: Der Arbeitsplatz ist hauptsächlich draußen in der Natur, bei etlichen Fachrichtungen auch in Gewächshäusern. Boden, Pflanzen, Wasser, Naturmineralien und -materialien. Dünger, Baumaterialien, Werkstoffe. Maschinen, Fahrzeuge, Geräte.
Ausbildungsgang: 3 (bzw. 2) Jahre betriebliche Ausbildung nach angeführten Fachrichtungen. Abschlussprüfung zum Gehilfen vor der Landwirtschaftskammer.
Weiterbildung: Meister(in); Staatlich geprüfte Techniker(in) der Fachrichtungen Garten- und Landschaftsbau, Friedhofsgärtnerei, Produktionsgartenbau/Erwerbsgartenbau, Obstbau und Obstverwertung sowie Umweltschutztechnik.                                                                                                                 Galvaniseur/-in                                                                                                                                                                                                      Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.
Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Überziehen von Metallteilen auf elektrolytischem Wege (Elektrolyse = Zersetzung von Säuren, Salzen und Laugen durch elektrischen Strom) ganz oder teilweise mit schützenden oder färbenden Metallschichten. Verchromen, Verkupfern, Vergolden, Versilbern von Gegenständen aus anderen Metallen. Eloxieren, Lackieren (Zaponieren), Schablonierung. - Beherrschung der elektrochemischen Vorgänge im galvanischen Bad, Ansetzen der Bäder. Überwachen des technischen Vorganges.   - Herstellen von galvanoplastischen Niederschlägen in nichtleitenden Formen, Prüfen der galvanischen Niederschläge auf Korrosionsfestigkeit. Vor- und Nachbehandeln galvanischer Artikel. Einfaches Schleifen und Polieren von Gegenständen aus Stahl und NE-Metallen.                                 Arbeitsumfeld: Werkhalle mit Galvanoautomaten, Robotausstsattung und CNC-Steuerung. Be- und entschickte Galvanoautomaten.                                                             Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Gesundheitsschutz, Unfallschutz.                                                                                                                                             Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung (Industrie), Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer. 3,5 Jahre Ausbildung im Handwerk, Abschlussprüfung vor der Handwerksammer.                                                                                                                                                                             Weiterbildung: Galvanomeister, Galvanotechniker, Galvanoingenieur, Umwelttechniker, Ingenieur.                                                                                                                 Gas- und Wasserinstallateur/-installateurin                                                                                                                                Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.
Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Verlegen von Rohrleitungen für Warm- und Kaltwasser sowie Abwasser in Rohbauten. Einbau von sanitären Einrichtungen, Waschbecken und Toiletten nach dem Verputzen. Anschluss von Geräten (Heizöfen, Durchlauferhitzer etc.). Verlegen von Gasleitungen. - Verlegungsvorbereitung: Rohre biegen, Gewinde schneiden, Mauerdurchbrüche schlagen, Schlitze klopfen, Schweißen, Löten. - Dichteprüfung, Reparaturen, Wartung. - Lesen von und Arbeiten nach Verlegungszeichnungen. Selb-ständige Verlegungsdisposition in Altbauten. Gewisssenhafte Arbeit (Gas = Explosionsgefahr. Gefordert ist kräftiges Hinlangen.                                                                                                                                                                                                                                                 Arbeitsumfeld: Baustelle, Werkstätte, Altbauten. Apparaturen, Transportaufgaben.                                                                                                                                          Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Unfallschutz.                                                                                                                                                                                                 Ausbildungsgang: 3,5 Jahre betriebliche Ausbildung; Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer.                                                                                                     Weiterbildung: Handwerksmeister(in), Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) in den Fachrichtungen Heizungs-, Lüftungs- und Klima-tecnnik sowie Sanitärtecnnik             Gebäudereiniger/-reinigerin                                                                                                                                                                           Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                   Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Reinigung von Fassaden, die aus Stein, Kunststoff, Metall und Fliesen bestehen. Reinigung von Glasflächen und Innenräumen. Bauschlussreinigungen. Reinigung und Pflege von Fußböden und Bodenbelägen. Besonders wichtig und anspruchsvoll Reinigungsarbeiten in Krankenhäusern, weil dort Sauberkeit und Hygiene unabdingbar sind. Gereinigt werden immer mehr auch Produktionsanlagen. Weitere Einsatzgebiete finden sich in Theatern, Kirchen, Bahnhöfen, Schwimmbädern und Verkehrsmitteln. Der Trend geht auch in Richtung Gehsteigreinigung, Schneeräumung und Pflege von Grünanlagen. Die Pofis arbeiten mit multifunktionalem Arbeitsgerät rationellster Technik, weshalb auch technisches Verständnis gefragt ist.                                                           Ausbildungsgang: 2,5 Jahre betriebliche Ausbildung.                                                                                                                                                                                   Weiterbildung:  Meister(in), Staatlich geprüfte(r) Techniker(in).                                                                                                                                                     Gerber/Gerberin                                                                                                                                                                                                     Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                   Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten:  Verarbeitung von Fellen und Häuten zu Leder, das in der Schuhindustrie, in Sattlereien und Polstermöbelbetrieben sowie in der Bekleidungsindustrie weiterverarbeitet wird. - Einweichen der Rohhäute, Reinigung, so dass sie verarbeitbar werden. Entfleischung und Enthaarung mit Spezialmaschinen. Das eigentliche Gerben (Umwandlung in Leder) geschieht in Gruben oder auf chemische Weise. Trocknung, Färben, Imprägnierung, Bügelung. - Pflege und Instandhaltung der eingesetzten Maschinen.                                                                                                                                                       Arbeitsumfeld: Arbeitshallen, Spezialgerät und -maschinen.                                                                                                                                                                     Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung. Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer bzw. Handwerkskammer. Weiterbildung: Gerbermeister(in)                                                                                                                                                                                                
Gießereimechaniker                                                                                                                                                                                            Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen. Kein Ausbildungsberuf für Frauen.     Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Steuern, Bedienen, Kontrollieren, Warten, Reparieren von vielfach mechanisierten und auto-matisierten Gießereianlagen. - Kenntnisse in und Beherrschen der verchiedenen Techniken der Metallaufbearbeitung, des Schmelzens, Formens, Gießens, Putzens der Gussstücke. - Maschinenkunde. - Globalsteuerung vom sog. Leitstand aus.                                                                                                                                                 Arbeitsumfeld: Werkhallen, Schmelzöfen, hydraulisch und elektronisch gesteuerte Formanlagen. Kontroll- und Schaltanlagen. Flüssiges Metall, hohe Schmelztemperaturen, Schichtarbeit.                                                                                                                                                                                                                      Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Unfallschutz.                                                                                                                                                                                 Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung. 3 Fachrichtungen: Handformguss, Maschinenformguss und Druck- und Kokillenguss. Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.                                                                                                                                                                                                   Weiterbildung: Industriemeister, Staatlich geprüfter Techniker der Fachrichtungen Gießerei- und Hüttentechnik, Verfahrenstechnik                               Glaser/Glaserin                                                                                                                                                       Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                        Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Ver- und Bearbeitung von Glas für Scheiben, von Holz, Metall und Kunststoff für Rahmen. - An-reißen, Sägen, Hobeln, Bohren, Passen; Verarbeiten von Kitten, Klebstoffen, Dichtungsmaterialien. - Endmontage von Fenstern und Glastüren; Herstellung von Blei-, Messing- und Aluminiumverglasungen, Dach- und Indusrieverglasungen, Ganzglasanlagen und Glaswände. - Formgefühl, handwerkliches Geschick, Kenntnis bauüblicher Verbindungstechniken,. Entwurf von Einzelkonstruk-tionen. Arbeitsumfeld: Baustellen, Werkstätte, Fertigungshallen, Maschinen.                                                                                                                                                                        Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung. Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer. Ab zweitem Ausbildungsjahr ein Jahr Fachrichtungswahl zwischen Verglasung und Glasbau und Fensterbau.                                                                                                                                                                                                                         Weiterbildung: Handwerksmeister(in), Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) der Fachrichtungen Glashüttentechnik, Glasveredelungs-technik, Glastechnik (Glasbau, Glasinstrumentenbau, Glasveredelung, Betriebstechnik.                                                                                                                                                                                               Glasveredler/-in mit -schleifer/-in und -ätzer/-in                                                                                                                                  Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.   Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Verzieren und Veredeln von Gegenständen aus Glas. Schleifscheiben schleifen Ornamente, Figuren, Muster und Schriften ins Glas. Durch Ätzen und Strahlen wird Glas mttiert. Die Beschichtung bringt Siebdruck und Abziehbilder sowie Silber auf. Bei Flachglas wird mit Schneiden das gewünschte Format erzielt.                                                               Arbeitsumfeld: Werkshallen, Gerätschaften diverser Art. Glas, Gläser, Vasen, Schalen, Glasscheiben, Glastüren, Spiegel.                                                                               Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung in Industrie oder Handwerk. Abschlussprüfung vor der Handwerkskammer bzw. Industrtie- und Handelskammer. - 3 Ausbildungsbereiche: Schliff, Gravur oder Flächenveredelung.                             Graveur/Graveurin                                                                                                                                                                                                                   Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                           Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Eingravieren von Monogrammen, Wappen, Verzierungen in Gegenstände, die der Erfüllung anderweitigen Bedarfs dienen, mittels Sticheln, Meißeln, Punzen, Schaben. - Kunstvolle Dekorationsmuster und -zeichnungen. - Fertigung von Stanzen und Prägewerkzeugen für die Industrie zur Herstellung von Schmuck, Bestecken, Schalen, Vasen, Medaillen etc. - Konzentration, Phantasie. Künstlerische Begabung.                                                                                                       Arbeitsumfeld: Werkstätte, Graviermaschinen, Spezialisierung.                                                                                                                                                                                   Ausbildungsgang: 3,5 Jahre betriebl. Ausbildung. Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer. bzw. Handwerkskammer.                                                                                   Weiterbildung: Handwerksmeister(in), Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) der Fachrichtung Gestaltungstechnik. Edemetallgestaltung oder Fertigungstechnik.     

Handelsfachpacker/-packerin                                                                                                                                      Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                    Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten Fachgerechtes Versand-Fertigmachen auszuliefernder Produkte - variable Einzelverpckung, maschinelles Verpacken. - Bei Einsatz im Wareneingang: Auspacken mit Wareneingangsprüfung (Menge, Qualität, Lieferer, Reklamationen, Stapelung, Übereinstimmung mit Bestellung). - Bestandskontrolle; Organisation des Arbeitsablaufes; Wartung der Verpackungsapparaturen. - Kenntnis der einschlägigen Versandvorchriften sowie der diversen Verpackungsmaterialien; Kenntnis der Versandkostentarife der Frachtführer.                                                                                                                                                                                                                               Arbeitsumfeld: Lager-, Pack- und Versandhalle; Apparaturen zum Verschließen und Verpacken der Sendungen, Gabelstapler, Lauf-bänder. Formulare: Zollformulare, Paketzettel, Frachtbriefe, Lieferscheine, Lagerschein.                                                                                                                                                                                                                             Ausbildungsgang: 2 Jahre betriebliche Ausbildung; Abschluss vor der Industrie- und Handelskammer.                                                                                               Hauswirtschafter/-wirtschafterin                                                                                                                                                                                      Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                               Aufgaben, Tätigkeiten, FertigkeitenErledigung aller Hausarbeiten: Waschen, Bügeln, Mangen, Kochen, Einrichtungspflege, Beschaffen, Betreuen von Menschen (Kinder, Alte) und Tieren sowie Pflanzen. - Organisieren, Planen, Abrechnen, Beaufsichtigen, Anleiten, Durchführen. - Umgangsformen, Kontaktfähigkeit, Überblick.                                                               Arbeitsumfeld: Großhaushalt in Altersheimen, Krankenhäusern, Heimen, Einzelhaushalte. Haushaltsmaschinen und -gerät. Hausgut. Hauseinrichtungen, Mobiliar. Menschen, oft hilfsbedürftig, krank und gebrechlich.                                                                                                                                                                                                                                   Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung. Wahl zwischen städtischer und ländlicher Hauswirtschaft.                                                                                       Weiterbildung: Meister(in), Hauswirtschaftsleiter(in); Dorfhelferin, Familienpfleger(in), Hauspfleger(in), Wirtschafterin                                   Hebamme/Entbindungspfleger                                                                                                                                                                        Ausbildungsvoraussetzungen: Mindestalter 17. vollendetes Lebensjahr. Schul- bzw. Berufsausbildung: Realschulabschluss oder eine gleichwertige Schulbildung oder eine andere abgeschlossene Zehnjährige Schulbildung, aber auch Hauptschulabschluss oder eine gleichwertige Schulbildung, sofern eine mindestens zweijährige Pflegevorschule erfolgreich besucht oder eine Berufsausbildung mit einer vorgesehenen Ausbildungsdauer von mindestens 2 Jahren erfolgreich abgeschlossen wurde. Dem Vorstehenden gleich-stehend ist die Erlaubnis als Krankenpflegehelferin oder Krankenpflegehelfer. - Zulassungsvoraussetzung ist auch die gesund-heitliche Eignung zur Ausübng des Berufes.                                         Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Betreuung und Beratung der werdenden Mutter während der Schwangerschaft. Hilfe bei der Entbindung, wenn ohne Komplikationen. Versorgng der Mutter und des Kindes in der ersten Zeit nach der Entbindung.                                                                                                                                        Arbeitsumfeld: Beschäftigung in Kliniken, Krankenhäusern und Entbindungsheimen. Auch freie Praxistätigkeit.                                                                                                            Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Gesundheitsvorschriften.                                                                                                                                                                                   Ausbildungsgang: 3 Jahre Ausbildung an Hebammenschulen.                                                                                                                                                         Heilerziehungspfleger/-pflegerin - Heilerzieher/-in                                                                                  Ausbildungsvoraussetzungen: Uneinheitliche Regelung in den Bundesländern. Regel: Mittlerer Schulabschluss und praktische Erfahrung im sozialen oder pflegerischen Bereich. Bei Hauptschulabschluss eine voraufgegangene mindestens 2jährige Berufsausbildung. Die Absolvierung einer Schule für Heilerziehungspflege (-hilfe) bzw. Krankenpflegehilfe eröffnet gleicherweise Zugang zum Beruf.                                                                                                                                                     Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Betreuung und Begleitung von Menschen jeden Alters mit geistiger und/oder körperlicher und/oder seelischer Behinderung: Förderung, Pflege, Erziehung; Gestaltung des Alltags im Heim in Zusammenarbeit mit anderen Fachkäften (Lehrern, Arbeitserziehern, Ärzten, Krankenschwestern, Verwaltungsangestellten). - Hausarbeit, Hilfe bei Körperpflege, Hygiene, Einkäufen, Besuchen bei Ämtern, Kontaktpflege mit den Angehörigen der Betreuten, Zusammenarbeit mit den Behinder-tenwerkstättten. Durchführung von Therapien. Beschaffung von Arbeit, Begleitung während der Berufsausbildujng; Beratung bei der Berufsfindung. - Heilerziehungspfleger sind Verantwortungsträger und Bezugsperson sozialpädagogischer Behindertenhilfe. Ziel: Personale und soziale Integration. - Zuwendung zum Menschen, Verantwortungsgefühl, Durchstehvermögen.                                                                                                         Arbeitsumfeld: Anstalten der Behindertenpflege (Heime, Wohnheime, Psychiatrische Einrichtungen, Rehabilitationszentren, Fach-krankenhäuser, Werkstätten für Behinderte, Sonderkindergärten, Sozialstationen, mobile Hilfsdienste).                                                                                                                                                                     Ausbildungsgang: 1 Jahr Vorpraktikum; 3jährige berufsbegleitende Ausbildung bzw. 2 Jahre Fachschule mit Praktika plus 1jähriges Berufspraktikum. - Staatl. Abschlussprüfung - Unterrichtsfächer: Religion, Religionspädagogik, Deutsch, Gemeinschaftskunde, Pädagogik/Heilerziehungslehre, Psychologie/Soziologie, Medizinische Lehre der Behinderungen, Gesundheits- und Krankheits-lehre, Rechts- und Berufskunde, Praxis- und Methodenlehre, Krankenpflege, Rhythmik, Musik, Sport, Werken, Spiel, fachpraktische Ausbildung.                                                                                                                                                                                             Weiterbildung: Heilpädagoge/in), Logopäde(in), Beschäftigungs- und Arbeitstherapeut(in                                                                       Heilerziehungs(pflege)helfer/-helferin                                                                                                                     usbildungsvoraussetzungen: Zugangsvoraussetzungen und Ausbildung sind in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich geregelt. Generelll: Hauptschulabschluss und Nachweis einer mindestens ein- bis dreijährigen praktischen Tätigkeit.                                                                                                                                                                                     Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Unterstützung der Heilerziehungspfleger bei der Arbeit mit Behinderten jeglichen Alters. Hilfe z. B. beim Waschen, Zähneputzen, Anziehen und Essen. Begleitung zur Schule, zur Werkstätte, zum Arzt, zu den Behörden. Mithilfe bei der Gestaltung der Freizeit der behinderten Menschen. Handarbeit, Musik, Ausflüge etc.                                                                                                                                                                                         Arbeitsumfeld: Behindertenheime, Kindergärten. Zuwendungsbedürftige behinderte Menschen.                                                                                           Heilpädagoge/-gogin                                                                                                                                              Ausbildungsvoraussetzungen: Siehe Abschnitt Ausbildunjgszugang.                                                                                                                                                     Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Wissenschaftlich fundierte Kenntnisse in Heilpädagogik. Arbeiten im Team mit Ärzten, Psychologen, Psychotherapeuten, Sozialpädagogen, Lehrern, Erziehern.                                                                                                                                                                                                                                             Arbeitsumfeld: Heilpädagogische Heime, Werkstätten für Behinderte o. ä. - Verhaltensauffällige, sozial anpassungsunfähige Jugendliche; oft geistig und körperlich Behinderte.                                                                                                                                                                                                                                           Ausbildungsgang: Entwedcer mindestens  1 1/2jährige Zusatzausbildung z. B. für Erieher, Sozialpädagogen oder Heilerziehungs-pfleger nach einjähriger Berufspraxis oder Studium an bestimmten Fachhochschulen für Sozialwesen.   

Holzbearbeitungsmechaniker/-mechanikerin                                                                                              AusbildungsvoraussetzungenKeine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                   Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten Entrinden der Stämme (Schälen meist vollautomatisch), Kappen zum Rundholz. - Sortieren nach Abmessung und Qualität. Lagerung. - Transport mit Kran, Gabelstapler, Förderband in die Sägehalle: Zerlegen der Rundhölzer in Bohlen und Rundung. - Herstellung von Sperrholz-, Span- und Faserplatten für Möbelindustrie, Fertighausbau, Innenausbau. Her-stellen von Holzbauteilen, -stützen, -trägern aus Holzschichten (Leimen, Pressen, Schleifen) für Holzkonstruktionen. - Einrichten, Bedienen, Warten, Pflegen der oft großen Maschinen und Anlagen.                                                                                                                   Arbeitsumfeld: Säge- und Hobelwerk, Holzwerkstoffwerk, Holzleimbauwerk. Holzbearbeitungsmaschinen. Holzstämme als Rohstoff: Fichten, Tannen, Laubhölzer. Werkzeugschärferei.                                                                                                                                                                                                                                                    Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Unfallschutz.                                                                                                                                                                               Ausbildungsgang: 3 Jahre Ausbildung im Betrieb. Im 3. Lehrjahr Spezialisierung nach Fachrichtungen Sägeindustrie, Holzindustrie, Holzwerkstoffindustrie, Holzleimbauindustrie. Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.                                                                                                   Weiterbildung: Industriemeister(in), Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) Fachrichtung Holztechnik.                                                                                     Holzmechaniker/-in                                                                                                                                                 Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                               Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Herstellung von Möbeln, Türen, Fenstern, Paneelen, Parkett, Gestellen, Ladeneinrichtungen, Gehäusen in Serienfertigung nach Werkzeichnungen und Mustern. -  Fertigen (Zuschneiden, Bearbeiten, Beschichten) der Einzel-teile, Zusammenbau. - Sägen, Pressen, Beizen, Lackieren, Schleifen, Bohren, Leimen, Hobeln - Passgenauigkeit.                                                                                                                                                                                                                                     Arbeitsumfeld: Holzindustrie, Werkhallen, Holzbearbeitungsmaschinen, Pressen, Holz, Kunststoffe, Furniere, Folien, Beschläge.                                                                              Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Unfallschutz.                                                                                                                                                                                                         Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung. Im letzten Jahr Wahl nach Fachrichtungen: Möbel und Gehäuse, Innenausbau, Ladenbau, Bauzubehör, Sitzmöbel und Gestelle, Holzpackmittel und Paletten, Leisten und Rahmen, Parkett. Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.                                                                                                       Hotelfachmann/-frau                                                                                                                                            Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                               Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Zimmerverwaltung und -buchung, Gästeempfang, Organisation von Tagungen und Festlichkeiten. - Disposition des Getränkedienstes, Organisation von Stadtbesichtigungen. Abrechnung mit den Gästen, Erteilen von Auskünften, Führen von Dateien; Planung und Steuerung des Einsatzes des Zimmer- und Reinigungspersonals. - Erledigung der Korrespondenz; Magazinverwaltung. - Gründliche Fremdsprachenkenntnisse; Freundlichkeit, gute Umgangsformen, Überblick.  

Arbeitsumfeld: Hotels, Rezeption, Halle, Tagungsräume, "Etage", Büro, Telefon, Magazine, Gäste.                                                                                                                         Ausbildungsgang: 3 Jahre betreibliche Ausbildung, Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.                                                                                                   Weiterbildung: Staatlich geprüfte(r) Betriebswirt(in) im Hotel- und Gaststättengewerbe.                                                                                                                               Hotelkaufmann/-frau                                                                                                                                                                                                              Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.,                                                                               Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Betreuung in- und ausländischer Gäste an Empfang und in der Halle. - Reservierungen, Buchungen Auskünfte, Empfehlungen, Zahlungsabwicklung, Währungsrechnen. - Kontakt zum Restaurant, zur Küche, zum Büro. Kenntnis der Arbeitsabläufe: Einkauf, Speisepläne, Lieferantenverkehr, Zahlungsverkehr, Buchung, Kalkulation = Tätigsein in allen Bereichen des Hotel- und Gaststättengewerbes, Steuerung des Zimmerdienstes. - Freundlichkeit, gute Umgangsformen, Überblick, Kondition, Fremdsprachen.                                                                                                                                                                                                                                                 Arbeitsumfeld: Hotels, Rezeption, Halle, Büro, Gäste. Fremdwährungen.                                                                                                                                                                     Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung; Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.                                                                                                         Weiterbildung: Meister(in) im Gastgewerbe; Staatlich geprüfte(r) Betriebswirt(in) diverser Fachrichtungen.                                 

Industrieelektroniker/-in                                                                                                                                    Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                             Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Herstellen, Prüfen, Messen, Indstandsetzen von Geräten und Baugruppen der Energie- bzw. Kommunikationstechnik. - Einsatz in Fertigung, Qualitätssicherung, Prüfmittelbau, Versuchswerkstätten (a). - Rüsten, Inbetrieb-nehmen, Überwachen, Instandhalten von automatisierten Fertigungsapparaturen. Auffinden von Störungen und Beseitigung solcher durch Austausch von Baugruppen (b). - Selbständiges Arbeiten nach Vorlagen und Weisungen.                                                                   Arbeitsumfeld: Industriehallen, Industriewerkstätten, einschlägige Maschinen und Gerätschaften.                                                                                                                                  Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Sicherheitsvorschriften.                                                                                                                                                                                     Ausbildungsgang: 3,5 Jahre betriebliche Ausbildung = 1 Jahr Grundausbildung und 2,5 Jahre Fachausbildung, davon 1,5 Jahre Spezifikation nach Gerätetechnik bzw. Produktionstechnik. Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.                                                                                                                         Weiterbildung:  Industriemeister(in), Staatlich geprüfte(r) Techniker(in).                                                                                                                                                       Industriekaufleute                                                                                                                                                   Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedli-che Einstellungsbedingungen. 
Aufgaben, tätigkeiten, Fertigkeiten: Abwicklung aller industiell-kaufmänn. Aufgaben und Arbeiten: Einkaufen, Betreuen des Lagerns und Transportes; Dokumentation des Fertigens (Arbeitsvorberei-tung und Produktion); Verwalten, Werben, Anbieten, Verkaufen, Versenden, Fakturieren; - Buch füh-ren, Kalkulieren, Planen, Steuern, Kontrollieren, Daten verarbeiten, Organisieren, Revisionieren, Verhandeln, Besprechen, Diktieren, Auflisten, Präsentieren, Ablegen, Schriftgut sichten und bearbei-ten. – Kenntnisse in Betriebswirtschaft, Steuerrecht, Handels- und Bürgerlichem Recht, Personalwesen, Fertigungsprozessen, Produkt- und Warenkenntnisse, internationale Handelsbräuche, Menschenführung, Fremdsprachen. – Umgang mit Informations- und Kommunikationstechniken, E-Commerce.
Arbeitsumfeld: Büro, moderne Kommunikations- und EDV-Apparaturen.
Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung. Abschlussprüfung vor der Industrie- u. Handelskammer.
Weiterbildung: Fachschulkaufmann/-frau. Staatlich geprüfte(r) Betriebswirt(-in), EDV-Organisator(-in), Programmierer(-in). Zusätzliche Ausbildungsmodule.                                          
Industriemechaniker/-mechanikerin- Fachrichtung Geräte- u. Feinwerktechnik (a), - Betriebstechnik (b), - Maschinen- u. System- (c), - Produktionstechnik      Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                         Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Mitarbeit bei Herstellung und Instandhaltung von Baugruppen und Systemen (Tätigkeiten im Musterbau, in der Einzel- und Kleinserienfertigung, Montage, Qualitätssicherung und im Service) - a), Mitarbeit bei der Aufrecht-erhaltung und Wiederherstellung der Betriebsbereitschaft von Maschinen und Anlagen (Tätigkeiten außerhalb von Fertigungs- und Instandsetzungswerkstätten an wechselnden Einsatzorten) - b). Mitarbeit bei Herstellung und Instandhaltung von Maschinen und  Produktionssystemen (Tätigkeiten sowohl an wechselnden als auch an festen Montageplätzen in Räumen und auf Baustellen) - c). Mitarbeit im Bereich der industriellen Serienproduktion - d). - Einrichtern, Steuern, Überwachen, Produzieren, Montieren, Prüfen, Inbetriebnehmen, Warten, Instandsetzen, Teile austauschen, Anpassen, Demontieren, Fehler eingrenzen, Störungen beseitigen, Funktionsprüfungen, Absichern, Entsorgen, Beschaffen, Heranschaffen, Dokumentieren, Abstimmen. - Umsicht ; breite Funktions-kenntnis von Maschinen und Geräten, Arbeiten anhand von Plänen und Anweisungen. Kenntnisse im Zusammenwirken technischer Elemente.                                                                   Arbeitsumfeld: Betriebshallen, Baustellen, Werkstätten, Büros; automatische Produktionsanlagen und Fertigungssysteme; Ma-schinen, Apparate, Ersatzteile vielfältigster Art, Baugruppen, Bauteile mechanischer, elektronischer und pneumatischer Art; Antriebe, Messgeräte, Püfstationen, Kraft-, Arbeits-, Werkzeugmaschinen. Oft Teamarbeit.                       Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Unfallschutz, Sicherheitsbestimmungen, einschlägige Vorschriften.                                                                                                        Ausbildungsgang: 3,5 Jahre betrieb liche Ausbildung (12 Monate Grundausbildung, 2,5 Jahre berufliche Fachausbildung, davon 1,5 Jahre Spezialisierung nach Fachrichtung). Abschlussprüfung vor der Industrie und Handelskammer.                                                                                                                                                                       Weiterbildung: Industriemeister(in); Staatlich geprüfte Techniker(in).                                                                                                                                                                       Informatiker/-informatikerin                                                                                                                                   Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen                                                                               Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Herstellung und Betreuung von informatorischen und kommunikatorischen Systemlösungen. Erar-beitung von Konzepten und Durchführung von Ist-Analysen, Installation und Konfiguration elektronischer Pogramme, Pflege, Weiterentwicklung der Systeme, Erstellung von Programmen und deren Dokumentation, Entwurf von Schnittstellenkonzeptionen, Durchführen von Testverfahren. - Überblick über Geschäfts- u. Leistungspozesse, über organisatorische Probleme sowie Steuerungs- und Kontrollaufgaben. - Kenntnisse in Software, Programmiertechniken, Projektabwicklung. Kenntnisse in Architekturen, Daten-banken und Schnittstellen, in kundenspezifischen Anpassungslösungen und Softwarepflege, Bedienoberflächen, Präsentation (b). -Kenntnisse in Systemkonfigurationen, Netzwerken, Systemlösungen, Fertigkeiten in Benutzerunterstützung, Fehleranalyse, Stö-rungsbeseitigung. Kenntnis der Produkte, Prozesse und Verfahren im Tätigkeitsbereich (a).                                                                                   Arbeitsumfeld: Teamarbeit, informations- und telekommunikatorische Produkte und Märkte, Hardware und Betriebssysteme, Software, Netze und Dienste. - Rechenzentren, Netzwerke, Client-Server, Festnetze, Funknetze (a), - Kaufm., tecnnische und Expertensysteme; mathematisch-wissenschaftlich, Multimediabereiche (b).                                                 Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung. Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer                                                                                     Informatikkaufleute                                                                                                                                              Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen                                                                                 Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Beschaffung von informations- und telekommunikationstechnischen Produkten und Dienstleistun-gen. Beratung und Informieren der Kunden unter Beachtung von Kommunikationsregeln. Planung und Organisation, Steuerung und Kontrolle kaufmännischer Abläufe. Informationsquellen auswerten. Marktgängige Informations- und Kommunikationssysteme beur-teilen und Fortentwicklung verfolgen. Angebotene Software, Systemarchitekturen, Hardware und Netze analysieren. - Ist-Analysen durchführen, Konzeptionen und Problemlösungen erarbeiten. Programmieren, Programme installieren und konfigurieren. Daten pflegen, sichern, aufbereiten. Überblick über die Belange der Daten- und Prozessdokumentation. - Zu diesen Spezialfähigkeiten kommt hinzu die Beherrschung und der Überblick über alle betrieblich-funktionalen Geschäftsvorgänge wie Anwendung der modernen Informations- und Kommunikationstechniken im Einkauf, in d er Personalwirtschaft, im Rechnungswesen und Controlling, Fertigung, Lagerwirtschaft, Vertrieb und Marketing, Auftragsabwicklung, Fertigkeiten in Lieferungslogistik, Fakturierung. -  Erfahrung in Projektdurchführung, Prozessoptimierung, Ergonomie. Ganz wichtig sind spezifische Branchenkenntnisse.                                                                                                                                                                       Arbeitsumfeld: Teamarbeit, informations- und telekommunikationstechn. Produkte und Märkte, Hardware und Betriebssysteme, Soft-ware, Netze und Dienste. - Rechenzentren, Netzwerke, Client-Server, Festnetze, Funknetze (a), - kaufmännische, technische Expertensysteme; mathematisch-wissenschaftlich, Multimediabereiche (b).                                           Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung. Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer    

IT-System-Elektroniker/-elektronikerin                                                                                      Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                                     Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Planung von IT-Systemen, Installation der zugehörigen Geräte, Komponenten  und Netzwerke einschließlich deren Stromversorgung und Software. Inbetriebnahme der Systeme. Durchführung kundenspezifischer Lösungen durch Bereitstellung entgsprechender Anwendungsprogramme unter Anpassung der Hard- und Software. Sie beseitgigen Störungen durch Austausch von Baugruppen und Geräten. IT-System-Elektroniker sind Elektrofachkräfte. Kenntnis betriebswirtschaftlicher, vertrieblicher und arbeitsorganisatorischer Zuammenhänge.  Planung von IT-Systemen, Installation der zugehörigen Geräte, Komponenten  und Netzwerke einschließlich deren Stromversorgung und Software. Inbetriebnahme der Systeme. Durchführung kundenspezifischer Lösungen durch Bereitstellung entgsprechender Anwendungsprogramme unter Anpassung der Hard- und Software. Sie beseitgigen Störungen durch Austausch von Baugruppen und Geräten. IT-System-Elektroniker sind Elektrofachkräfte. Kenntnis betriebswirtschaftlicher, vertrieblicher und arbeitsorganisatorischer Zuammenhänge Arbeitsumfeld: Teamarbeit, informations- und telekommunikationstechnische Produkte und Märkte, Hardware und Betriebs-systeme, Software, Festnetze, Funknetze, Endgeräte, Sicherheitssystem. Dienste-Rechenzentren, Netzwerke, Client.-Server, Festnetze,                         Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung. Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.                                                                                                                         IT-Systemkaufleute                                                                                                                                            Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                                     Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Beschaffung von informations- und telekommunikationstechnischen Produkten und  Dienstleistungen. Beraten und Informieren der Kunden unter Beachtung von Kommunikationsregeln. Planung und Organisation, Steuerung und Kontrolle kaufmännischer Abläufe. Informationsquellen auswerten. Marktgängige Informations- und Kommuni-kationssysteme beurteilen und Fortentwicklung verfolgen. Angebotene Software, Systemarchitekturen, Hardware und Netze analysieren. Ist-Analysen durchführen, Konzeptionen und Problemlösungen erarbeiten. Programmieren, Programme installieren und konfigurieren. Daten pflegen, sichern, aufbereiten. Überblick über die Belange der Daten- und Prozessdokumentation. - Zu diesen Spezialfähigkeiten kommt hinzu der Überblick über und die Beherrschung der Marketingtechniken (Marktbeobachtung, Werbung. Verkaufsförderung) mit den gültigen Marketinginstrumenten wie Produkt- und Preisgestaltung, Werbung, Vertriebswege, Service. - Gewinnung von Erfahrung und Wissen im Vertrieb: Vertriebstechniken, -wege, Kundenkontakte und Kundenberatung. Erarbeitung von kundenspezifischen Systemlösungen anhand von Analysen der Geschäftsprozesse der Kunden, deren Organisationsstruktur und schließlich Erarbeitung von Systemkonzeptionen über das ganze Spektrum der Aktivitäten eines Kunden. Einbringen von Dienstleistungen für den Kunden (Service, Benutzerunterstützung, Schulung). Angebotserstellung, Vertragsaus-arbeitung, Reklamationen bearbeiten, abrechnen erbrachter Leistungen. Erlernen und Gewinnung von Erfahrung bei der Abwicklung von Projekten, deren Planung, Durchführung und Kontrolle. Sicherung der Qualität der Dienstleistung. - Ganz wichtig sind spezifische Banchenkenntnisse.                                                                                                                                                                               Arbeitsumfeld: Teamarbeit, informations- und telekommunikationstechn. Produkte und Märkte, Hardware und Betriebssysteme, Software, Netze und Dienste, Rechenzentren, Netzwerke, Client-Server, Fest- und Funknetze (a), - Kaufmännische, technische und Expertensysteme; mathematisch-wissenschaftliche, Multimediabereiche (b).                                 Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung. Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer                                                                                                             Jugend- und Heimerzieher/-in                                                                                                                Ausbildungsvoraussetzungen: Realschulabschluss oder Fachschulreife oder ein gleichwertiger Bildungsstand und eine mindestens 1-jährige, geeignete praktische Tätigkeit. Sie soll überwiegend den Umgang mit Kindern und Jugendlichen zum Inhalt haben. Aus-nahmen mit Einwilligung der Schulaufsichtsbehörde, wenn Hauptschulabschluss und eine 2-jährige Berufsausbildung vorliegen.                                                                                                                                                                                                                                                         Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten:  Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Individuelle Begleitung und Förderung von Kindern und Jugendlichen, Erziehungsplanung, Gestal-tung des Alltags, Begleitung von Lebensgruppen und soziale Gruppenarbeit, Freizeitgestaltung, Arbeit im musisch-kreativen Be-reich, kulturelle Maßnahmen, hauswirtschaftliche, pflegerische und Verwaltungstätigkeiten, Planung und Organisation von Maß-nahmen und Veranstaltungen, Zusammenarbeit mit anderen Fachkräften, Elternarbeit, Öffentlichkeitsarbeit, Zusammenarbeit mit Behörden und anderen Einrichtungen. - Unterrichtung von Pädagogik, Psychologie, Soziologie, Didaktik und Methodik der Kinder- und Jugenderziehung, Jugend- und Sozialhilfe, Gesundheitslehre und Erste Hilfe, Rechts- und Berufskunde, Religionspädagogik. Deutsch, Gemeinschaftskunde, Werken, Spiel, Arbeitsumfeld: Kinder- und Jugendheime, Kinder- und Jugenddörfer, Kindertagesheime, heilpädagogische Tagesgruppen, Kurheime, offene Kinder- und Jugendarbeit, Jugendhäuser, Jugendtreffs, Spielehäuser, Einrichtung und Maßnahmen der mobilen Kinder- und Jugendarbeit, stadtteilorientierte Kinder- und Jugendarbeit, Jugendwohnheime, Einrichtungen der Jugendsozialarbeit, Aussiedler-arbeit, Internate, Ganztagesschulen, Kindergärten.                                                                                                                     Ausbildungsgang: Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Vollzeitform: 2 Ausbildungsjahre an der Fachschule und ein 1jähriges Berufsprakti-kum (Anerkennungsjahr). Teilzeitform: Das Berufspraktikum ist integriert. Unterricht an einem Schultag pro Woche mit 2 Block-wochen pro Schuljahr. - Abschluss durch staatliche Anerkennung als Erzieher(in) Fachrichtung Jugend- und Heimerziehung. 

Karosseriebauer/-bauerin                                                                                                                                                       Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                            Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Umbau und Einrichtung serienmäßiger Kraftfahrzeuge; Fertigung neuer Aufbauten für Spezial-fahrzeuge verschiedenster Art - z. B. Aufbau von Stahl- oder Aluminiumblechen zu Außenwänden, Einziehen von Bodenplanken, Setzen von Türen und Fenstern, Anbringen von Beschlägen und Schlössern. - Entwurf der Konstruktionszeichnung und Arbeiten nach dieser. Reparieren von Unfallwagen. - Schweißen, Biegen, Verschrauben, Nieten, Sägen, Kleben, Leimen, Nähen, Glätten, Spachteln.       Arbeitsumfeld: Betriebe des Karosserie- und Fahrzeugbaus, Automobilindustrie, Autoreparaturwerkstätten. Vielerlei Werkzeug und Maschinen sowIe Material (Metall, Holz, Kunststoffe, Isoliermaterial u.a.m.)                                                                                                                                                                                                                                                     Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Unfallschutz.                                                                                                                                                                             Ausbildungsgang: 3 1/2 Jahre betriebliche Ausbildung; Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.                                                                   Weiterbildung: Meister(in), Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) der Fachrichtung Karosserie- und Fahrzeugbau, Kraftfahrzeugwesen, Blechverarbeitung, Maschinenbautechnik, Maschinentechnik, Entwicklungs- und Fertigungstechnik.   

Kaufleute im Groß- u. Außenhandel                                                                                                                            Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                           Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Mittler  zwischen Produzenten und Einzelhandel, Produktlagerung, Produktsortierung, Verkauf, Versand - Preisübersicht, teilweise knappe Spannen, Kalkulationsroutine. - Fähigkeiten zur allgemeinen Verwaltung des kauf-männischen Betriebes (Organisation, Buchhaltung, Zahlungsverkehr, Korrespondenz, Kommunikation). - Kenntnis der Märkte, Zölle, Transport- und Versicherungsvorschriften, der internationalen Handelsklauseln, der -gebräuche. - Kenntnisse in  in- und aus-ländischem Kaufrecht, in Währungsrechnen, Arbitrage. - Körperliche und geistige Fitness, Menschenumgang, Fremdsprachen.                                                                                                 Arbeitsumfeld: Büro, Reisemedien (Bahn, Flugzeug etc.), Inland, Ausland. Moderne Kommunikationstechniken, Handelspartner.                                                         Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebl. Ausbildung, Wahl zwischen den Fachrichtungen Groß- bzw. Außenhandel. Abschluss vor der Industrie- und Handelskammer.       Weiterbildung: Fachschulkaufmann/-frau, Handelsfachwirt(in), Staatlich geprüfte(r) Betriebswirt(in).                                                                                                                                           Kaufleute für Bürokommunikation                                                                                                                                                                    Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                          Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Diese Kaufleute arbeiten in den Büros der Wirtschaft. Sie verwalten Büromaterialien, bearbeiten Postein- und -ausgang, erledigen Registraturarbeiten, führen Karteien und Dateien, planen und überwachen Termine. Für die Erstellung von Statistiken beschaffen sie Daten und fasssen diese zusammen. - Aufgrnd ihrer schreibtechnischen Qualifikationen sind sie in der Lage, den gesamten Schriftverkehr mit Hilfe moderner Kommunikationstechniken zu erledigen. Sie nehmen Diktate auf, formulieren und gestalten Texte. Mit Hilfe moderner Textverarbeitung können sie Texte speichern, wiederabrufen und gegebe-nenfalls ändern. Sie kennen sich im Internet aus. - Auch Teilbereiche des Rechnungswesens und der Personalverwaltung werden von ihnen bearbeitet. Sie erstellen Belege, prüfen Rechnungen, kontieren und begleichen diese. Zu ihren Aufgaben in einem Sekretariat gehören auch die Bedienung von Telefonanlagen und der Empfang von Besuchern.                                                                                               Arbeitsumfeld: Büro, Datenverarbeitungsmaschinen, Drucker, Kommunikationsgeräte, Kopiergeräte.                                                                                                                 Ausbildungsgang: 3,5 Jahre betriebliche Ausbildung, Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.                                                                                        Weiterbildung: Staatlich geprüfte(r) Betriebswirt(in), Programmierer(in), EDV-Organisator(in), Bilanzbuchhalter(in)                                                                                                                 Kaufleute für Dialogmarketing (AOK) Text der AOK)                                                                                                                                                                                                   Ausbildungsvoraussetzungen: Mittlere Reife oder kaufmännische Ausbildung. Pkw-Führerschein .                                                                                                                                 Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Sie wollen einen attraktiven Beruf mit Zukunft, der Spannung und Abwechslung bringt und sehr viel mit Menschen zu tun hat? Sie haben Spass am Verkaufen und Beraten? Sie sind kontaktfreudig und setzen Ihre Kommunika-tionsstärke im Gespräch gezielt ein? Als Kaufleute für Dialogmarketing beraten Ssie sicher und kmpetent Interessenten über eine Mitgliedschaft. Sie kennen deren Bedürfnisse und können unsere Leistungen gezielt anbieten.                                                 Arbeitsumfeld: Büro, Bürotechnik: Rechner, Kommunikationsmittel. Kundenberatung  und -betreuung.                                                                                                           Ausbildungsgang: Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Bei guten Ausbildungsleitungen ist eine Verkürzung möglich.                                                                                         Perspektiven: Während und nach der Ausbildung Einsatz im Betrieb. Weiterbildung zum(r) Betriebswirt(in) möglich.                                                                                       Kaufleute im Gesundheitswesen                                                                                                                               Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                      Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Datenverarbeitungskenntnisse. Planung und Organisation von Verwaltungsvorgängen, Patien-tenaufnahme. Kundenbetreuung, Überblick über den Gesundheitssektor. Verwaltung von Patientendaten, Dokumentation und Abrechnung  von  Leistungen mit Krankenkassen und anderen Kostenträgern. Beschaffung von Produkten und Leistungen. Allgemeine Tätigkeiten im gesamten kaufmännischen Sektor. Berücksichtigung von Standesrecht. Englischkenntnisse.                                                               Arbeitsumfeld: Krankenhäuser, Pflege-, Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen. Medizinische Labors, Arztpraxen, Kranken-versicherungen, ärztliche Organisationen und Verbände, Freie Wohlfahrtspflege. Büro. Medizinische Fachsprache. Medizinische Dokumentationssysteme. Gebührenordnungen. Arzneimittelkenntnisse. Medizinisches Personal. Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Sozial- und gesundheitsrechtliche Regelungen.                                                                                                                                             Ausbildungsgang:  3 Jahre betriebliche Ausbildung. Abschlussprüfung vor der Industrtie- und Handelskammer.                                                            

Kaufmannsgehilfe/-gehilfin im Hotel- und Gaststättengewerbe                                                                                 Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen                                                                         Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten:  Betreuung in- und ausländischer Gäste an Empfang und in der Halle. - Reservierungen, Buchungen, Auskünfte, Empfehlungen, Zahlungsabwicklung, Währungsrechnen. - Kontakt zu Restaurant, zur KÜche, zum Büro. Kenntnis der Arbeitsabläufe: Einkauf, Speisepläne, Lieferantenverkehr, Buchhaltung, Kalkulation = Tätigsein in allen Bereichen des Hotel- und Gaststättengewerbes. - Freundlichkeit, gute Umngangsformen, Überblick, Kondition. Fremdsprachen.                                       Arbeitsumfeld: Hotels, Rezeption, Halle, Büro, Gäste. Fremdwährungen.                                                                                                                                                                     Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung, Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.                                                                                        Weiterbildung:Meister(in) im Gastgewerbe, Staatlich geprüfte(r) Betriebswirt(in) diverser Fachrichtungen.                                                                                                                         Kessel- und Behälterbauer/-bauerin                                                                                                                        AusbildungsvoraussetzungenKeine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                      Aufgaben, Tätigkeiten, FertigkeitenHerstellung von Druckbehältern für Gas und Flüssigkeiten (Kessel) und Behälter (Tanks). Metallbearbeitung: Messen, Anreißen, Körnen, Stempeln, Feilen, Sägen, Bohren, Reiben, Gewinde schneiden, Schmieden, Härten; Meißeln, Schleifen, Richten, Biegen, Bördeln, Schablonen herstellen, Nieten, Schweißen, Abdichten. - Serienproduktion und Einzelfertigung nach Zeichnungen, Arbeitskarten, Materiallisten, Auflistungen der Fertigungsschritte.  Maßgenauigkeit. Arbeitsumfeld: Kesselschmiede, Werkhallen Materialien: Stahl, Aluminium, Kupfer, Kunststoffe. Armaturen. Biegemaschinen, Kreisscheren, Walzmaschinen, Blechverformungsmaschinen u. a. m.                                                                                                                     Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Unfall- und Lärmschutz.                                                                                                                                                                             Ausbildungsgang: 3jährige Ausbildung in der Industrie; Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.                                                                                               Weiterbildung: Industriemeister(in), Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) der Fachrichtungen Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik, Sanitärtechnik und Schiffbautechnik.                     Kfz-Mechatroniker/-in                                                                                                                                             Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                       Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten:  Warten, Instandsetzung von Kraftfahrzeugen, Ausrüstung mit Zusatzsystemen, Sonderausstattun-gen und Zubehörteilen. - Schwerpunkt Fahrzeugkommunikationstechnik: Kenntnisse sowohl auf dem Gebiet der klassischen Kfz-Mechanik als auch der Elektronik. Analyse elektrischer, elektronischer und mechanischer Systeme, Ermittlung von Fehlern und Störungen. Ursachenbeseitigung. Kontrolle, ob die straßenverkehrsrechtlichen Belange eingehalten sind. Probefahrten. - Schwerpunkt Personenkraftwagentechnik: Wartung und Instandsetzung von Pkw. Breite Kenntnisse in komplexen mechatronischen Systemen (Brems- u. Lenkassistenten, Automatikgetriebesteuerung, Abgasreinigungssystem, Motormanagement). Sonst wie zuvor. Einsatz auch im  Pannenhilfsdienst                                                                                             Arbeitsumfeld: Werkstätten, rechnergestützte Mess- und Prüfgeräte. Auch Fertigungshallen in der Industrie.                                                                                                 Ausbildungsgang: 3,5 Jahre duale Ausbildung. Im 3.Jahr Vertiefung nach Schwerpunkten. Prüfung vor Handwerkskammer oder IHK. 

Kinderkrankenschwester/-pfleger                                                                                                                                            Ausbildungsvoraussetzungen: Mindestalter 17. vollendetes Lebensjahr. Schul- bzw. Berufsausbildung: Realschulabschluss oder eine gleichwertige Schulbildung oder eine andere abgeschlossene zehnjährige Schulbildung; aber auch Hauptschulabschluss oder eine gleichwertige Schulbildung, sofern eine mindestens zweijährige Pflegevorschule erfolgreich besucht oder eine Berufsausbil-dung mit einer vorgesehenen Ausbildungsdauer von  mindestens 2 Jahren erfolgreich abgeschlossen wurde. Dem Vorstehenden gleichstehend  ist die Erlaubnis als Krankenpflegehelferin oder Krankenpflegehelfer. - Zulassungsvoraussetzung ist auch die gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Berufes.                                                                                                                                                                          Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Pflege von Säüglingen und kranken Kindern bis zu 14 Jahren. Aufmerksame Beobachtung und Sorgfalt. Frühgeborene und Säuglinge können bei Unachtsamkeiten Schäden für das Leben verursachen. Problem der Kommuni-kation mit kleinen Kindern. Bei größeren Kindern neben Pflege und Versorgung wichtig die Anleitung und Beschäftigung: - Vorberei-tung der Geräte und Instrumente bei Operationen, Assistenz für den Arzt. Verantwortlich für die Zubereitung der Säuglingsnahrung nach genauen ärztlichen Vorschriften und Dosierungsvorgaben. - Erledigung von schriftlichen Arbeiten. Kontakt mit den Eltern der kranken Kinder. Dokumentation.                                                                                                                                                                                   Arbeitsumfeld: Kinderkrankenhäuser, Entbindungsheime, Kinderkrippen, Kinderheime, Einrichngen für behinderte Kinder, Pivat-pflege.                                       Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Gesundheitsvorschriften.                                                                                                                                                     Ausbildungsgang: 3 Jahre Ausbildung an Kinderkrankenpflegeschulen.                                                                                  

Klempner/Klempnerin                                                                                                                                                 Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                    Aufgaben,Tätigkeiten, Fertigkeiten: Blechbearbeitung (-formung) für Dächer, Fassaden, Rinnen, Ableitungen. - Einzelfertigung. Teile-fertigung nach Zeichnung. Montage. - Abmessen, Schneiden, Winkeln, Runden, Biegen, Treiben, Spannen; Löten, Schweißen, Falzen, Nieten, Kleben. - Räumliches (geometrisches) Vorstellungsvermögen und Rechenfertigkeit. Kenntnis der Materialeigenschaften.                                                                                                                                                                                       Arbeitsumfeld: Werkstätte, Baustelle; Maschinen vielerlei Art für die diversen Bearbeitungsvorgänge. Bleche aus Eisen, Messing, Kupfer, Zink, Aluminium; Kunststoffe.                        Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Unfallschutz.                                                                                                                                                                                                Ausbildungsgang: 3,5 Jahre betriebliche Ausbildung. Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer.                                                                                 Weiterbildung: Handwerksmeister(in); Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) der Fachrichtungen Blechverarbeitung, Versorgungstecnik sowie Heizung-, Lüftungs- und Klimatechnik.                                                                                                                                                                                             Koch/Köchin                                                                                                                                                                 Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                    Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Erstellen von Speisenplänen; Texten der Speisekarten. Preiskalkulation; Zutatenvorbereitung (Schneiden, Schälen, Putzen, Hacken, Raspeln usw.). Zubereitung (Fertigprodukte verfeinern, Würzen, Panieren, Frittieren, Kochen, Braten usw.) - Einkaufen. - Organisieren, Einteilen, Portionieren, Reinigen. - Phantasie, Kreativität; Überblick behalten. - Intresse für internationale, Landes- und Ortsspezialitäten. Erforderlich umfassende Rezepturkenntnisse, ebenso solche der Ernährungslehren. Günstig Sprachkenntnisse.                                                                                                                                                                                                     Arbeitsumfeld: Großküchen in Hotels, Restaurants, auf Schiffen, in Betrieben, Krankenhäusern, Altenheimen. Oft Spezialisierung als Suppen-, Gemüse-, Bratenkoch.                         Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Hygiene- und Gesundheitsvorschriften.                                                                                                                               Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung mit Abschlussprüfung.                                                                                                          Weiterbildung: Küchenmeister(in), Diätkoch(-köchin)); Staatlich geprüfte(r) Betriebswirt(in) im Hotel- und Gaststättengewerbe. Kommunikationselektroniker/-elektronikerin  Fachrichtung Telekommunikations- (a), - Funk- (b), - Informationstechnik (c)                             Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                             Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Einsatz in Telekommunikationstechnik für Sprache, Bild und Text, Melde- und Signaltechnik. Aufbauen, Installieren, Montieren, Prüfen, Inbetriebnehmen, Warten, Instandhalten von Geräten und Systemen samt Übertragungswegen (a). - Einsatz in Funktechnik (Sende- und Empfangstechnik, Übertragungstechnik, Funkmesstechnik): Fertigen, Messen, Prüfen, Inbetriebnehmen, Warten, Instandsetzen von Sende- und Empfangsgeräten bzw. -anlagen, Antennen, Aufnahme- und Wiedergabegeräten für Bild, Ton, HF- und NF-Übertragungssystemen. Funkmesstechnik. Neben Fertigung Qualitätssicherung, Prüfmittelbau, Entwicklung, Kundendienst (b). - Tätigkeit in Informations- und Datentechnik (Datenein- und Ausgabesysteme, Datenverarbeitung, Datenübertragung, Steuer- und Regeleinrichtungen). Herstellen, Prüfen, Messen, Warten, Reparatur, Inbetriebsetzen. - Arbeiten nach Unterlagen und Anweisungen. Sorgfalt, Konzentration, Überblick.                                                                                                                                                                                                          Arbeitsumfeld: Fertigungsstätten, wechselnde Einsatzorte, Prüffelder, Werkstätten, Montageplätze.                                                                                                          Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Einschlägige Vorschriften und Sicherheitsbestimmungen.                                                                                           Ausbildungsgang: 3,5 Jahre betriebliche Ausbildung = 1 Jahr Grundbildung, 2,5 Jahre Fachbildung. Ab 3. Ausbildungsjahr Spezialisierung nach Telekommunikationstechnik, Funktechnik bzw. Informationstechnik. Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer. - Die Fachrichtung Telekommunikationstechnik kann auch an Fernmeldeämtern absolviert werden.                                                                                                                               Weiterbildung: Industriemeister(in), Staatlich geprüfter Techniker(in).                                                                                                                                 Konditor/Konditorin                                                                                                                                                                                                  Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                               Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Zubereitung von vielen unterschiedlichen Teigen, Mischungen, Füllungen, Überzügen, Garnierungen zur Herstellung von Torten, Teegebäck, Marzipan, Pralinen, Eis, Blätterteig, Desserts, Krokant, Schokolade, Cremes, Nougat, Konfekt. - Kleine Stückzahlen, viele Sorten. - Einzelfertigung von Torten auf Bestellung für Feste-Ausrichter (Hochzeiten, Taufen etc.). - Breite Rezepturkenntnisse, künstlerische Ader für Garnierungen und Dekorationen. Beherrschung der Lagertechnik für Mehl, Eier, Zucker, Frischobst, Trockenfrüchte, Kakao, Gewürze, Butter, Sahne, Quark, Eis.                                                         Arbeitsumfeld: Ähnlich Bäcker: Ladenraum, Maschinen und Gerät. Großhotels, Passagierschiffe, Back- und Süßwarenindustrie.                                                      Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Lebensmittelrecht, Hygiene- und Gesundheitsvorschriften.                                                                                                                   Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung; Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer.                                                                                       Weiterbildung: Meister(in), Staatlich geprüfte(r) Lebensmitteltechniker(in) der Fachrichtung Bäckereitechnik                                           Konstruktionsmechaniker/-in - Fachr. Ausrüstungs- (a), - Feinblechbau- (b), - Metall- u. Schiffbautechnik (c)         Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Mitarbeit bei der Herstellung und des Umbaues von Fördereinrichtungen und Bauausrüstungen aus Stahl, NE-Metallen und Kunststoffen (a), - Mitarbeit bei der Herstellung von Teilen aus Fein- und Mittelblechen in der Einzel- und Kleinserienfertigung (b), - Mitarbeit bei der Herstellung, Instandsetzung großumfänglicher Bauteile und Konstruktionen aus Stahl und NE-Metallen (c). - Fertigen, Montieren, Umbauen, Instandsetzen und Warten. Selbständiges Arbeiten nach Unterlagen und Anweisungen.                                                                                                                                                               Arbeitsumfeld: Werkhallen, Baustellen, Maschinen und Geräte, Hebe- und Fördereinrichtungen; Einzel- und 'Teamarbeit.                                                                Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Einschlägige Vorschriften, Sicherheitsbestimmungen.                                                                                                 Ausbildungsgang: 3,5 Jahre betriebliche Ausbildung: 1 Jahr Grundbildung; Fachbildung 2,5 Jahre. Die letzten 1,5 Jahre Spezialisierung auf eine der Fachrichtungen. Abschlußprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.                                                                                                                                           Kraftfahrzeugelektriker/-elektrikerin                                                                                                                       Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                    Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Zuständig für alles "Elektrische" am Auto. Untersuchung und Überprüfung der elektrischen Leitungen und Funktionen: Scheinwerfer, Blinker, Innenbeleuchtung, Zündung, Anlasser. - Einbau von Radios, Funkgeräten, Verlegung von Leitungen bei nachträglichem Einbau von elektrischen Anlagen. Beherrschung elektronisch gesteuerter Funktionsteile wie z,. B. Einspritzanlagen hochgezüchteter Motoren. - Arbeiten anhand von Schaltplänen und Handbüchern. - Elektrophysikalisches Wissen ujnd Vorstellungsvermögen. Konzentrationsfähigkeit, verantwortliches Arbeiten wegen der Sicherheitsanforderung an den Kfz.-Verkehr.                                                            Arbeitsumfeld: Freie oder Vertragswerkstätte. Autos aller Typen bzw. Spezialisierung auf Automarken. Moderne Messgeräte.                                                                        Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Gesundheitsschutz.                                                                                                                                                     Ausbildungsgang: 3 Jahre Ausbildung im Betrieb. Abschlussprüfung vor der Handwerkskammer.                                                           Weiterbildung: Handwerksmeister(in), Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) der Fachrichtung Elektrotechnik.                                     Kraftfahrzeugmechaniker/-mechanikerin                                                                                                              Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Wartung, Inspektion, Reparaturen, Teileaustausch, Prüfen, Messen, Auffinden von Fehlern und deren Ursache. - Technisches Verständnis, Sorgfältiges und gewissenhaftes Arbeiten ist verlangt. - Kenntnisse über Funktionselemente: Motor, Bremssystem, Kraftübertragung, Getriebe, elektrische Steuerung, Lenkung u. a. m.: Es geht um absolute Sicherheit für Fahrzeug und Fahrer!                                                                                                                                                                                    Arbeitsumfeld:  Freie und Vertragswerkstätten; Vorgabe von Arbeitswerten (Arbeitsgänge und -zeit); meist Spezialisierung auf Kfz.-Typenreihen eines Automobilwerkes.                   Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Unfall- und Gesundheitsschutz.                                                                                                                                             Ausbildungsgang: 3 Jahre Ausbildung im Handwerk; für das 3. Lehrjahr Wahl zwischen den Fachrichtungen Allgemeine Instandsetzung und Motoreninstandsetzung. Abschlussprüfung vor der Handwerkskammer.                                                                                                                                                               Weiterbildung: Handwerksmeister (in), Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) der Fachrichtungen Kraftfahrzeugtechnik, Karosserie- und Fahrzeugbau, Maschinenbau und REFA-Technik.                                                                                                                           

 Krankenpflegehelfer/-helferin                                                                                                                                                                           Ausbildungsvoraussetzungen: Voraussetzung für den Zugang zur Ausbildung ist die Vollendung des 17. Lebensjahres und die gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Berufes und der Hauptschulabschluss oder eine gleichwertige Schulbildung oder eine abgeschlossene Berufsausbildung.                                                             Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Die Ausbildung für Krankenpflegehelfer und -helferinnen  soll die Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten für die Versorgung der Kranken sowie die damit verbundenen hauswirtschaftlichen und sonstigen Assistenzaufgaben in Stations-,  Funktions- und sonstigen Bereichen des Gesundheitswesens vermitteln. - Einsatzwilligkeit, Überblick, offener Charakter.                                                                                                             Arbeitsumfeld: Psychiatrische Kliniken, Krankenhäuser, Sanatorien, Alten- und Pflegeheime. - Hauswirtschaftliche Einrichtungen und Geräte; Betriebseinrichtungen des Gesundheitswesen. Menschenumgang.                                                                                                                                                                                                           Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Krankenpflegegesetz.                                                                                                                                                       Ausbildungsgang: Die Ausbildung dauert 1 Jahr nach dem Krankenpflegegesetz als eigenständige Ausbildung und erfolgt durch staatlich anerkannte Schulen für die Krankenpflegehilfe an Krankenhäusern. Sie schließt mit der staatlichen Prüfung ab.                                                                                                    Weiterbildung: Ausbildung zum Krankenpfleger bzw. zur Krankenschwester.                                                                                   Krankenschwester/Krankenpfleger                                                                                                                Ausbildungsvoraussetzungen: Mindestalter 17 vollendetes Lebensjahr. - Schul- bzw. Berufsausbildung: Realschulabschluss oder eine gleichwertige Schulbildung oder eine andere abgeschlossene 10jährige Schulbildung, aber auch Hauptschulabschluss oder eine gleichwertige Schulbildung, sofern eine mindestens 2jährige Pflegevorschule erfolgreich besucht oder eine Berufsausbildung mit einer Ausbildungsdauer von mindestens 2 Jahren erfolgreich abgeschlossen wurde. Dem Vorstehenden gleichstehend ist die Erlaubnis als Krankenpflegehelferin oder Krankenpflegerhelfer. - Zulassungsvoraussetzung ist auch die gesundheitliche Eignung.                                                                                                                     Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Verantwortungsbewusste und selbständige Pflege der Patienten. - Verantwortliches Handeln gegenüber dem Patienten bedeutet neben der korrekten Planung und Durchführung pflegerisch-technischer Maßnahmen auch das Eingehen auf psychosoziale Situation des Patienten in seinem Krankheits- und Krankenhauserleben. Kenntnisse und Fähigkeiten in Berufs-, Gesetzes- und Staatsbürgerkunde, Hygiene und medizinische Mikrobiologie, Biologie, Anatomie und Physiologie, fachbezogene Physik und Chemie, Arzneimittelkunde, allgemeine und spezielle Krankheitslehre, Psychologie, Soziologie und Pädagogik,  allgemeine und spezielle Krankenpflege, Grundlagen der Rehabilitation, Organisation und Dokumentation im Krankenhaus, Sprache und Schrifttum, Erste Hilfe.             Arbeitsumfeld: Fachabteilungen des Krankenhauses (Medizinische Klinik, Allgemeine Chirurgie, Unfallchirurgie, Gynäkologie, Geburtshilfe, Urologie, Neurologie, HNO-Abteilung, Augenabteilung, Pädiatrie etc.), medizinische Gerätschaften und Apparaturen, Krankenzimmer, Einrichtungen des Gesundheitswesens außerhalb des Krankenhauses, Kranke.                                                                                                                                                                                                                                                             Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Krankenpflegegesetz                                                                                                                                                                  Ausbildungsgang: 3jähriger Besuch der Krankenpflegeschule. Die Ausbildung richtet sich nach der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Krankenschwestern und -pfleger. Theoretischer Unterricht und praktische Anleitung. Die Abschlussprüfung erfolgt vor einem staatlichen Prüfungsausschuss . Nach bestandenem Examen auf Antrag Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung "Krankenschwester" oder "Krankenpfleger"                                                                               Weiterbildung: Fachkrankenschwester/-pfleger, Stationsleiter(in), Unterrichtsschwester/-pfl., Pflegedienstleiter(in), Diplom-Krankenschwester FH/OS.                Kühlanlagenbauer/-bauerin                                                                                                                                                                                 Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                        Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Herstellung, Montage, Einbau, Wartung von Kühlanlagen. - Grundfertigkeiten in Metallverarbeitung: Schweißen, Löten, Rohrleitungen verlegen; Einsatz von Mess- und Prüfgerät. - Kälteeinrichtungen werden benötigt in der Gastronomie, in Lagerhallen für Lebensmittel, sie sind Bestandteil von produktionstechnischen Anlagen, von Laboreinrichtungen, Klimaanlagen, Wärmepumpen, Kühlwagen, -schiffen. auch die Fertigung von Kühlschränken ist im Prinzip Kälteanlagenbau. - Kenntnisse in Kältetechnik, physikalisches Verständnis, Lesen technischer Zeichnungen.                                                                                       Arbeitsumfeld: Werkhallen, Baustellen, diverse Montasgeorte.                                                                                                                                                          Ausbildungsgang: 3,5 Jahre Ausbildung im Betrieb . Abschlussprüfung vor der Handwerkskammer.                                                                                                  Weiterbildung: Handwerksmeister(in).                                                                                                                                                                                                                                     Kunststoff-Formgeber/-geberin                                                                                                                                                                            Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                               Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Kunststoffartikel-Herstellung (Beispiel): Haushaltswaren, wie Wannen, Eimer, Dosen etc. mittels Mischen von Kunststoffgranulat bzw. -pulver, Einfärben, Mischen, Schmelzen und In-Form-gießen mit hohem Druck. Härten.  8 verschiedene Verfahren für viele Produktreihen: Schalter, Mülltonnen, Autoteile, Bauteile, Spielzeug, Folien, Verpackungsmaterial, Dämmstoffe usf. - Überwachung der Maschinen, ihre Beschickung mit Material; Maschinenumstellung und  -neueinstellung. Störungsbeseitigung. - Höchstkonzentration (Ausschussgefahr!)                                                                                                                                                                     Arbeitsumfeld: Werkhalle; vollautomatische Spritzgussmaschinen, Kunststoffgranulat, -pulver, Farben.                                                                                                                             Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Gesundheitsschutz.                                                                                                                                                                                     Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung. Im 3. Jahr Spezialisierung nach Wahl: Extrudieren, Kalandrieren, Pressen, Spritzgießen, Herstellen von Hohlkörpern, Beschichten flexibler Trägerbahnen , Verstärken, Schäumen, Verarbeiten von Kautschuk. - Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.                                                         Weiterbildung: Industriemeister(in), Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) der Fachrichtung Kunststofftechnik.                                                                                                         Kunststoff- und Schwergewebekonfektionär/-konfektionärin                                                                                                   Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                           Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Herstellung von Zelten, Markisen, Liegen., Großschirmen, Überdachungen, Zelthallen, Traglufthallen, textilen Bauteilen. oft hochmodernster Konstruktion. - Qualitätsprüfung der beschichteten bzw. imprägnierten Schwergeweben bzw. Folien nach Eignung, Faserart, Farbe, Festigkeit (= Materialkenntnis). - Materialbereitstellung. - Abmessen, Abzeichnen, Signieren, Ausschneiden der Schnittteile. Bestimmung der Zutaten. - Beherrschung der Verbindungstechniken durch Nähen, Schweißen, Kleben, Nieten. Einsatz von Spezialmaschinen und -gerätschaften. Montage und Reparaturen.                                                                     Arbeitsumfeld: Konfektionierungshallen, Spezialnähmaschinen. Vielfältige Gewebearten, Taue, Drähte.                                                                                                                         Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Unfallschutz.                                                                                                                                                                                                         Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung. Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.                                                                       Weiterbildung: Industriemeister(in), Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) einschlägiger Fachrichtungen.                                                                                                                     Kunststoff-Schlosser                                                                                                                                                                                                        Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                         Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: In diesem Beruf wird sog. Halbzeug aus Kunststoffen zu Apparaturen und Produktionseinrichtungen, Rohrleitungen und Behältern, Armaturen und ganzen Anlagen verarbeitet. Das Halbzeug besteht aus Rohren, Tafeln, Stäben und sonstigen Profilen sowie Folien und Bändern,. Jeder Kunststoff besitzt unterschiedliche Eigenarten - Sägen, Hobeln, Feilen, Raspeln, Stemmen, Schleifen, Biegen, Bördeln, Stauchen, Schneiden, Bohren, Drehen, Warmverformen, Schweißen und Kleben mit Maschinen und Werkzeugen. - Die Einsatzgebiete nehmen immer mehr zu. Arbeitstechniken des Schlossers werden angewandt. Die Aufzählung der Tätigkeiten zeigt die unvergleichliche Vielfalt.                                                                                                                                                                                                                                             Arbeitsumfeld: Werkshallen, Werkstätten, Baustellen. Bearbeitungsmaschinen, Werkzeuge. Kunststoffe diverser Art.                                                                                   Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung. Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.                                     Weiterbildung: Industriemeister(in), Staatlich geprüfte(r) Techniker der Fachrichtung Kunststofftechnik. Kupferschmied/Kupferschmiedin                                                                                                                                                                         Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                                   Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Bau von Anlagen, Behältern und Rohrleitungen - z. B. Sudhäuser. - Arbeitsvorbereitung, Ermittlung des Materialbedarfes, Maße anzeichnen (Anreißen); Zuschneiden, Formgeben, Umformen, Verbinden der Teile; Falzen, Nieten, Schweißen. - Montage auf Baustellen, Einbau von Armaturen, Prüf- und Meßgeräten. - Arbeiten nach Plänen. Kenntnisse auch in Mess- und Regeltechnik.                                                                                                                                                             Arbeitsumfeld: Industriehalle, Werkstätte, Baustelle; Metallbe- und -verarbeitungsmaschinen (mechan. Scheren, Rundwalzen, Abkantpressen, Rohrbiegemaschinen). Material: Kupfer (der Mensch bearbeitet es schon viele tausend Jahre), aber auch andere Metalle wie Aluminium, Messing, Nickel, Stahl; Kunststoffe.                                                                        Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Unfallschutz.                                                                                                                                                                                                  Ausbildungsgang: 3,5 Jahre betriebliche Ausbildung.  Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer.                                                                                                       Weiterbildung: Meister(in), Staatlich geprüfte(r) Techniker (in) der Fachrichtungen Verfahrenstechnik, Schiffsbetriebstechnik und Versorgungstechnik.                 Lackierer/Lackiererin (Holz und Metall)                                                                                                                                                          Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                               Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Vorbereiten (Vorschleifen, Entfetten) des Untergrundes, Grundlackieren; Mischen von Farben, Lacken, Lackieren. - Kenntnis der chemischen Zusammensetzung der Lacke und deren Einsatz- und Anwendungsmöglichkeiten. Farbempfinden. - Grundkenntnisse der Metallverarbeitung und Mechanik. Grundlackieren             Arbeitsumfeld: Lackierkammer, spezielle Belüftungseinrichtungen, Tauchbad, Poliermaschine, Spritzpistole. - Farben, Lacke, Lösungsmittel. - Fahrzeuglackierung ist besonderes Arbeitsgebiet.                                                                                                                                                                                                                                                                                        Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Strenge Sicherheits- und Gesundheitsvorschriften.                                                                                                             Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung. Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.                                                                          Weiterbildung: Industriemeister(in), Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) der Fachrichtungen Farbe, Lack, Kunststoff.                                                                                        Lacklaborant/-laborantin                                                                                                                                               Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                             Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Entwicklung und Herstellung von Farben und Lacken und deren Analyse. Experimentieren mit Mischungen. Rohstofftauglichkeitsprüfungen. Überwachung der Farb - und Lackproduktion durch chemische und physikalische Untersuchungen. Experimente über Haftung auf dem Streichuntergrund. Haltbarkeit-, Schlagfestigkeitsteste.  Zu Farben und Lacken treten Abbeiz- und Bindemittel. Befassen mit Grundierungsproblemen. - Arbeiten mit festen, flüssigen und gasförmigen Stoffen. -  Wiegen, Zerkleinern, Sieben, Mischen, Filtern, Verdampfen von Stoffen und Lösungen. - Aufbau von Geräten und Apparaturen für Versuchsanordnungen; Durchführen von Versuchen, deren Auswertung; Versuchsprotokolle. - Exaktes Arbeiten und sicherer Umgang mit Chemikalien, Interesse für chemische und physikalische Prozesse, chemische Formeln.                                                                                                                 Arbeitsumfeld: Labors (Produktions-, Forschungs-, Entwicklungslabors) in Industrie, Laboratorien der staatlichen Untersuchungs-ämter, der Hochschulen. Laborgerätschaften Messskolben, Filter, Bunsenbrenner u.a.m. Stoffproben, Substanzen.                                                                                                                                                                                           Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Sicherheitsvorsorge.                                                                                                                                                                                  Ausbildungsgang: 3,5 Jahre Ausbildung im Betrieb. In den letzten 1,5 Jahren Spezialisierung auf Fachrichtungen. Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.                Weiterbildung: Industriemeister(in), Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) diverser Fachrichtungen.                                                                                 Landmaschinenmechaniker/-mechanikerin                                                                                                           Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                   Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Wartung und Reparatur von landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten (Mähdrescher, Düngerstreuer, Pflanz- und Erntemaschinen, Heuwender, Melkmaschinen, Trocknungsanlagen; Traktoren. Beratung bei Kauf und Verkauf. - Feilen, Löten, Drehen, Schneiden, Schweißen. - Technisches Verständnis, Kenntnis über Konstruktion und Arbeitsweise von Elektro- und Dieselmotoren, Aggregaten, Fördereinrichtungen, Kraftfahrzeugelektrik.                                                                                                 Arbeitsumfeld: Werkstätte, Vor-Ort-Einsatz im freien Feld, landwirtschaftliche Anwesen.                                                                                                                                   Ausbildungsgang: 3,5 Jahre Ausbildung im Betrieb. Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer.                                                                                                       Weiterbildung: Handwerksmeister(in); Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) diverser Fachrichtungen.                                                                                                     Landwirt/Landwirtin                                                                                                                                                                                                    Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                 Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten:  Ackerbau und Viehzucht. Führung eines landwirtschaftlichen Betriebes. Oft Spezialisierung auf Getreideanbau bzw. Milchproduktion. - Düngen, Pflügen, Säen, Eggen, Mähen, Dreschen. - Fundierte Kenntnisse über Nutzpflanzen, Bodeneigenschaften, Wetter, Klima, Dünger, Pflanzenschutz, Tiere, Fütterungsmethoden, Tierkrankheiten. Grundkenntnisse in Landwirtschaftsmaschinenmechanik. Kaufmännische Kenntnisse.                                                                     Arbeitsumfeld: Hof, Freiland; landwirtschaftlicher Maschinenpark, Ställe, Scheunen, Silos. Tiere, Futterstoffe.                                                                                                             Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Unfallschutz, Hygienevorschriften, landwirtschaftliche Marktordnungsgesetze.                                                     Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung. Abschlussprüfung vor der Landwirtschaftskammer.                                                                   Weiterbildung: Meister(in), Wirtschafter(in) in ländlicher Hauswirtschaft; Staatlich geprüfte(r) Landwirt(in); Fachagrarwirt(in). Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) der Fachrichtungen Agrartechnik, Landbau, Weinbau und Kellerwirtschaft, Obstbau und Obstverwertung, Landespflege.         

Maler(in) und Lackierer/-in                                                                                                                                                                                                        Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                               Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Oberflächenschutz (gegen Korrosion), Straßenmarkierung, Fahrzeuglackierung, Verlegen von Bodenbelägen, Renovieren, Tapezieren, Denkmalschutz;  - Schützen und Verschönern mittels Farbe: Säubern, Schleifen, Abbeizen, Abwaschen, Spachteln, Anstreichen, Tünchen, Lackieren, Dämmen; Messen, Zuschneiden, Mischen. -  Kenntnisse über Farben, Lacke, Lösungsmittel; Farbgefühl; handwerklich-künstlerische Fähigkeiten, insbesonders bei Altbauten. Schwindelfreiheit.              Arbeitsumfeld: Werkstätte, Neubauten, Wohnungen, Büros, Außenfassaden, Straßen. Leitern, Gerüste, Maschinen; herkömmliches Handwerksgerät, Spritzpistolen.                           Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Strenge Sicherheits- und Gesundheitsvorschriften.                                                                                                         Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung. Wahl zwischen Maler und Fahrzeuglackierer. Abschlussprüfung vor der Handwerkskammer.                        Weiterbildung: Handwerksmeister(in), Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) der Fachrichtungen Maler- und Lackierhandwerk, Farbe - Lack - Kunststoff, REFA-Technik, Staatlich geprüfte(r) Technische(r) Fachwirt(in) Fachrichtung Farbe.                                                                                                                                              Maschinen- u. Anlagenführer/-in                                                                                                                                                                                      Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                             Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten:  Einrichten von Maschinen oder Anlagen, Umrüsten und ihre Bedienung. Vorbereitung von Arbeitsabläufen, Überprüfung der Maschinenfunktionen an Prüfständen, Inbetriebnahme. Inspektion der Maschinen in regelmäßigen Abständen. Sicherstellung der Betriebsbereitschaft. Wartung und Reparatur. Überwachung des Produktionsprozesses, Bedienung und Steuerung des Materialflusses. Qualitätssichernde Maßnahmen.                                                         Arbeitsumfeld: Industriehallen, Maschinen und Anlagen, Werkzeug,                                                                                                                                                                 Ausbildungsgang:  2 Jahre betriebliche Ausbildung. Schwerpunkte: Metall- u. Kunststofftechnik, Textiltechnik, Textilveredelung, Lebensmitteltechnik, Druckweiter- u. Papierverarbeitung. Auch schulische Ausbildung.                                                                                                                                                                                                               Weiterbildung  Nach der Abschlussprüfung ist Fortsetzung der Ausbildung möglich (+ 1 bzw. 1,5 Jahre zusätzl.) für diverse Berufe                     Maschinenbaumechaniker/-mechanikerin                                                                                                                                                    Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                             Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten:  Herstellung in Einzelfertigung oder Kleinserien von Maschinen- bzw. Anlagen(einzel)bauteilen nach Mustern, Vorlagen, Zeichnungen. Beispiele: Getriebe, Wellen, Lager, Kupplungen, Zahnräder, pneumatische und hydraulische Bau- und Verbindungselemente. - Sägen, Feilen, Drehen, Bohren, Schleifen, Polieren, Messen. - Montage und Einbau der Teile. Aufbau, Inbetriebnahme, Wartung, Reparatur von Maschinen und Anlagen. - Technisches Verständnis, Handfertigkeit, Präzision. Vielerlei Aufgaben                                                                                                                                                                                                                                                                                         Arbeitsumfeld: Werkhallen, Werkstätten, Werkzeugmaschinen. Stahl, Metalle.                                                                                                                                                                   Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Unfallschutz.                                                                                                                                                                              Ausbildungsgang: 3,5 Jahre Ausbildung in Betrieb. Schwerpunktwahl: Allgemeiner Maschinenbau, Waagenbau, Erzeugende Mechanik. Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer.                                                                                                                                                                                                       Weiterbildung: Handwerksmeister(in),  Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) der Fachrichtungen Maschinenbau, Automatentechnik, Fertigungstechnik, Konstruktion. Techniker(in) für Betriebswissenschaft.                                                                                                                                                                            Maschinenzusammensetzer/-setzerin (Motorenmechaniker)                                                                   Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                   Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten:  Zusammensetzung von Maschinen oder -teilen, Geräten, Apparaturen = Montage . Grundfertigkeiten der Metallbearbeitung. Überprüfung des Funktionierens der Zusammensetzungen. Inbetriebnahme, Wartung, Reparatur. Montage und Einbau der Teile, Aufbau, Inbetriebnahme, Wartung, Reparatur von Maschinen. Technisches Verständnis, Handfertigkeit, Präzision                                                                                                                                           Arbeitsumfeld: Werkhallen, Werkstätten, Werkzeugmaschinen.                                                                                                                                                                  Ausbildungsgang: 3,5 Jahre Ausbildung im Betrieb.                                                                                                                                                           Weiterbildung:  Meister(in), Staatlich geprüfte(r) Techniker Fachrichtung Maschinenbau, Automatentechnik, Fertigungstechnik, Konstruktion; Techniker(in) für Betriebswissenschaft.                                                                                                                                                                                                                                                 Maskenbildner/-bildnerin                                                                                                                           Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                       Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Unterstützung der Schauspieler bei ihrer Rollengestaltung und -darstellung. Entwicklung eines maskenbildnerischen Konzeptes in Absprache mit Regie, Bühnen- und Kostümbild. Entwurf von individuellen Masken und Maskenteilen für die jeweiligen Einzelrollen. Make-up, Frisuren. Verwendung von plastischen Gesichts- u. Körperteilen, Perücken, Haarteilen, Bärten. Rückgriff auf einen Fundus oder Neuanfertigung in Handarbeit oder Neuanschaffung. Spezialeffekte wie Hautveränderungen, Aktionsverletzungen und Deformationen. Schön-, Charakter-, Altersschminken. Nach den Auftritten Abschminken der Darsteller, Versorgen der Arbeitsmittel. Fachgerechte Aufbewahrung. Planung des Konzeptes, Umsetzungskontrolle. Einhalten des Etats.                                                                                                                                                                       Arbeitsumfeld: Opernhäuser, Theater, Musical, Filmstudios, Fernsehen. Friseur- und Kosmetiksalons. Maskenbildnerische Utensilien jeglicher Art.                     Ausbildungsgang: Ausbildungsbereiche Bühne, Film und Fernsehen. Auch schulische Ausbildung. 3 Jahre Ausbildungsdauer.                                                             Maurer/Maurerin                                                                                                                                          Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                       Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Planstudium, Messen; Fundamentlegung (Verschalung, Betonieren); Aufmauern von Wänden, Treppenbau, Geschossdecken einschießen, Einbauen von Fenster- und Türstürzen.                                                                                                                                                                                                                     Arbeitsumfeld: Baustelle, Baumaschinen, Krane, Material: Sand, Zement, Kies, Ziegelstein, Kalksandstein, Betonwerkstein, Betonfertigteile. Baustahl.                                       Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Unfallschutz, Arbeitsschutz; Schlechtwettergeld.                                                                                                                   Ausbildungsgang: Handwerk: 3 Jahre. Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer. Zwischenprüfung am Ende des zweiten Ausbildungsjahres. - Industrie: 2 Jahre Ausbildung in der ersten Stufe mit Zwischenprüfung zum Hochbaufacharbeiter. Dauer der zweiten Stufe 1 Jahr. Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.                                           Weiterbildung: Geprüfter Polier/Hochbau; Industrie- bzw. Handwerksmeister(in); Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) der Fachrichtungen Allgemene Bautechnik, Ingenieurbau, Hochbau.                                                                                                                                                                                                    Mechaniker/Mechanikerin                                                                                                                                      Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                        Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Serienfertigung von kleineren Apparaturen und Geräten in der Industrie. Einzelanfertigung, Kleinserien, Produktentwicklung im Handwerk. - Sägen, Bohren, Schleifen, Feilen, Verschrauben, Verstiften, Löten, Schweißen. - Musteranfertigung, Selbstfertigung von Einzelteilen, Zusammenbau. Reparaturen von Maschinen.  - Technisches Verständnis, handwerkliches Geschick. Metallverarbeitung.                                                                                                                                                                             Arbeitsumfeld: Industriehalle, Werkstätte. Handwerkszeug, Werkzeugmaschinen aller Art.                                                                                                                               Ausbildungsgang: 3,5 Jahre betriebliche Ausbildung in Industrie oder Handwerk. Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer bzw. Handwerkskammer.                           Weiterbildung: Industrie- bzw. Handwerksmeister(in), Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) der Fachrichtungen Maschinenbau, Feinwerktechnik, Fahrzeugtechnik, REFA-Technik.       Mechatroniker/Mechatronikerin                                                                                                                               Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                        Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten Planen und Steuern von Arbeitsabläufen, Kontrollieren und Beurteilen der Arbeitsergebnisse. Qualität managen. Prüfen, Anreißen und Kennzeichnen, manuelles und maschinelles Spanen, Trennen und Umformen. Fügen. Installieren elektrischer Baugruppen und Komponenten. Messen und Prüfen elektrischer Größen. Installieren und Testen von Hard- und Softwarekomponenten. Aufbauen und Prüfen von elektrischen, pneumatischen und hydraulischen Steuerungen. Programmieren mechatronischer Systeme. Zusammenbauen von Baugruppen und Komponenten zu Maschinen und Systemen. Montieren und Demontieren von Maschinen, Systemen und Anlagen, Transportieren und Sichern. Prüfen und Einstellen von Funktionen an mechatronischen Systemen. Inbetriebnehmen und Bedienen mechatronischer Systeme sowie deren Instandhaltung

Arbeitsumfeld: Industriehallen, Baustellen, Werkstätten, Servicebereiche, Handwerkszeug. Maschinen, Anlagen und Systeme, basierend auf mechanischen und elektrischen Komponenten aller Art.                                                                                                                                                                                          Ausbildungsgang: 3,5 Jahre betriebliche Ausbildung. Abschlussprüfung vor der Industrie- u. Handelskammer.                                                     Weiterbildung: Industriemeister(in); staatlich geprüfte(r) Techniker(in).   

Mediengestalter/in Fr. Beratung und Planung a) - Konzeption und Visualisierung b) - Gestaltung und Technik c) - + 3 Wahlqualifikationen 

Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betriebl. unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                     

Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Organisieren der vielfältigen Arbeitselemente (Auftragsunter- u. -vorlagen, Arbeitsabläufe, Terminplanung) - Gestaltungselemente komponieren (Proportionen, Farben, Kontraste, Grafiken, Schriften, Bilder, Normen, Formate) - Umgang mit Daten (Datensysteme, Software, Daten verwalten und sichern, übernehmen und übertragen) - Medien. Kommunizieren u. kooperieren (Regeln, Formen, Prozesse, Information) - Marketing (Märkte, Bedürfnisse, Budget) - Projekte (Planung, Konzeption, Termine, Standards) - Kunden (Zusammenarbeit, Wünsche, Beratung, Verkauf, Reklamation) - a) Auftragsanalyse, und Konzeption (Ideen, Entwürfe) - Visualisierung, Gestaltung (Perspektiven, Stilmittel, Typografien, Bilder) - Präsentation (Entscheidungsprozesse, Dokumentation) - Ausarbeitung (Entwürfe mediengerecht u. produktionsfähig machen) - b) Planung der Arbeitsabwicklung (Produktionsformen, -wege, -schritte u. -kapazitäten) - Produktion (gestalterisch und technisch, Qualitätsprüfung) - Auslieferung (Übergabeprozesse) - c)             Auftragsbearbeitung - Kreativitätstechniken - Medienproduktion - typografische Gestaltung - digitale Bildbearbeitung - Digitalmedien produzieren - Datenausgabe - Hard- u. Software - Fotogravurzeichnung - Musiknotenherstellung - Gestaltung von Verpackungen - Geografik- Q I)  - digitale  Bildbearbeitung   - Systembetreuung - Datenbankanwendung - datenbank-basierende, interaktive, audiovisuelle Medienproduktion - Systembetreuung - digitale Druckformerstellung - Digitaldruck - Mikro-grafie - Tiefdruckformherstellung - Redaktionstechnik - Geografik - Verpackungsgestaltung - Q III)                                                                                                                                                                  Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Medienrecht, Sicherheit, Gesundheit, Umwelt. Kosten-, Leistungsrechnung - Projektdurchführung - Designkonzeption -   Gestaltung und Produktion von Print-, Digitalmedien   

Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung, davon 2 Jahre in allen Fachrichtungen und 1 Jahr in spezieller Fachrichtung. Dazu treten 3 Wahlqualifikationen, die 3. ist Prüfungsbestandteil. Prüfung vor der IHK. Druckformherstellung - Reprografie - Druckweiterverarbeitung - Redaktionstechnik - Q II)                                                                                     Kaufm. Auftragsbearbeitung - Designkonzeption - Text-, Grafik- und Bilddatenverarbeitungsgestaltung - Produktgestaltung                                                     

Metallbauer/-bauerin (Schlosser, Schmied) 

Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betriebl. unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                         Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten:  Als Metallhandwerker alle Arten der Metallbearbeitung in Einzelfertigung mit Präzision und handwerklichem Geschick: Bohren, Biegen, Feilen, Schweißen, Sägen, Schneiden, Kanten, Verformen, Grundieren; Montage und Installation. Materialien: Metalle, Kunststoffe. - Studium von Montage- und Konstruktionsplänen, Anfertigung von Entwürfen, Zeichnungen und Schablonen. - Gutes Augenmaß, räumliches Vorstellungsvermögen, logisches Denken. - Arbeitsgebiete: Bauschlosserei, Stahl-, Feineisen- und Metallbau, Kunstschmiederei, Drahtschlosserei; Apparate-, Maschinen- und Behälterbau; Edelstahlverarbeitung.                                                                                                                                                                                             Arbeitsumfeld: Werkstätte, Baustelle; Metallverarbeitungsmaschinen und -geräte. Teamarbeit.                                                                                                                 Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Arbeitsschutz.                                                                                                                                                                                       Ausbildungsgang: 3,5 Jahre betriebliche Ausbildung. Abschlussprüfung vor der Handwerkskammer.                                                       Weiterbildung: Handwerksmeister(in), Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) der Fachrichtungen Maschinenbau, Stahlbau, Bautechnik.                                         Metallfeinbearbeiter/-in     

Besondere Ausbildungsregeln  für Behinderte, soweit sie erforderlich sind. Ob im Einzelfall solche gültig werden, entcheidet das Arbeitsamt.     

Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Grundfertigkeiten der Metallbearbeitung: Messen, Prüfen, Anreißen, Körnen, Kennzeichnen. Manuelle Bearbeitung: Meißeln, Sägen, Feilen, Gewindeschneiden, Scheren, Biegen, Umformen, Richten. Maschinell: Bohren, Senken, Aufbohren und Reiben, Schleifen, Drehen, Fräsen. Kunststoffe mechanisch bearbeiten: Fügen, Bolzen-, Stift- und Schraubverbindungen, Nieten, Löten, Montieren. Eigenschaften und Verwendung von Werk- und Hilfsstoffen. Lesen techn. Zeichnungen und Anwendung von Arbeitsunterlagen. Warten und Pflegen der Werkzeuge, Maschinen und Geräte.                               Arbeitsumfeld: Industriehalle, Werkstätte, Handwerkszeug, Werkzeugmaschinen aller Art.                                                                                                                       Spezielle gesetzliche Bestimmungen: § 48 Berufsbildungsgesetz, § 42b Handwerksordnung.                                                                                                           Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung in Industrie odr Handwerk. Abschlussprüfung vor der IHK oder Handwerkskammer.                                  Modellbaumechaniker/in - Modellbauer/in                                                                                                                                              Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                         Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten:  Fachricht. Produktionsmodell- (Gießereimodell-)bau: Herstellung von Gießereimodellen, Kernkästen,  Schablonen und Modellplatten mittels computerunterstützter Konstruktion (CAD), CNC-gesteuerter Fertigung, Metallbearbeitung, Kunststoffformgebung oder nach vorliegenden Zeichnungen bzw. Muster. Die Modelleinrichtungen bestehen aus Holz, Kunststoff oder Metall. Der Modellbau verlangt handwerkliches Geschick, räumliches Denkvermögen und präzises Arbeiten. - Fachrichtung Anschauungsmodellbau: Herstellung maßstabgerechter beweglicher und unbeweglicher Modelle im Architektur-, Maschinen- und Fahrzeugmodellbau für Wohn-, Büro- oder Industriebauten, für Ausstellungen, für die Autoindustrie sowie für Lehr-, Versuchs- und Demonstrationszwecke in Naturwissenschaft und Technik. - Einsatz und Verwendung vielerlei Werkstoffe.                                                                                                                                                                                                                         Arbeitsumfeld: Gießereien, Werkstätte. Hobelbänke, Tischlerwerkzeuge, Werkbänke, Schlosserwerkzeug, Mess- und Anreißwerkzeug u.a.m. Holz- und Metallbearbeitungsmaschinen (Fräsmaschinen)                                                                                                                                                                                                                            Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Unfallschutz.                                                                                                                                                                                                     Ausbildungsgang: 3,5 Jahre betriebliche Ausbildung. Abschlussprüfung  vor der Handwerkskammer.                                                                                               Weiterbildung: Meister(in); Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) der Fachrichtung Holzbau, Holz und Kunststoff, Holztechnik.        
Modelltischler/-tischlerin (-Schreiner/-Schreinerin)                                                                                                                            Ausbildungsvoraussetzungen:
 Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                         Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Einzelfertigung von Holzmodellen für Metall- und Kunststoffgießformen, z. B. für gegossene Fahrzeug- und Maschinenbauteile, Geräteteile.  Bau des Modells bzw. dessen Einzelteile anhand von technischen Stückzeichnungen des Konstruktionsbüros. Herstellung von Planungs-, Anschauungs- und Funktionsmodellen. - Architekturmodellbau. - Sägen, Hobeln, Bohren, Schleifen, Drehen, Fräsen, Messen. - Räumliches Vorstellungsvermögen, Werkstoffkenntnis, Kenntnis des Gießprozesses, der Eigenschaften der Gussmetalle.                                                                                                                                                                                                                           Arbeitsumfeld: Modellschreiner-Werkstätte in gusserzeugenden, gussverarbeitenden und gussverbrauchenden Gießereibetrieben, Maschinenindustrie, Fahrzeugbau, Einrichtungsbau. Holz- und Kunststoffbearbeitungsmaschinen. Herkömmliches Handwerkszeug.                                                                                                                         Ausbildungsgang: 3,5 Jahre Ausbildung im Betrieb. Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.                                                                           Weiterbildung: Industriemeister(in), Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) Fachrichtung Holztechnik, Holzbau, Holz und Kunststoff.                                                     Modeschneider/-schneiderin - Modenäher/-näherin                                                                                                                          Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                               Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Stufe Modenähen: Aufbau, Organisation, Funktionen des Betriebes kennen lernen, Einführung in die Arbeitsweise der Grund- und Spezialnähmaschinen, Kenntnis der Stichtypen, Vorbereitung ganzer Arbeitsabläufe, Fertigung von Kleinteilen (Zuschneiden, Stanzen, Nähen und Bügeln). Schließlich Fertigung von Bekleidungsartikeln diverser Art. Pflegen und Instandhalten von Arbeitsgeräten, Maschinen und Zusatzeinrichtungen. Eingangskontrolle und Lagerhaltung von Werk-, Hilfsstoffen und Zubehör. Legen textiler Bahnen, Arbeiten mit Schnittschablonen, Schnittteile ausschneiden, Ausführen von Näharbeitsgängen mit Ein- und Mehrnadelnähmaschinen. Doppelsteppstich- und Kettenstichmaschinen. Bedienung automatisierter programmier-barer Nähaggregate. - Qualitätssicherung - Stufe Modeschneidern: Beseitigung von Maschinenstörungen, Arbeitsvorbereitung (Arbeitsergonomie, Arbeitsabläufe erarbeiten, Terminüberwachung, Fertigungskosten ermitteln). Modelltechnik (Grundschnitte, Schnittbilder, Modelle). Kollektions-/Serienfertigung fixieren. Vertiefung der Qualitätssicherung.                                                                                                                     Arbeitsumfeld: Fertigungshallen, Nähmaschinen, Bügelmaschinen, Stoffe, Nähgarne und -zutaten, Steuerungsrechner.                                                                             Ausbildungsgang: 3,5 Jahre Ausbildung in Betrieb.                                                                                                                                                                                               Weiterbildung: Meister(in), Staatll. geprüfte(r) Techniker(in) der Fachrichtung Textil-, Bekleidungstechnik, Direktrice/Modelleur(in)     Motorenmechaniker (Maschinenzusammensetzer/-setzerin)                                                                                                   Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                             Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Zusammensetzung von Maschinen oder -teilen, Geräten, Apparaturen. = Montage. Grundfertigkeiten der Metallbearbeitung. Überprüfung des Funktionierens der Zusammensetzungen. Inbetriebnahme, Wartung, Reparatur. - Montage und Einbau der Teile, Aufbau, Inbetriebnahme, Wartung, Reparatur von Maschinen. Technisches Verständnis, Handfertigkeit, Präzision.                                                                                                                                                                                                Arbeitsumfeld: Werkhallen, Werkstätten, Werkzeugmaschinen.                                                                                                                                                                                 Ausbildungsgang: 3,5 Jahre Ausbildung im Betrieb.                                                                                                                                                                                      Weiterbildung: Meister(in); Staatl. geprüfte(er) Techniker(in) Fachricht. Maschinenbau, Automatentechnik, Fertigungstechnik, Kon
struktion; Techniker(in) für Betriebswisssenschaft.                                                                                                                                    

Oberflächenbeschichter/-beschichterin                                                                                                            Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                         Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Überziehen von Metallteilen auf elektrolytischem Wege (Elektrolyse = Zersetzung von Säuren, Salzen und Laugen durch elektrischen Strom) ganz oder teilweise  mit schützenden oder färbenden Metallschichten. Verchromen, Verkupfern, Vergolden, Versilbern von Gegenständen aus anderen Metallen. Eloxieren, Lackieren (Zaponieren), Schablonierung. - Beherrschung der elektrochemischen Vorgänge im galvanischen Bad, Ansetzen der Bäder,. Überwachen des technischen Vorganges.  Herstellen von galvanoplastischen Niederschlägen in nichtleitenden Formen. - Prüfen der galvanischen Niederschläge auf Korrosionsfestigkeit. Vor- und Nachbehandeln galvanischer Artikel. Einfaches Schleifen und Polieren von Gegenständen aus Stahl und NE-Metallen.                                                                                                                                             Arbeitsumfeld: Werkhalle mit Galvanoautomaten, Robotausstattung und CNC-Steuerung. Be- und entschickte Galvanoautomaten.                                                                           Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Unfallschutz. Gesundheitsschutz.                                                                                                                                                                   Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung (Industrie); Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer. 3,5 Jahre Ausbildung im Handwerk; Abschlussprüfung vor der Handwerkskammer.                                                                                                                                                                                                                                     Weiterbildung: Galvanomeister, Galvanotechniker, Galvanoingenieur, Umwelttechniker, Ingenieur (auch Frauen).                                                           Orthopädieschumacher/-macherin                                                                                                                         Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                           Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Versorgung von Patienten mit orthopädischen Hilfsmitteln, Anfertigung von orthopädischen Schuhen für kranke und fehlgebildete Füße (Beinverlängerungsprothesen, Fußhebemanschetten, Fußergänzungen, Bandagen, Einlagen, orthopädisch wirksame Zurichtungen). - Genaue Bein- bzw. Fußvermessung, "Werkzeichnung". Gipsabdrücke, Fertigung eines Gipsmodelles. Verlangt wird die möglichst gelungene Anpassung des orthopädischen Schuhes an die Form und den modischen Stil eines Normalschuhes. - Fußpflege. Gründliches Wissen um die Anatomie des gesunden und kranken Fußes. Beherrschung der traditionellen handwerklichen Schuhfertigung.     Arbeitsumfeld: Orthopädische Werkstätte, orthopädische Praxis. Leder, Kunststoff, Umgang mit Patienten.                                                                                                   Ausbildungsgang: 3,5 Jahre Ausbildung im Betrieb. Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer.                                                                                     Weiterbildung: Handwerksmeister(in), Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) der Fachrichtung Schuhtechnik.                                                                                                       Pelzveredler/-veredlerin                                                                                                                                         Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                         Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten:  Bearbeitung von Rohfellen. Einweichen der Felle in der Wasserwerkstatt, Bearbeitung auf der Kürschnerbank. Glattziehen, Entfleischen und Beschneiden der Felle. Veredlung und Färbung vieler Felle "im Haar". - Pflege und Instandhaltung der Geräte und Maschinen.                                                               Arbeitsumfeld: Hallen, einschlägige Geräte und Maschinen. Chemikalien und Farben.                                                                                                                                           Ausbildungsgang: 3 Jahre Ausbildung im Betrieb . Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.                                                           Pharmakant/Pharmakantin                                                                                                                                   Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                         Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Regelung des Fertigungsprozesses, bedienen und pflegen der Laborgeräte und anderer Ein-richtugnen. Herstellung von pastösen, festen oder flüssigen Arzneimitteln, dazu Lösungen, Suspensionen, Emulsionen, Extrakte. Kenntnis der völlig unterschiedlichen Eigenschaften der Wirk- und Hilfsstoffe. Mittels komplizierter Methoden (chemisch, physi-kalisch)  werden die Arbeitsstoffe vereinigt, getrennt, gereinigt. Beherrschung der Bedienung von Belüftungs-, Entlüftungs-, Ab-sperreinrichtungen. Berechnung und Definition von Stoffportionen. Erfassung und Registrierung von Messwerten: Temperatur, Dichte, Volumina, Schmelz- und Siedepunkte. Berechnung von Mischungen und Stoffkonstanten. Mikrobiologische Anwendungen. Umgang mit Glas, Gummi, Kunststoffen, Schlauch- und Rohrverbindungen. Kontrolle der Fertigung, Verpackung und Lagerung der Pharmaka.                                                                                                                                                                                                                                           Arbeitsumfeld: Labor, Fertigungsräume, Laborgeräte, Apparate. Vielfalt der Roh- und Hilfsstoffe: Hydroxyden, Salze, Lösungsmittel, Bakterien, Pilze. Den besten beispielhaften Überblick geben die Beipackzettel in den Arneipackungen.                                                                                                                                                                                                        Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Unfallschutz, pharmazeutische Sondergesetze.                                                                                     Ausbildungsgang: Ausbildungsdauer 3 Jahre.                                                                                                                                                                                                 Polsterer/Polsterin                                                                                                                                                 Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                         Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Polsterung und Beziehen  von Polstermöbeln (Betten, Sessel, Liegen, Stühle). Bereitstellung der Gestelle und des tragenden Teiles (Fasson) und des elastischen Teiles (Oberpolster, Pikierung). Zuschneiden der Bezugsstoffe. Überziehen mit dem Bezugsmaterial. - Schneiden, Heften, Nageln, Nähen. - Die verwendeten Überzugsmaterialien sind zum Teil recht wertvoll. Kenntnis der Verarbeitungseigenschaften.                                                                                                         Arbeitsumfeld: Polstermöbelfabrik, Werkshalle, Spezialnähmaschinen, Nagel- und Heftmaschinen, Möbelgestelle aus Holz und Stahlrohr. Diverses Polsterungsmaterial: Synthetische Schäume, Roßhaar, Abdeckmaterialien. Überzugs-(Bezugs-)Stoffe aus Natur- und Kunstfasern. Leder.                                                                                       Ausbildungsgang:  3 Jahre betriebliche Ausbildung. Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.                                                                      Weiterbildung: Industriemeister(in), Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) Fachrichtung Textiltechnik.                                                                                                                             Polster- und Dekorationsnäher/-näherin                                                                                                                                                            Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                           Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Nähen von Gardinen, Vorhängen, Bettüberwürfen, Kissen, Bezügen für Polstermöbel. Diverse Nähformen. - Krausen, Falten,Säumen, Zusammennähen. - Genaues Arbeiten, Konzentration, Handgeschick; Liebe zu Stoffen wertvoller Machart.                                                                                         Arbeitsumfeld: Werkstätte in Raumausstattungsbetrieben oder Gardinenfabrik, Polsterwerkstätten, Einrichtungshäuser. Moderne Nähmaschinen. Textilstoffe (Brokat, Samt, Seide, Tüll, Plüsch, synthetische stoffe).                                                                                                                                                                                                                                          Ausbildungsgang: 2 Jahre betriebliche Ausbildung. Abschlussprüfung vor der Handwerkskammer.                                                                                         Weiterbildung: Handwerksmeister(in), Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) der Fachrichtung Bekleidung                                                                   Radio- und Fernsehtechniker/-technikerin                                                                                                               Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                         Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten:  Fehlersuche an Radioapparaten, Ferrnsehgeräten, Video- und Kassettenrecordern, an elektronischen Musikinstrumenten, Auswechseln von defekten Bauteilen. Anschluss solcher Geräte, Einstellen des richtigen Empfanges. Errichten von Antennenanlagen. In gleicher Weise betreut werden auch andere Geräte der Kommunikations- und Informationstechnik (Monitore, Tastaturen, Drucker, Speicher). - Planung und Bau von Übertragungs-, Verstärker- und Alarmanlagen. - Arbeiten mit Hilfe von Schaltplänen und Messgeräten. - Konzentrations- und Abstraktionsfähigkeit erforderlich.                                                                                                                                                                   Arbeitsumfeld: Werkstätten, Montageorte beim Kunden. Prüf- und Messgerätschaften.                                                                                                                                                     Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Unfallschutz.                                                                                                                                                                                                       Ausbildungsgang: 3,5 Jahre betriebliche Ausbildung, davon 1 Jahr berufliche Grundbildung. Abschlussprüfung vor der Handwerks-kammer.                                   Weiterbildung: Handwerksmeister(in), Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) der Fachrichtungen Elektrotechnik, Nachrichtentechnik, Energietechnik, Mess- und Regeltechnik, REFA-Technik.                                                                                                                                                                                                                                                                       Raumausstatter/-ausstatterin                                                                                                                                                                                       Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                               Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten:  Polstern und Beziehen, Böden verlegen, Nähen von Gardinen, Montage von Rollos, Tapezieren. Viel Handarbeit. Tätigkeit im Fachhandel. - Entwerfen, Gestalten, Beraten, Werken. Verarbeitung von Textilien, Holz, Kunststoffen, Kork, Leder. - Kenntnisse in Stilrichtungen, künstlerische Ader, Stilgefühl, Farbempfinden.       Arbeitsumfeld: Werkstätte, Wohnungen.                                                                                                                                                                                                                      Ausbildungsgang: 3 Jahre Ausbildung im Betrieb. Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer.                                                                                           Weiterbildung: Handwerksmeister(in), Staatl. geprüfte(r) Techniker(in) d. Fachricht. Raumgestaltung und Innenausbau, Textiltechnik.                              Rechtsanwaltsgehilfe/-gehilfin                                                                                                                           Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                 Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Diese Kaufleute arbeiten in den Kanzleien von Rechtsanwälten. Sie verwalten Büromaterialien, bearbeiten Postein- und -ausgang, erledigen Registraturarbeiten, führen Akten und Register und planen und überwachen Termine. - Aufgrund ihrer schreibtechnischen Qualifikation sind sie in der Lage, den gesamten Schriftverkehr mit Hilfe moderner Kommunikationstechniken anhand stichwortartiger Angaben zu erledigen. Sie nehmen Diktate auf, formulieren und gestalten Texte. Mit Hilfe der automatischen Textverarbeitung können sie diese speichern, wieder abrufen und gegebenenfalls ändern. Sie erstellen Honorarrechnungen. Zu ihren Aufgaben in einem Sekretariat gehören auch die Bedienung von Telefonanlagen und der Empfang von  Mandanten. Sie haben auch Kontakte mit Gerichten und Behölrden.                                                                                                                                                                                                   Arbeitsumfeld: Büro, Büromaschinen aller Art, Rechner, Kommunikationsgeräte.                                                                                                                          Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung.                                                                                                                 Reiseverkehrskaufleute                                                                                                                                                                                                        Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                         Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten:  Einsatz bei Reiseveranstaltern, Reisebüros, Kurverwaltungen, Fremdenverkehrsämtern und Verkehrsvereinen. - Bei Reiseveranstaltern und -büros liegen die Aufgaben in der Organisation von Pauschalreisen in Zusammenarbeit mit Luftverkehrsgesellschaften, Eisenbahnen, Omnibusunternehmen und Schifffahrtsgesellschaften. Zusammenstellen von Sonderzügen, Chartern von Flugzeugen oder Schiffen, Anmieten von Omnibussen, Einkauf von Hotelleistungen, Ferienhäusern und Wohnungen, Organisation von Rundreisen und Sonderfahrten am Zielort. -  Individualkunden geben Sie fachkundig Auskunft über günstige Verkehrsbedingungen, reservieren Hotels, vermitteln Ferienaufenthalte, Kuren und Hobbyreisen und beschaffen die dazu gehörenden Fahrkarten für die einzelnen Verkehrsmittel. Wichtig ist der souveräne Umgang mit Kursbüchern und Flugplänen. Weiterhin müssen die Kenntnisse über Zoll-, Devisen- und Grenzbestimmungen auf dem neuesten Stand sein. Sie wissen generell Bescheid über die Reiseländer. - Organisation von Tagungen, Unterhaltungsveranstaltungen, Ausflugsfahrten. Zusammenstellen von Informationsmaterial, Vermittlung von Unterkünften, Auskünfte über Kurdaten.           Arbeitsumfeld: Büro. Kommunikationsgeräte aller Art. Datenverarbeitung und Gespräch.                                                                                                          Ausbildungsgang: 3 Jahre im Betrieb. Ausbildung ist in den zwei Schwerpunkten "Reisevermittlung und Reiseveranstaltung" sowie "Kur- und Fremdenverkehr" möglich. Abschlussprüfung vor der Handelskammer.                                                                                                                                                                     Restaurantfachmann/-frau                                                                                                                                                                                              Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                         Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Tischarrangement: Tischtücher, Teller, Gläser, Bestecke, Kerzen, Blumen, Speise- und Getränkekarten vorschriftsmäßig anordnen. Begrüßung der Gäste, Hinführen zum Tisch, Karten vorlegen, Auskünfte geben, Bestellungen entgegennehmen, beraten bei der Auswahl, Wünsche ermitteln. - Servieren: Vorlegen, Nachlegen, Nachschenken, Abräumen. - Übersicht über Menues und Getränke, Speisespezialitäten. Kenntnisse über Zutaten und Zubereitungsart aller Gerichte, passende Beilagen. Kassieren. - Gute Umgangsformen, Höflichkeit, Freundlichkeit, Aufmerksamkeit sind Grund-erfordernisse. Geschicklichkeit, Ausdauer, Übersicht auch im Detail. Nützlich sind Auslandserfahrung, Kenntnisse in möglichst mehreren Sprachen.                                                                                                                                                           Arbeitsumfeld: Gasträume, Speisesaal, Halle. Inland/Ausland: Wanderjahre üblich. Gäste. Veranstaltungen (Bankette).                                                                                              Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Hygiene- und Gesundheitsvorschriften.                                                                                                                                                         Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung mit Abschlussprüfung.                                                                                                                                                         Weiterbildung: Meister(-in) im Gastgewerbe; Staatlich geprüfte(r) Gastronom(in); Staatlich geprüfte(r) Betriebswirt(in) im Hotel- und Gastgewerbe (Hotelbetriebswirt(in).                  Rollladen- und Jalousiebauer/-in                                                                                                                                                                              Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                         Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Herstellung und Einbau von Rollos und Jalousien an Fenster und Türen, eingebettet in die Vorgaben von Architekt und Bauherr zum Zwecke des Lärm-, Kälte-, Sichtschutzes sowie der Sicherheit. - Bau von Rolltoren, Rollgittern, Markisen. - Zuschneiden, Sägen, Schleifen, Schlitzen der Profilstäbe; Zusammenbau der Teile zu sog. Panzern; Montage vor Ort.  - Einbau von elektronischen und elektrischen Steuerungselementen.                                                                                                 Arbeitsumfeld: Werkstätte, Baustellen; Werkstoffe: Kunststoffe, Aluminium, Holz. Spezialmaschinen.                                                                                                               Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung. Abschlussprüfung vor der Handwerkskammer.                                                                                     Weiterbildung: Handwerksmeister(in).  

Schauwerbegestalter/-gestalterin                                                                                                                     Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Gestaltung (Entwurf, Aufbau, Ausstattung) des für den Einzelhandel bzw. der Industrie wichtigsten bzw. bedeutsamen Werbemittels: des Schaufensters (Eh) bzw. (Ind) der Ausstellungsräume bzw. auf Messen des Ausstellungsstandes. - Finden und Formulieren des Dekorationsthemas mit Bezug auf das Warensortiment. Erstellen von Dekorationsprogrammen. Skizzieren, Herstellen (Basteln, Kleben, Zeichnen, Bemalen, Zuschneiden, Sägen, Schrauben, Stecken etc.) der Kulissen und Präsentationseinrichtungen. - Dekorieren der Waren. - Ideen, handwerkliches Geschick, guter "Geschmack", Formgefühl, Schönheitssinn, Trendbewusstsein.                                                                                                                                                                                                         Arbeitsumfeld: Waren- und Kaufhäuser, Einzelhandelsfachgeschäfte, Dekorationswerkstätte, Schaufenster, Messehallen. Dekorationsutensilien, Werkzeug, Holz, Pappe, Pappmaché, Stoffe, Kunststoffe, Karton, Puppen, Glas, Draht, Folien, Leim, Farben.                                                                                                             Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung. Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.                                                          Weiterbildung: Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) der Fachrichtung Raumgestaltung und Innenausbau.                           Schlosser/Schlosserin                                                                                                                                                                                     Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                     Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Als Metallhandwerker alle Arten der Metallbearbeitung in Einzelfertigung mit Präzision und handwerklichem Geschick: Bohren, Biegen, Feilen, Schweißen, Sägen, Schneiden, Kanten, Verformen, Grundieren.  Montage und Installation. Materialien: Metalle, Kunststoffe. - Studium von Montage- und Konstruktionsplänen, Anfertigung von Entwürfen, Zeichnungen und Schablonen. - Gutes Augenmaß, räumliches Vorstellungsvermögen, logisches Denken.  Arbeitsgebiete: Bauschlosserei, Stahl-, Feineisen- und Metallbau, Kunstschmiederei, Drahtschlosserei Apparate-, Maschinen- und Behälterbau; Edelstahlverarbeitung.                                                                                                                                                                                                                        Arbeitsumfeld: Werkstätte, Baustelle; Metallverarbeitungsmaschinen und -geräte. Teamarbeit.                                                                                                                  Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Arbeitsschutzvorschriften.                                                                                                                                                   Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung. Abschlussprüfung vor der Handwerkskammer.                                                       Weiterbildung: Handwerksmeister(in); staatl. geprüfte(r) Techniker(in) der Fachrichtungen Maschinenbau, Stahlbau, Bautechnik.                     Schmied/Schmiedin                                                                                                                                                                                                                            Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                             Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten:  Uralter Beruf, uralte Kunst, durch Hammerschläge erhitztes Metall zu formen - grob und fein, kunstvoll und passend. Herstellung von Metallteilen zu Geräten, Gegenständen, Maschinenteilen. Nutzfahrzeugbau. Schwermaschinenbau, Reparatur von Fahrzeugen, Verlegen von Rohrleitungen, Bauschmiedearbeiten: Gitter, Geländer, Dächer, Metalltore u. a. m - Schmieden, Schweißen, Nieten, Schneiden, Härten, Biegen, Drehen. Im Kommen: Hufschmied.                                                                        Arbeitsumfeld: Werkshalle, Schmiede. Ambos, Hammer, Hammerwerke, Eisen, Stahl, NE-Metalle, Kunststoffe                                                                                                            Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Arbeitsschutzvorschriften.                                                                                                                                                      Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung. Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer.                                                                                                  Weiterbildung: Handwerksmeister(in), Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) der Fachrichtungen Stahlbau, Blechverarbeitung.                                                         Schneider (Version Maßschneider/innen)                                                                                                                 Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                         Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Herstellung von Damenkleidern, Kostümen, Mänteln, Röcken, Anzügen oder Freizeitkleidung in Maßarbeit nach eigenen oder vorgegebenen Entwürfen. Beratung bei der Auswahl von Stoffen, Farben und Bekleidungszubehör und Schnittführung. Entwürfe und Schnittmuster werden meist am Rechner entwickelt. Schnittschablonen. Mustergerechtes Zuschneiden der Stoffe. Näharbeiten. Bügeln. Anprobe, Passformkorrekturen. Änderung, Modernisierung oder Reparieren getragener Kleidung. Arbeitsumfeld: Nähmaschinen, Bügelautomaten. Einsatz in Maß- und Änderungsschneidereien, Kostümabteilungen bei Theatern, Filmstudios, Fernsehanstalten. Änderungsdienst in Bekleidungshäusern.                                                                                                                                                                                           Ausbildungsgang: 3 Jahre Ausbildung nach der Handwerksordnung. Schwerpunkte Damen und Herren. Schulische Ausbildung ist möglich.  Schreiner /Schreinerin                                                                                                                                                Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung erforderlich. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                   Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Innenausbau von Wohnungen und Büros, Fertigung von Fenstern, Türen , Treppen, Regalen, Möbeln. Renovation alter Möbel. - Sägen, Schneiden, Furnieren, Fräsen, Schleifen, Hobeln, Leimen, Grundieren, Lackieren. Verglasen, Verkitten. - Arbeiten nach Plan und Zeichnung. - Formgefühl, Schönheitssinn.                   Arbeitsumfeld: Werkstätte, Holzbearbeitungsmaschinen, Baustellen, Verarbeitung von Holz vielerlei Sorten und Qualitäten; Spanplatten, Massivholz, Furniere, Kunststoffe, Beschläge.                                                                                                                                                                                                                                                                                              Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Unfallschutz.                                                                                                                                                                                                                 Ausbildungsgang: 3 Jahre Ausbildung im Betrieb; Abschlussprüfung vor der Handwerkskammer.                                                                                         Weiterbildung: Handwerksmeister(in); Staatlich geprüfte(r)Techniker(in) Fachr. Holztechnik, Holzbetriebstechnik und Kunststoffverarbeitung, Holzverarbeitung, Raumgestaltung, Innenausbau, Innenarchitekt(in) .                                                                                                                                                                                                                                         Schriftsetzer/-setzerin                                                                                                                                                     Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                       Aufgaben, Tätigkeiten, FertigkeitenIn die "optimale" und "richtige" Form bringen der Texte (oft Manuskripte) von Redakteuren für Zeitungen und Zeitschriften (die aber in der Regel druckfertigen Satz abliefern, weil alle mit modernen Textverarbeitungsprogrammen ausgestattet sind) oder von Autoren für den Druck von Büchern und Broschüren. Gestaltung von Anzeigen. - Hand- und Maschinensatz evtl. noch ergänzend. Fotosatz, Lichtsatz, Textprogramme. Seitenumbruch, Fehlerkorrektur (meist integriert in Textprogramm). - Konzentration; Perfektion in Rechtschreibung und Sprachregeln (Grammatik, Interpunktion). Ständig wechselnde Texte. Kenntnis der Schrifttypen, Schriftarten.     Arbeitsumfeld: Oft Schichtarbeit.                                                                                                                                                                                                                                       Ausbildungsgang: 3 Jahre Ausbildung in Betrieb (Industrie und Handwerk); Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer oder der Handwerkskammer.                               Weiterbildung: Industrie- bzw. Handwerksmeister(in); Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) der Fachrichtungen Druck und Drucktechnik.                                                         Schuhfertiger/Schuhfertigerin

Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.
Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Schaftherstellung: Zuschneiden = Stanzen der Schaftteile (Oberteile) mit Stanzeisen; - bei Verwendung von Leder Aussuchen passender Lederstücke je Paar.- Bereitstellung von Schuhgarnituren, Futter, Verstärkungen, Abstützteilen. Zusammensteppen des Schaftes mit Spezialmaschinen. . – Boden (Sohlen-)fertigung = Befestigung (Zwicken) des Schaftes an Brandsohle, nachdem er zuvor „über einen Leisten gezogen“ wurde. – Montieren der Laufsohle (Kleben, Aufspritzen). – Gespür für Material (besonders, wenn Naturprodukt). Konzentration. Sauberes Arbeiten, handwerkliche Geschicklichkeit, technisches Verständnis.
Arbeitsumfeld: Werkhallen, diverse Spezialmaschinen. Auch Handarbeit. Leder, Synthetikmaterial.
Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Unfallvorschriften.
Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung. Abschlussprüfung vor der Industrie- u. Handelskammer.
Weiterbildung: Meister(-in); Staatlich geprüfte(r) Techniker(-in) der Fachrichtung Schuhtechnik und Schuhmodelleur(-in).                                                               Schuh- und Lederwarenstepper/-stepperin                                                                                                                                    Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.
Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Steppen von Schäften nach Markierungen mit speziellen Steppmaschinen. Diverse Nahtarten: Wulstnähte, Doppelnähte, Ziernähte. - Zur Vorbereitung spalten und schärfen von Leder, Kanten einfärben. - Bedienen und Warten der Maschinen. - Konzentriertes und fehlerfreies Arbeiten (Falschnähte = Ausschuss).                                                                                                                                                                                                             Arbeitsumfeld: Schuhfabrik, Industriehalle. Sockelmaschinen, Flachmaschinen, Spezialmaschinen. Leder, Kunststoffe.                                                           Ausbildungsgang: 2 Jahre betriebliche Ausbildung, Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.                                                                                      Weiterbildung: Industriemeister(in), Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) der Fachrichtung Ledertechnik.                                                Schwimmmeistergehilfe/-gehilfin                                                                                                                                                                  Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.
Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Erteilen von Schwimmunterricht an Kleinkinder, Jugendliche, Erwachsene, Behinderte in Einzel- und Gruppenunterweisung. Ausüben der Aufsicht gemäß der Badeordnung. - Betreuung des Badebetriebes, Abrechnung der Eintrittskarten, Kontrollieren der Wasserbeschaffenheit, Überwachung der Sauberkeit und Hygiene. Messen der Wasser- und Lufttemperatur. - Betreuen der Gerätschaften, der Unfall- und Rettungseinrichtungen, der Wasseraufbereitungsanlage. - Verantwortungsbewusstsein gegenüber Leben und Sicherheit, Erfahrung in Rettungsmaßnahmen. Erste Hilfe, Wiederbelebungsversuche. - Überblick, Selbstkontrolle, Aufmerksamkeit, Menschenbehandlung.                                                                                   Arbeitsumfeld: Freibad, Hallenbad, Naturgewässer (See, Meer); Menschen (Badegäste).                                                                                                      Ausbildungsgang: 2,5 Jahre Ausbildung im öffentlichen Dienst.                                                                                 Weiterbildung: Schwimmmeister(in)                                                                                                                                                              Siebdrucker/Siebdruckerin                                                                                                                                    Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                  Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten
: Beim Siebdruck wird Druckfarbe durch ein feines Sieb, das dem zu bedruckenden Objekt aufliegt, gepresst. Das Sieb ist dicht, wo keine Farbe aufgebracht werden soll. Die Druckmotive werden photomechanisch auf das Sieb übertragen. - Das Druckmotiv wird vom Auftraggeber gestellt. Das Sieb ist in einen Rahmen gespannt und orientiert sich in der Größe an der zu bedruckenden Fläche. - Diverse Farbtöne durch Farbmischung vor dem Druck. - Fingerfertigkeit, Farbempfinden, Materialkenntnis, genaues Arbeiten.                                                                                                                                                                                                             Arbeitsumfeld: Druckereihalle. Siebdruckmaschinen unterschiedlicher Automationsgrade und Größe. Auch Handdruck bei kleinen Auflagen. Druckfarben, Drucksiebe. - Bedruckt werden Papier, Pappe, Kunststoffe, Holz, Glas, Textilien, Metall, Leder, Gummi, Kork, Porzellan. Die zu bedruckenden Gegenstände können gerade oder gewölbte Oberflächen haben, rund, oval oder eckig sein.                                                                                                                                                                               Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Unfallschutz.                                                                                                                                                                                                       Ausbildungsgang: 3 Jahre Ausbildung im Betrieb (Industrie oder Handwerk). Phasenausbildung: Im 1. Jahr Erlernung der Grundkenntnisse und -fertigkeiten für alle Druckverfahren. Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer bzw. Handwerkskammer                                                                                                           Weiterbildung: Meister(in), Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) der Fachrichtung Drucktechnik.                                                              Sozialversicherungsfachangestellter/-angestellte                                                                                                    Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                      Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Bearbeitung und Verwaltung von Sozialversicherungsfällen (Krankheit, Unfall, Rentenfall). Entsprechend diverse Versicherungszweige: Krankenversicherung, Unfallversicherung, Rentenversicherung durch Versicherungsträger = Körperschaften des öffentlichen Rechts mit Selbstverwaltung, auch Betriebskrankenkassen als selbständige Körperschaften. - Feststellung von Versicherungsverhältnissen, Berechnung und Einzug von Beiträgen, Bewilligung von Leistungen. - Ausführung der Sozialleistungen. - Aufbau und Ablauforganisation der Sozialversicherungsträger, Verwaltungsverfahren und gerichtliche Verfahren. - Selbstverwaltung und Aufsicht, Arbeits- und Dienstrecht, Arbeitsschutzregelungen. - Anwendung von Arbeitstechniken, Kenntnis der Begriffe, des Systems der Sozialversicherung, Anwendung einschlägiger Rechtsvorschriften. - Beratung der Versicherten und Arbeitgeber. Soziales Verständnis.                                                                                                                                           Arbeitsumfeld: Büro, Bürotechnik, Arbeit in der Mitgliederverwaltung, in Finanz- und Kassenwesen, der Personal- oder Allgemeinen Verwaltung.                                                           Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Einschlägige Sozialversicherungsgesetze.                                                                                                                                 Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung bei Sozialversicherungsträgern. Schwerpunkte: Allgemeine Krankenversicherung, knappschaftliche Krankenversicherung, Krankenversicherung der Landwirte, Allgemeine und See-Unfallversicherung, landwirtschaftliche Unfallversicherung, Angestellten- oder Arbeiterrentenversicherung, knappschaftliche Rentenversicherung, Altershilfe für Landwirte. Abschlussprüfung vor einem Prüfungsausschuss des Bundesversicherungsamtes.  Fachschulkaufmann(-frau), Staatlich geprüfte(r) Betriebswirt(in), Betriebswirt VWA = Verwaltungs- u. Wirtschaftsakademie. Speditionskaufleute                                                                                                                                                                       Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen                                                  Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Koordinierung verschiedener Frachtführer zur Abwicklung einer Transportaufgabe für Frachtgut, oft grenzüberschreitend, europa- bzw. weltweit = Transportdisposition. - Transportroutenplanung, Ermittlung der Frachtrate, Ausfertigung der Transport-, Vollzugs-, Export- und Versicherungspapiere. Lagerei. - Kenntnisse der Frachttarife, der -wege, Transportmittel, Frachtführer. Organisations- und Improvisationstalent, Übersicht. - Umgang mit Menschen, Steuerung der Transportmedien, Fremdsprachen. Kontakte zu Eisenbahn-, Binnen- bzw. See-, Flug-, Straßenverkehrs-Frachtführern. - Kundenberatung, Außendienst. Verpackungsfachkenntnisse. Arbeitsumfeld: Büro, Schreibtisch, Kommunikationsgeräte (Telefone, Fernschreiber, Faxgeräte, Sprechfunk, Computer, Mail). Außendienst, Lager.                                   Ausbildungsgang: 3 Jahre Ausbildung im Betrieb. Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.                                                                         Weiterbildung: Fachschulkaufleute, Verkehrsfachwirt(in), Staatlich geprüfte(r) Betriebswirt(in) der Fachrichtung Verkehr.  Straßenbauer                                                                                                                                                                      Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                           Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Autobahn- und Fernstraßenbau, Bau von Land- und Kommunalstraßen; Ausbau von Kreuzungen Erneuerung von Straßenbelägen; Unterhaltung von Rad- und Gehwegen sowie Plätzen; Pflasterung. Für Auslandseinsatz günstig Fremdsprachenkenntnisse                                                                               Arbeitsumfeld: (Groß-)Baustelle, Baumaschinen (z. B. Planierraupen, Rüttelwalze, Deckenfertiger)                                                                                                                                  Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Arbeitsschutzvorschriften, Schlechtwettergeldregelung.                                                                                                                Ausbildungsgang: Ausbildung sowohl durch die Industrie als auch durch Handwerk. Handwerk:  3 Jahre Ausbildung mit Zwischenprüfung nach 2 Jahren. Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer. Industrie: 2 Jahre betriebliche Ausbildung zum Tiefbaufacharbeiter nach Zwischenprüfung. Anschließend ein weiteres Ausbildungsjahr als zweite Ausbildungsstufe zum Straßenbauer. Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.                                                                                                                           Weiterbildung:  Geprüfter Polier/Tiefbau; Industrie- bzw. Handwerksmeister, Staatlich geprüfter Techniker der Fachrichtungen Allgemeine Bautechnik, Ingenieurbau, Tiefbau.           Straßenwärter 

Einstellungsbedingungen. - Die Zulässigkeit der Ausbildung für Mädchen ist strittig Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung erforderlich. Örtlich und betrieblich unterschiedliche.                                                                                                                                                                                                          Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Verkehrswege (Straßen, Plätze, Fahrradwege  unterliegen dem Verschleiß. Schäden müssen frühzeitig entdeckt werden. Straßenwärter kontrollieren die Fahrbahndecken und sehen danach, ob für die Verkehrsteilnehmer irgendwelche Gefahrenquellen entstanden sind. Sie reparieren Schäden, stellen Verkehrsschilder auf, reinigen Leitpfähle und Verkehrsschilder. Pflege der Grünflächen im Straßenbereich, Säuberung von Gräben und Abflüssen. Überprüfung der Signalanlagen und Verkehrszeichen. Im Winter wird Schnee geräumt und es werden auftauende Stoffe gestreut. - Für alle diese Tätigkeiten gibt es heute moderne Maschinen und Geräte und multifunktionelle Arbeitsfahrzeuge, die gepflegt und gewartet werden.                                                         Arbeitsumfeld: Öffentliche Verkehrsflächen, Bauhof. Arbeitsfahrzeuge, Multifunktionale Unfallschutz.                                                                                                       Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung im öffentlichen Dienst. Straßenwärterprüfung.                                                                                             Stukkateur                                                                                                                                                                         Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen. Die Möglichkeit der Ausbildung von weiblichen Lehrlingen ist örtlich verschieden geregelt.                                                                                                                                                                                    Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Verputzen und Verschönern von Wänden, Decken und Fassaden (Putz hat Schutz- und Schmuckfunktion).. Herstellung des Verputz-Werkstoffes bzw. Verwendung von Fertigputz. Montage von vorgefertigten Trennwänden, Vorhängen von Fassaden. Flächenmodellierung:; Gestaltung von Stuckplafonds = Dekorationskunst. Restaurierung von historischen Bauten. Gerüstbau. - Der Stukkateur bestimmt das Aussehen ganzer Siedlungen. - Kunstsinn, Stilkunde, Farbsinn. - Die Gipsherstellung hat uralte Tradition.                                                                                                                                                                                                                                            Arbeitsumfeld:  Baustellen, Rohbauten. Gips - daher auch "Gipser". Kalk, Zement, Kunstharze, Farben, Sand. Gipskartonplatten. Putzmaschinen, Fördergeräte, Werkzeug. Teamarbeit.                                                                                                                                                                                                                                                                                            Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Unfallschutz, Bauregeln.                                                                                                                                                        Ausbildungsgang: Ausbildung in der Bauindustrie: 2 Jahre Ausbildung zum Ausbaufacharbeiter. Nach Zwischenprüfung ein weiteres Jahr zum Stukkateur. Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer. - Ausbildung im Handwerk: 3 Jahre betriebliche Ausbildung. Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer.                                                                                   Weiterbildung: Industrie- bzw. Handwerksmeister; Staatlich gepr. Techniker der Fachricht. Allgemeine Bautechnik, Ingenieur          

Täschner/Täschnerin                                                                                                                                             Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen. Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Fertigung von Taschen vielerlei Art: Bügel-, Unterarm-, Beutel-, Abend-, Freizeit-, Bade-, Reise-taschen, Mappen, Schulranzen, Gürtel, Brieftaschen, Schlüssel- und Brillenetuis etc. Ebenso vielerlei Ausgangswerkstoffe: Glattleder, genarbtes, geschrumpftes, geschliffenes Leder, Wildleder. Dazu Synthetiks (Kunststoffe). Wolle, Seide, Leinen, Chemiefasern als Futterstoffe. - Auswahl der Werkstoffe, Klebstoffe, Beschläge, Schlösser, Bügel, Ringe, Schnallen usw. nach Vorgaben des Design. - Zuschneiden und Ausstanzen nach Schablonen, Schärfen = Verdünnen der Lederkanten. Zusammennähen. - Fingerfertigkeit, Konzentration, sauberes Arbeiten ist verlangt.                                                                                                     Arbeitsumfeld: Werksräume, Schneide-, Stanzmaschinen. Werkstoffe.                                                                                                                                                                       Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung. Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.                                                                                                          Weiterbildung: Industriemeister(in), Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) der Fachrichtung Ledertechnik.                                                

Techn. Produktdesigner/-designerin                                                                                                           Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                             Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Erlernen und Anwenden von Informations- und Kommunikationstechniken, Vorbereiten, Kontrollieren und Dokumentieren von auftragsbezogenen Arbeitsabläufen, Auftragsabwicklung planen und Ergebnisse zusammenführen. – Qualitätssicherung, Einhalten von Weisungen der Kunden. Pläne, Zeichnungen und Skizzen erstellen, - geometrische Grundkonstruktionen, Ansichten, Schnitte, Projektionen ausführen. Dokumentieren der Schritte. Teile konstruieren, Werkstoffkunde, Verbindungstechniken erlernen, Gestaltung und Design umsetzen. Visualisierungstechniken. – Berechnungen: Längen, Zeiten, Winkel, Flächen, Volumen, Massen. – Trigonometrie, Wärmelehre, Mechanik. Geschwindigkeiten, Beschleunigung, Kräfte, Reibung, Drehmomente berechnen, simulieren und anwenden. Weitere Berechnungen: Arbeit, Leistung, Wirkungsgrad, Press-, Zug- und Druck. – Beurteilung von Fertigungs- u. Montageverfahren. Prozesse und Projekte definieren. Kostenrechnung, Kalkulation. Terminplanung.                                                                                                                               Arbeitsumfeld: Techn. Büro; moderne Zeichenapparaturen, Zeichenbrett, Zeichenrechner (Plotter); Pausgeräte. 3D-Programme.                                                           Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung. Abschlussprüfung vor der Industrie- u. Handelskammer.                                                                             Weiterbildung: Staatl. geprüfte(r) Techniker in Fachr. Maschinenbau, Feinwerktechnik, Elektrotechnik, Versorgungstechnik, Metallbau.                                                   Techn. Zeichner/ZeichnerinZeichner/Zeichnerin                                                                                                                                                           Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                             Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Erstellung von Entwurfszeichnungen, Grobaufrissen, Reiszeichnung. – Beherrschung der Zeichentechnik, normierter Darstellungsweisen. Maßstabrechnen, Winkelrechnen. – Grundkenntnisse in Geometrie; Zusammenarbeit mit dem Konstrukteur; technisches Verständnis, räumliches Vorstellungsvermögen. Englisch Pflicht. Zeichnen und Gestalten am Bildschirm (CAD).                                                                                       Arbeitsumfeld: Techn. Büro; moderne Zeichenapparaturen, Zeichenbrett, Zeichenrechner (Plotter); Pausgeräte.                                                           Ausbildungsgang: 3,5 Jahre betriebliche Ausbildung. Abschlussprüfung vor der Industrie- u. Handelskammer.                                                               Weiterbildung: Staatl. geprüfte(r) Techniker in Fachr. Maschinenbau, Feinwerk-, Elektrotechnik, Versorgungstechnik, Metallbau.

Teilezurichter/-zurichterin                                                                                                                                  Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                   Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Im Rahmen des Maschinen- und Gerätebaues Zurichten von Einzelteilen von Apparaturen und Maschinen. Prüfung auf Maßeinhaltung, zusammenpassen der Teile und ihre Weitergabe zur anschließenden Fortbearbeitung. Fräsen, Schleifen, Drehen u. ä. , Instandhaltung der Arbeitsgeräte, Maschinen und technischen Einrichtungen des Arbeitsplatzes.                                                                                                                                                                                                                           Arbeitsumfeld: Fertigungshalle, Maschinen. Geräteteile aller Art.                                                                                                                                                                                   Ausbildungsgang: 2 Jahre Ausbildung im Betrieb. Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.             

Teilzeichner/Teilzeichnerin                                                                                                                                                                                            Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                         Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Unterstützung der Technischen Zeichner. Übertragen von Zeichnungen in andere Formate: Zeichnen von Einzelteilen einer Gesamtzeichnung in diversen Maßstäben nach Vorlage. Anfertigen von Arbeitsunterlagen für Produktion. Vervielfältigungen und Beschriftung von Plänen und Zeichnungen. - Ablage, Verwaltung des Bestandes an Zeichnungen und Plänen. - Kenntnis der DIN-Normen. Fähigkeit, sauber zu zeichnen. Konzentration. - Computeranwendungskenntnisse für CAC (Computer aided design).                                                                                                                                                                                                                                                                             Arbeitsumfeld: Zeichenbüro, Zeichengeräte, Vervielfältigungsapparate, Rechner, Drucker.                                                                                                                                       Ausbildungsgang: 2 Jahre betriebliche Ausbildung. Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.                                                                                           Weiterbildung:  Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) der Fachrichtung Maschinenbau.                               

Textillaborant/-laborantin -  physikalisch-technisch bzw. chemisch-technisch                                                                                      Ausbildungsvoraussetzungen:  Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen. Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Physikalisch-technisch: Durchführung von Textilprüfungsverfahren (Festigkeitsversuche, Kräuselverhalten, Elastizität, Gewichtsfeststellung, mikroskopische Untersuchungen, Gebrauchseigenschaften, Schrumpfverhalten etc.) - Herstellung der Versuchsanordnung, Messen, Führen der Versuchsprotokolle, Formulieren des Versuchsprüfberichtes. Chemisch-technisch: Durchführung von chemischen Analysen der Faserstoffe, Bestimmung der Faserart, der Veredelungsart. - Untersuchung des Verhaltens der Faser bzw. Stoffe gegen chemische Einflüsse z. B. Verhalten beim Färben. Wasseranalysen: Härte, Schwebstoffe, Säuregrad, basische Intensität. - Analyseberichte, Versuchsberichte. - Prüfung von chem.-technischen Eigenschaften von neu zu entwickelnden Kunstfasern.                                                                                                                                                                       Arbeitsumfeld: Prüflabors, Messeinrichtungen, Prüfgerätschaften.                                                                                                                                                                                           Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Gesundheitsschutz.                                                                                                                                                                                                     Ausbildungsgang: 3,5 Jahre betriebliche Ausbildung. Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.                                                                            Weiterbildung: Industriemeisterin, Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) Fachr. Textiltechnik.                                                                                                                          Textilmechaniker mit Textilmaschinenführer Fachrichtung Spinnerei a), Fachr. Weberei b)                                                            Ausbildungsvoraussetzungen:  Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen. Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Als Textilmaschinenführer: Beschicken und Überwachen der voll- bzw. halbautomatischen Maschinen/Anlagen und Handhabungsautomaten (Roboter), dabei Sorgen für Materialnachschub und -transport. Pflegen und Reinigen der Maschinen. Ständige Kontrolle des Warenlaufes. - Als Textilmechaniker: Einrichten, Umrüsten, Einstellen, Warten, Reparieren und Pflegen des Maschinenparks. Beheben von Funktionsstörungen, Austausch von Maschinenteilen, Sorgen für optimale Fertigungsqualität, Durchführen einfacher textiler Prüfungen. - Kenntnisse in Metallbearbeitung (Feilen, Bohren, Sägen, Drehen, Fräsen). - Praktische Veranlagung, rasche Auffassungsgabe, Freude an Technik und Textilien, räumliches und farbiges Sehen, Fingerge-schicklichkeit, mechanisches Verständnis, systematisches Arbeiten, Teamarbeit.  - Elektrotechnische und elektronische Kenntnisse. Funktionen Fachgebiet Spinnerei: Verspinnen, Spulen und Zwirnen von Textilfasern. Vielerlei Garnarten. Funktionen Fachgebiet Weberei: Herstellen von Geweben (Stoffbahnen) = Verkreuzen von zwei Fadensystemen, dem Längsfadensystem (Kette) und dem Querfadensystem (Schuss). Die Schussfäden werden durch die Kettfäden "hindurchgeschossen". Vielerlei Gewebearten.                                                                                                                                                                                                   Arbeitsumfeld: Klimatisierte Industriehallen, vielerlei Verfahrensmaschinen bzw. -anlagen. Textile Rohstoffe.                                                                                                                      Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Unfallschutz.                                                                                                                                                                                                      Ausbildungsgang: Zwei Ausbildungsstufen. Erste Stufe = Ausbildung zum Textilmaschinenführer in 2 Jahren. Nach Ablegen der Zwischenprüfung in einer Zweitstufe Ausbildung zum Textilmechaniker in 1 Jahr. Abschluss vor der Industrie- und Handelskammer.                                                                                                                                                       Weiterbildung: Industriemeister(in), Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) Fachrichtung Textil                                                                                                                           Textilmechaniker mit Textilmaschinenführer Fachr. Strickerei und Wirkerei (a)  Maschinenindustrie (b)                                                   Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                               Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Als Textilmaschinenführer (b): Produktion von Strick- und Wirkwaren in Schlauchform oder abgepassten Teilen. - Überwachung der meist vollautomatisch arbeitenden und elektronisch gesteuerten Rundstrick-, Rundwirk-, Flachstrick- oder Flachwirkmaschinen. Es entstehen so in der Strickerei z. B. Strümpfe und Strumpfhosen, in der Ketten- und Raschelwirkerei Meterware für Gardinen- und Spitzenstoffe sowie Maschenware für Ober- und Unterbekleidung. Sorgen für reibungslosen Maschinenlauf, Beseitigung kleinerer Maschinenstörungen, Überwachung der Qualität der produzierten Ware. - Als Textilmechaniker (a): Einrichten, Umrüsten, Einstellen, Warten, Reparieren und Pflege der Flach- und Rundstrickmaschinen bzw. der Flach- und Rundwirkmaschinen. Fertigung von Strickstoffen und Wirkwaren. Beheben von Funktionsstörungen, Austausch von Maschinenteilen; Sorgen für optimale Fertigungsqualität, Durchführen einfacher textiler Prüfungen. Vorbereitung von Mustern. - Kenntnisse in Metallbearbeitung (Feilen, Bohren, Sägen, Drehen, Fräsen). - Praktische Veranlagung, rasche Auffassungsgabe, Freude an Technik und Textilien; räumliches und farbiges Sehen, Fingergeschicklichkeit, mechanisches Verständnis, systematisches Arbeiten, Teamarbeit. Elektrotechnische und elektronische Kenntnisse.                                                       Arbeitsumfeld: Klimatisierte Industriehallen, vielerlei Verfahrensmaschinen bzw. -anlagen. Textile Rohstoffe.                                                                                             Ausbildungsgang: Zwei Ausbildungsstufen: Erste Stufe = Ausbildung zum Textilmaschinenführer in zwei Jahren. Nach Ablegen der Zwischenprüfung in einer zweiten Stufe Ausbildung zum Textilmechaniker in 1 Jahr. Abschluss vor der Industrie- und Handelskammer.                                                                                                             Weiterbildung: Industriemeister(in), Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) Fachrichtung Textil                                                                      Textilmustergestalter/-gestalterin                                                                                                                                                                           Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                             Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Textilien werden in vielerlei Mustern und Farben hergestellt. Sie sind gewebt, gestrickt, bestickt, bedruckt.  - Zeichnen, Kopieren und Kolorieren von Textilmustern in Orientierung am Verwendungszweck, an der Beschaffenheit des Materials und der technischen Gegebenheiten der vielerlei Textilmaschinen oder der Möglichkeiten der Handstickerei. Ausarbeiten der Entwürfe nach vorgegebenen Ideen, mit zunehmender Erfahrung auch Eigenentwürfe. - Spezialisierung auf Fachrichtungen Gewebe, Masche, Handstickerei, Maschinenstickerei, Textildruck und Tuftingflor.                                                                                                                                                     Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung. Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.                                                                                             Textilreiniger/-reinigerin                                                                                                                                                                                                       Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.   Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Teil- oder Vollreinigung von Textilien, Pelzen, Leder aller Art.  Arbeiten mit Reinigungsmaschinen. Hartnäckige Flecken verlangen Handarbeit und besondere Reinigungschemikalien. Bügeln, Pressen. - Auffrischen von Textileigenschaften: Wärmehaltungsvermögen, Luftdurchlässigkeit, Wasserabweisung, Feuchtetransport. Gewinnung neuer Form und neuen Sitzes. Färben. - Kenntnisse der Eigenschaften der Textilfasern, der Wasch- und Lösungsmittel, Fleckenentfernungsmittel, Farben.                                                                                                       Arbeitsumfeld: Reinigungsmaschinen, Mangen, Bügelpressen. Je nach Betriebsgröße manchmal riesige Apparaturen.                                                                                                 Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Gesundheitsschutz.                                                                                                                                                                                                Ausbildungsgang: 3 Jahre Ausbildung in Handwerks- oder Industriebetrieb. Abschlussprüfung vor der Handwerkskammer bzw. Industrie- und Handelskammer.                                     Weiterbildung: Meister(in)     

Textilveredler/Textilveredlerin                                                                                                                                                                                        Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                           Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Behandeln von Textilien (Fasern, Gewebe), um ihnen besondere Gebrauchseigenschaften zu verleihen (Ausrüsten). Appretieren, Laugieren, Färben, Glattwalzen, Rauhen, Glänzen, Mattieren, Beschichten, Bedrucken. - Maschinenüberwachung, Funktionssteuerung, Wartung. -. Qualitätsprüfung! - Gefühl für Textilfasern, Wissen um deren Eigenschaften. Chemische und physikalische Kenntnisse. Verfahrensverständnis. Sorgfalt.                                                                                   Arbeitsumfeld:  Industriehallen, vielerlei Verfahrensmaschinen; Farben, Weichmacher, Füllmittel, Kunstharze, chemische Grund-stoffe.                                                                               Spezielle gesetzliche Bestimmungen:  Gesundheitsschutz.                                                                                                                                                                                     Ausbildungsgang: Zwei Ausbildungsstufen: Erste Stufe = Ausbildung zum Textilmaschinenführer in 2 Jahren. Nach Ablegung der Zwischenprüfung in einer zweiten Ausbildungsstufe die Ausbildung zum Textilveredler während eines weiteren Jahres. Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.                                                                       Weiterbildung: Industriemeister(in), Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) Fachrichtung Textil.                                                                                                             Tiefbaufacharbeiter/-arbeiterin                                                                                                                                                                                 Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                             Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Umfang des Baustellenauftrages erkennen., seine Abwicklung vorbereiten. Baustellen einrichten., sichern und räumen: Arbeits- und Schutzgeräte, Betriebssicherheit gewährleisten, Werkzeuge und Geräte bereit stellen, warten. - Prüfen, Lagern und Auswählen von Bau- und Bauhilfsstoffen. Lesen und Anwenden von Zeichnungen. Skizzieren, Messungen. -Bearbeiten von Holz und Herstellen von Holzverbindungen. Herstellung von Bauteilen aus Beton- und Stahlbeton, desgleichen  Baukörper aus Steinen, Schalungen, Bewehrungen. Betonproduktion, Auswerfen von Baugruben und -gräben. Verbauung, Wasserhaltung. - Verkehrswege herstellen, Ver- und Entsorgungssysteme einbauen und anschließen.  Im zweiten Ausbildungsjahr a) Schwerpunkt Straßenbauarbeiten: Entwässerung, Unterlagenbau für Decken und Beläge. Pflasterdecken, Plattenbeläge, Asphaltdecken. b) Schwerpunkt Rohrleitungsbau: Transportieren, Lagern von Rohren, Armaturen, Form-stücken. Einbau von Druckrohrleitungen, Auslegen von Kabeln. Herstellung von Kabelschächten. c) Schwerpunkt Kanalbau: Abwasserleitungen. - Weitere Schwerpunkte sind Brunnen- und Spezialtiefbau sowie Gleisbau.                                                                       Arbeitsumfeld: Baustellen, Baumaterialien. Baugerätschaften, Baumaschinen.                                                                                                                               Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Unfallschutz.                                                                                                                                                                   Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung.   

Uhrmacher/-macherin                                                                                                                                                                              Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                             Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten:  Beschäftigung in der Industrie und im Handwerk. - Ind.: Fertigung von Einzelteilen der Uhren, Zusammensetzung und Überprüfung des richtigen Laufes. Herstellung von kompletten Musterstücken als Verkaufsmuster für Serienfertigungen. - Handwerk: Der Uhrmacher wartet und repariert alle Arten von Zeitmessern (mechanische, elektrische, elektronische). Klein- und Großuhren werden zerlegt und wieder zusammengesetzt. Ermittlung und Beheben von Schäden und Fehlern an Uhren. - Uhrmacher beherrschen vielerlei Metallbearbeitungsarten und gehen mit  feinen Uhrmacherwerkzeugen um (Pinzette, Gewindeschneider, Schraubendreher, Bohrer, Feilen). Sie arbeiten mit Uhrmacherdrehmaschinen, elektrischen Messgeräten wie Zeitwaagen und Oszillographen. - Im allgemeinen bestehen Uhren aus 6 Baugruppen: Antrieb, Laufwerk, Hemmung, Schwingsystem, Aufzug, Zeigerwerk. Bei antiken Uhren müssen manchmal Ersatzteile einzeln gefertigt werden. - Verarbeitung von Stahl und Edelmetallen; Verschrauben, Verstiften, Nieten, Löten, Feilen, Bohren, Fräsen. - Gutes Sehvermögen, exaktes Arbeiten.                                                                                                                                                                   Arbeitsumfeld: Werkstätte (Handwerk). Produktionshallen, Musteratelier (Industrie). Maschinen und Werkzeuge, Reinigungsapparate, Mess- und Prüfgeräte.             Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung in Handwerk und Industrie. Abschlussprüfung vor der Handwerks- bzw. Industrie- und Handelskammer.                   Weiterbildung: Meister(in), Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) der Fachrichtungen Feinwerktechnik, Maschinenbautechnik und Elektrotechnik.                                     Universalhärter/-härterin                                                                                                                                       Ausbildungsvoraussetzungen:Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                  Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Werkzeuge, Maschinenbauteile bedürfen häufig eines besonderen Härtegrades. Die Herstellung solch hochwertiger Bauteile geschieht aus besonders wärmebehandelten metallischen Werkstoffen: Vor allem Stahl lässt sich durch Erhitzen und anschließendem Abkühlen in bestimmten Tauchbädern noch härter machen. Verschiedene Härteverfahren in Härteöfen und Härtebädern mit Öl-, Blei- oder Salzlösungen. Durch Erwärmen des Stahls wird seine Sprödigkeit vermindert.                         Arbeitsumfeld: Metall verarbeitende Betriebe. Werkshallen, Härteöfen, Härtebadeinrichtungen. Metalle.                                                                                                                     Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Unfallschutz.                                                                                                                                                                                                       Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung.

Veranstaltungskaufleute  

Ausbildungsvoraussetzungen:  Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                             Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Entwurf, Organisieren, Durchführen, Nachbereiten von Veranstaltungen. Berücksichtigung der Zielgruppen. Veranstaltungen sind z. B. Messen, Kongresse, Konzerte , Ausstellungen. Risikoabschätzung. Leistungsangebote. Kostenkalkulation. Beratung und Kundenbetreuung. Ablauf- und Regiepläne und deren Umsetzung. Kenntnis der veranstaltungs-technischen Anforderungen, Gegebenheiten und Vorschriften. Erfolgskontrollen. Überblick über den einschlägigen Markt  (Veranstaltungs- und Eventbereich). Marketing und Werbekonzepte. Kosten- und Erlösplanung. Bearbeitung allgemeiner kaufmännischer Belange.                                                                                                                                                                                                                             Arbeitsumfeld: Man ist tätig bei Messegesellschaften, Kongresszentren, Eventagenturen, Unternehmen für Veranstaltungstechnik. Cateringunternehmen, Hotels und Gaststätten mit Veranstaltungsprogrammen, kommunale Kulturämter, Stadtmarketing, Theater, Konzertveranstaltern, Rundfunkanstalten, Agenturen für Sportveranstaltungen. - Für Vielfalt ist gesorgt.                                                                                                                                                                       Ausbildungsgang: Ausbilder sind zu finden bei den genannten Bereichen. Die Ausbildung dauert bundeseinheitlich 3 Jahre.                                            Verfahrensmechaniker/-in - Fachr. Kunststoff- u. Kautschuktechnik
Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                          Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Kunststoffartikelherstellung (Beispiel:) Haushaltswaren, wie Wannen, Eimer, Dosen etc. mittels Mischen von Kunststoffgranulat bzw. –pulver, Einfärben, Mischen, Schmelzen und In-Form-Gießen mit hohem Druck. Härten. – 8 verschiedene Verfahren für viele Produktreihen: Schalter, Mülltonnen, Autoteile, Bauteile, Formteile, Spielzeug, Folien, Verpackungsmaterial, Tafeln, Trägerbahnen, Kanister, Tanks, Zelt-, Lkw-Planen, Glasfaserverstärkung, Wärmedämmungsschaumtafeln, Schutzpolster. Kalandriert, gepresst, spritzgegossen, Hohlkörper, beschichtet, verstärkt, geschäumt, geformt. Kautschukverarbeitung.                                                                                                             Arbeitsumfeld: Werkhallen, vollautomat. Spritzgussmaschinen, Kunststoffgranulat u. –pulver, Farbe.                                                                                                                                  Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Gesundheitsschutz.                                                                                                                                                                                          Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung. Im 3. Jahr Spezialisierung nach Wahl: Extrudieren, Kalandrieren, Pressen, Spritzgießen, Herstellen von Hohlkörpern, Beschichten, Verstärken, Schäumen, Verarbeiten von Kautschuk. – Abschlussprüfung vor der Industrie- u. Handelskammer.                                                                                                Weiterbildung: Industriemeister(-in), Staatl. geprüfte(r) Techniker(-in) der Fachr. Kunststofftechnik.                                                                                         Verfahrensmechaniker/-in -Fachr. Nichteisen-Metallumformung                                                                  Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                  Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Herstellung von Rohren, Bändern, Blechen, Profilen und Drähten durch Walzen, Strangpressen, Schmieden und Ziehen mit Anlagen, Maschinen und Werkzeugen der spanlosen Umformtechnik. Transport, Lagerung und Bereitstellung des Vormaterials bei gleichzeitiger Erkennung, Beurteilung und  Beseitigung von Fehlern. Vorbereitung der Fertigungs-anlagen und Hilfseinrichtungen. Montage der Umformwerkzeuge. Beseitigung von Werkzeugfehlern. Mitarbeit bei der Überwachung und Steuerung der Fertigungsabläufe und der Fertigstellung der Erzeugnisse durch Richten und Ablängen. Bedienung der Einrichtungen zur Daten- und Informationsübermittlung, der Ofenanlagen, der Anlagen zur mechanischen und chemischen Oberflächenbehandlung. Probennahme, mechanisch-technische Prüfungen. Maß-, Form- und Oberflächenprüfungen zur Qualitätssicherung, zur Instandhaltung der Anlagen. Durchführung von Wartungsarbeiten nach Plan. Austausch von Bauteilen. Durch Drehen und Fräsen werden auch selbst Teile angefertigt. - Beherrschung der technischen Kommunikation, der manuellen und maschinellen  Werkstoffbearbeitung, der Herstellung von mechanischen Verbindungen. Kenntnisse in Hydraulik und Pneumatik, Elektro-, Mess- und Regelungstechnik. - Beherrschung der Verfahrensabläufe, der Produktions- und Prozesssteuerung                                                                Arbeitsumfeld: Industriehallen, Maschinen und Werkzeuge. Nichteisenmetalle.                                                                                                                                               Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Unfallverhütung, Umweltschutz.                                                                                                                                                                       Ausbildungsgang: 3 Jahre  betriebliche Ausbildung. Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.                                                                               Weiterbildung: Industriemeister(-in), Staatl. geprüfte(r) Techniker(-in) der Fachr. Kunststofftechnik.                                                                                           Verfahrensmechaniker in der Steine und Erde Industrie - Fachr. Transportbeton                                  Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                  Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Gewinnen, Fördern und Transportieren von Rohstoffen, Disponieren von Mischungen, Materialfluss und Materialtransporten, Herstellung von Transportbeton und Werkfrischmörtel, Wiederaufbereiten von Restbeton und Restmörtel. - Qualitätssicherung. - Lagern und Entsorgen. - Beherrschung der technischen Kommunikation, der manuellen und maschinellen Werkstoffbearbeitung, der Herstellung von mechanischen Verbindungen. Instandhaltung und Wartung von Werkzeugen und Maschinen. - Überblick über die Erschließungs-, Gewinnungs- und Fördertechniken von Rohstoffen sowie deren Verarbeitung. Kenntnisse in Hydraulik und Pneumatik, Elektro-, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik. Beherrschung der Verfahrensabläufe, der Produktions- und Prozesssteuerung.                                                                                                         Arbeitsumfeld: Werkstätten, Kies- bzw. Kalkwerk, Maschinen und Werkzeuge, Transportbeton-Anlage.                                                                                                                          Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Unfallverhütung, Umweltschutz.,                                                                                                                                                                     Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung. Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.
 

Verkäufer/Verkäuferin                                                                                                                                                                                                            Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                           Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Bedarf (Nachfrage) und Produkt (Angebot) sind zusammenzuführen zu einem Preis, den der Käufer als nicht zu hoch empfindet und der dem Verkäufer möglichst die eingesetzten Kosten ersetzt und noch einen Gewinn verschafft. - Produktdarbietung (Präsentation), Produktbeschreibung, Erläuterung der Bedarfsdeckungseigenschaften, Kundenberatung; Preisauszeichnung, Beherrschung des Kassenwesens. - Psychologisches Gespür, Verkaufstalent (Sicherheit in der Argumentation, Überzeugungsfähigkeit), Warenkenntnis (Grundwissen über die Herstellung), modisches Stilempfinden; verbindliche Umgangsformen, Aufmerksamkeit, Freundlichkeit, Ordentlichkeit.                                                                                                                                                                                                                                                                       Arbeitsumfeld: Vielerlei Einzelhandelsbranchen, Verkaufsräume, Lager- und Präsentiereinrichtungen; Publikumsverkehr. Selbstbedienung und Fachabteilungen mit Bedienung.        Ausbildungsgang: 2 Jahre betriebliche Ausbildung, Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.                                                                                                 Weiterbildung: Nach der zweiten Ausbildungsstufe zum Kaufmann/-frau im Einzelhandel (1 Jahr): Handelsfachwirt(in), Fachkaufmann (-frau); Staatlich geprüfte(r)Betriebswirt(in)  Vermessungstechniker/-technikerin                                                                                                                                                                         Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                             Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Vermessung der Lage von Bauten, Straßen, Kanälen, der Gebäudestrukturen, von Leitungen. Zeichnen von Karten und Lageplänen anhand der ermittelten Messdaten, Beschriften, Kolorieren nach gültigen Normen; Kopieren; Plan- und Kartenverwaltung. - Exaktheit, Sauberkeit, Basismathematik, Geometriekenntnisse, Fertigkeiten in Rechnen.                                                                                                                                                                                                                                                       Arbeitsumfeld: Büro, Vermessungs- und Katasterämter, Vermessungs-Ingenieurbüros, Freigelände. Vermessungsteam, Vermessungs-gerät (Messlatten, Lot, Winkelinstrumente, elektronische Messgeräte); Zeichenbrett, Tusche, Karten, Folien, Rechner.                                                                                                                                                                                             Ausbildungsgang:  3 Jahre Ausbildung in öffentlichen Dienststellen und privaten Vermessungsbüros. Verkürzte Ausbildungsdauer bei mittlerem Bildungsabschluss.                               Weiterbildung: Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) der Fachrichtung Vermessungswesen.                                                                                                                                                             Ver- und Entsorger/-entsorgerin                                                                                                                                                                                  Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                             Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Betreuung von Klär- und Wasserwerken, Mülldeponien = Beobachtung und Steuerung des Betriebsablaufes. Behebung von Störungen. - Bedienen, Überwachen, Warten, Reparieren der Anlagen und Maschinen, Räumung der Klärbecken von Klärschlamm. - Kontrollgänge, Analysen, Messungen,.Tagebuchführung. - Technisches Verständnis, Grundkenntnisse in Chemie, Physik, körperliche Einsatzbereitschaft.                                                                                                                              Arbeitsumfeld:  Klär- und Wasserwerke, Deponien. Betriebsanlagen, Abwassersysteme, Labors, Mess- und Analysegeräte, Schaltraum, Datenverarbeitungsgeräte. Teilweise unangenehme Gerüche je nach Fachrichtujng.                                                                                                                                                                                                                                   Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Unfallschutz.                                                                                                                                                                                                          Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung. Im 3. Jahr Spezialisierung nach Fachrichtungen Wasserversorgung, Abwasserbehandlung, Abfallbearbeitung. Staatliche Abschlussprüfung.                                                                                                                                                                                                                       Verpackungsmittelmechaniker/-mechanikerin                                                                                                                                                      Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen. 
Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Verpackung produziert Inhaltsschutz und Werbung. Herstellung von Schachteln und Kartons aus Kartonbögen mittels Stanzautomaten = Ausstanzen der Faltschachtelzuschnitte, maschinelles Rillen und Ritzen für späteres Umbiegen. - Flache Faltschachtelzuschnitte werden maschinell in kubische oder quadrische Form gebracht. Kleben der Schachteln an den Klebelaschen unter Druck. Einrichten, Bedienen und Überwachen der Maschinen. Bestimmung der Festigkeit, der Form, der Schutzintensität. - Verarbeiten auch von Wellpappe, Herstellung dieser (Papier wird in wellige Form gebracht, dann beidseitig mit Papierbahnen beklebt). Fertigung von Papierbeuteln und -säcken. Umhüllungen mit Folien.. Materialkunde, technische Kenntnisse.                                                                                                                                                           Arbeitsumfeld: Industriefertigungshalle, Maschinen, Transportgeräte. Papier, Karton, Folien, Klebestoffe.                                                                                                           Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung, Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.                                                                         Weiterbildung: Industriemeister(in), Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) der Fachrichtung Papierverarbeitung.
                                       
Verwaltungsfachangestellter/-angestellte                                                                                                                                                   Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.

Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Einsatz bei Kommunalverwaltungen in verschiedenen Ressorts: Personalwesen, Statistik, Rechnungswesen, Einwohnermeldeamt u. a. m. – Abwicklung der an-fallenden Verwaltungsaufgaben als Sachbearbeiter. Ausfertigung und Verwaltung vielartiger Akten. Publikumsbetreuung. Erarbeitung von Entscheidungsunterlagen. – Kenntnis der einschlägigen Vorschriften (Gesetze, Verordnungen, Erlasse); Auskünfte, Bearbeitung von Anträgen.
Arbeitsumfeld: Büro, Behörde, moderne Kommunikations- und EDV-Apparaturen. Publikumsverkehr, Bürger.
Ausbildungsgang: 3 Jahre Ausbildung in 5 Fachrichtungen: Allgem. innere Verwaltung des Bundes – Bundesverkehrsverwaltung – Handwerkskammern und Industrie u. Handelskammer – Allgem. innere Verwaltung der Länder und Kommunen – Evangelische Kirchenverwaltung. Die spezifische Ausbildung in der Fachrichtung dauert 12 Monate.
Weiterbildung: Staatlich geprüfte(r) Betriebswirt(-in) VWA (Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie). U.U. Wechsel in gehobenen Dienst.                                                                             Vulkaniseur/Vulkaniseurin                                                                                                                                                                                                 Ausbildungsvoraussetzungen:  Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                             Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Vulkanisierung ist die Umwandlung von Rohkautschukmischungen unter Hitze und Druck in elastischen Weichgummi. Auf diese Weise werden Gegenstände aus Gummi bzw. Kautschuk repariert, vor allem Autoreifen runderneuert. - Das Aufrauhen von Altgummi, das Abschälen und Vulkanisieren geschieht maschinell. Reifenwechsel, Räderauswuchtung, Vermessen von Spur und Sturz mit optischen und elektronischen Messgeräten.                                                                                           Arbeitsumfeld: Vulkanisieranlagen, Montierhallen. Halb- und volllautomatische Gerätschaften und Maschinen.                                                                                                 Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung. Abschlussprüfung vor der Handwerkskammer.                                                                                                            Weiterbildung: Meister(in)                                         

Weinküfer                                                                                                                                                                                                                                           Ausbildungsvoraussetzungen:  Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                         Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Überwachung der Entwicklung und der Reife des Weines, weil er ein empfindliches Getränk ist. In jedem Stadium bedarf es besonderer Pflege. - Entgegennahme der Trauben, Überprüfung ihrer Beschaffenheit, Feststellen des Mostgewichtes (Zuckergehalt), Mahlen und Pressen der Trauben, Überwachung des Gärvorganges, Filtern und Abfüllen der Weine, Vorbereitung für den Versand, fachgerechte Lagerung. - Weinküfer bedienen und Warten Pumpen, Filter, Flaschenfüllautomaten u. a. - Weinküfer schmecken den fertigen Wein, beurteilen den Geschmack und stellen Qualitätsmerkmale fest. - Kenntnisse in biochemischen Prozessen. Ausgeprägter Geruchs- und Geschmacksinn, technisches Verständnis.                                                                                                                                                                                                                   Arbeitsumfeld: Kellereien. Gäranlagen, Labors, Abfüllhallen, Lagerkeller.                                                                                                                                                                                       Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Unfallschutz. Lebensmittelrecht (Weingesetz).                                                                                                                                               Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung. Abschlussprüfung vor der Handwerks- bzw. Industrie- und Handelskammer.                                                         Weiterbildung: Meister(in), Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) für Weinbau und Kellerwirtschaft                                                                                                                   Werbekaufleute                                                                                                                                                                                                                             Ausbildungsvoraussetzungen:  Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                                   Aufgaben, Tätigkeiten, FertigkeitenAufgaben der Werbung: Waren und Dienstleistungen dem Publikum = potentielle Kunden vorstellen. Kenntnisse über Werbeträger (z. B. Zeitungen) und vielerlei Werbemittel. Überblick über die werblichen Funktionen von Rundfunk, Fernsehen, Katalogen, Zeitschriften, Prospekten etc. - Überblick über die Strukturen der Werbewirtschaft. Ausarbeiten von Werbestrategien in Kommunikation, Kreativität, Medien, Präsentationen. Ausarbeiten von Werbekampagnen, Umsetzung dieser. Werbekaufleute betreuen den kaufmännischen Part. Sie stellen Werbebudgets auf, erteilen die Ausführungsaufträge, rechnen die Kosten ab, vergleichen Ist mit Soll. Sie begleichen die Rechnungen nach vorhergehender Kontrolle. Werbekaufleute kennen sich in den diversen Produktionstechniken aus um als sachverständige Gesprächspartner ihr Rolle einzunehmen.                                                                                                       Arbeitsumfeld: Büro, moderne Kommunikations- und EDV-Apparaturen. Arbeiten im Team mit Grafikern, Textern, Werbepsychologen, Druckereien.                                   Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung, Abschlussprüfung vor der Industrie-. und Handelskammer.                                                                      Werkstoffprüfer/-prüferin                                                                                                                                                                                                  Ausbildungsvoraussetzungen:  Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                           Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Prüfungen an Stahl, Nichteisenmetallen (NE-M) und Kunststoffen technischer, physikalischer und mechanischer Art. Die Prüfung erstreckt sich auf Eigenschaften (Festigkeit, Härte), Zusammensetzung (etwa einer Legierung) oder Fehler (Risse, Fremdeinschließungen, Hohlräume). Versuchsproben bedürfen der Vorbereitung: Schleifen, Polieren, Ätzen,. Sichtung und Beurteilung der Proben unter dem Mikroskop. - Innere Fehlstellen werden ermittelt durch zerstörungsfreie Prüfverfahren, etwa durch Mikroschall, Röntgenstrahlen. Prüfergebnisse werden aufgezeichnet.                                                                                                                                                   Arbeitsumfeld: Meist Forschungs- oder Entwicklungsabteilungen, aber auch im Betrieb. Prüfapparaturen. Prüfstücke diverser Art.                                                                           Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Gesundheitsschutz.                                                                                                                                                                    Ausbildungsgang: Ausbildungsdauer 3 Jahre.                                                                                                                                                                                                   Werkzeugmacher/-macherin                                                                                                                                                                                       Ausbildungsvoraussetzungen:  Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                        Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Anfertigung von Maschinen (Werkzeug-)teilen, die in der Maschine als "Werkzeug" fungieren und so z. B. stanzen, schneiden oder prägen. Bau von Vorrichtungen, mit denen zu bearbeitende Werkstücke festgehalten, eingespannt werden. - Sägen, Feilen, Bohren, Drehen u. a. m. Hand- und Maschinenarbeit. Einbau, Reparatur. - Technisches Verständnis, Beherrschung der Arbeitsgänge, die das "Werkzeug" zu vollführen hat. Maßgenaues Präzisionsarbeiten anhand von Zeichnungen bis auf Hundertstel von Millimetern. Werkstoffe sind diverse Arten von Metallen, Legierungen , Stahl, aber auch Kunststoffe.                                                                                                               Arbeitsumfeld: Werkstätte, vielseitiger Maschinenpark (Bearbeitungsmaschinen), Werkbank, Werkzeug.                                                                                                       Ausbildungsgang: 3,5 Jahre Ausbildung in Betrieben der Industrie oder des Handwerks. Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer bzw. Handwerkskammer.               Weiterbildung: Industrie- bzw. Handwerksmeister(in), Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) der Fachrichtungen Maschinenbau, Feinwerktechnik, Automatentechnik, REFA-Technik. Werkzeugmechaniker/-mechanikerin Fachricht. Instrumenten- (a), - Stanz- u. Umform- (b), - Formentechnik (c) 

Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                           Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Mitarbeit bei der Herstellung und Instandhaltung von Produkten der Instrumententechnik (chirurgische, kosmetische, allgem. Instrumente, medizinische Gerätschaften) -a). -  Mitarbeit bei der Herstellung und Instandhaltung von Produkten der Stanz- und Umformtechnik (Schneid-, Umform-, Bearbeitungswerkzeuge, Vorrichtungen, Lehren, Schablonen,  Mess- und Prüfzeug) – b). – Mitarbeit bei der Herstellung und Instandhaltung von Formen und Gesenken (Press-, Blas-, Streich-, Druck-, Spritzgussformen, Kokillen, Gesenken, Gravuren) – c). Fertigen, Montieren, Warten, Inspizieren, Instandsetzen. – Arbeiten nach Unterlagen und Anweisungen. Hohe Maßgenauigkeit.                                                                                                                                                                                                                                                         Arbeitsumfeld: Werkhallen, Maschinenhallen, Maschinen und Geräte. Werkzeug.                                                                                                                                                           Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Einschlägige Vorschriften, Sicherheitsbestimmungen.                                                                                                                                       Ausbildungsgang: 3,5  Jahre betriebliche Ausbildung (1 Jahr Grund-, 2,5 Jahre Fachbildung, davon 1,5 Jahre Ausrichtung an Fach-richtung. Abschlussprüfung vor der Industrie- u. Handelskammer                                                                                                                                                                                                    Weiterbildung: Industriemeister(-in); Staatlich geprüfte(r) Techniker(-in).                                                                                                                 Winzer/Winzerin 

Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                           Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Gewinnung von Wein. Neuanlage von Weinbergen, Weinbergpflege durch Bodenbearbeitung mit Spezialmaschinen. Schädlingsbekämpfung. - Rebschnitt im Frühjahr (entscheidet wesentlich über den Ertrag)). Traubenlese im Herbst mit "Butten" = Behälter für die gelesenen Beerentrauben. Kolonnenarbeit.  - In der Quetschmühle werden Beeren und Stiele getrennt und die Beeren aufgerissen. Anschließend Auspressen des Saftes in der Mostpresse. Der Most ruht dann in großen Bottichen zur Klärung und Gärung (= Umwandlung des Zuckers in Alkohol durch die "Arbeit" von Gärungsbakterien, bekannt als Hefe). - Der Wein wird schließlich entsäuert und "geschönt" durch Zucker und Hefebeigaben nach strengen gesetzlichen Regeln (Verbot des Pantschens). - Flaschenabfüllung, Verkorken, Etikettieren. - Vermarktung meist über Genossenschaften. Sauberkeit.                                                                                                                                                                                                                                 Arbeitsumfeld: Weinberge, Winzergut, Winzerhof. Spezialmaschinen für Weinbergpflege. Mostpresse, Quetschmühle, Abfüllmaschinen. Arbeit im Freien, im Kelter und Keller. Viel Handarbeit.                                                                                                                                                                                                                                                                                            Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Weingesetz.                                                                                                                                                                                                           Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung. Abschlussprüfung vor der Landwirtschaftskammer.                                                                                                                     Weiterbildung: Meister(in), Staatliche geprüfte(r) Techniker(in) Fachrichtung Weinbau und Kellerwirtschaft.             

Zahnarzthelfer/-helferin 

Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                         Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Behandlungsvorbereitung: Beleuchtung, Besteck, Patientenkarteikarte, Patientendatei. Steuerung der Reihenfolge der zu Behandelnden. Patientenbetreuung.  Mithilfe bei der Behandlung: Anrühren von Füllmaterial, Zureichen der Instrumente, "Behandlungsprotokoll" u. a. m. - Büroarbeiten: Terminkalender, Patientenkartei, -datei, Erstellen von Abrechnungen, Telefondienst. - Besteck sterilisieren, Gerät desinfizieren, Entwickeln von Röntgenaufnahmen. - Übersicht, Korrektheit, Sauberkeit, Ordnungssinn.                                                                                                                                                                                                                                         Arbeitsumfeld: Praxisräume, Labor, zahntechnisches Instrumentarium. Kliniken, Werksambulanzen, Öffentliches esundheitswesen.                                                                                       Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Hygiene- und Gesundheitsvorschriften.                                                                                                                                                           Ausbildungsgang: 3 Jahre betriebliche Ausbildung.                                                                                                                                                                                   Weiterbildung: Zahnmedizinische Fachhelfer(in) ZMF)                                                                                                     Zahntechniker/Zahntechnikerin

Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                                               Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten:  Fertigung von Zahnersatz vielerlei Art: Kronen, Brücken, Prothesen, auch Zahnspangen. Arbeiten nach Kieferabdruck und Vorgaben des Zahnarztes. Zuerst Herstellung eines Modells, mit dem die Feinanpassung vorgenommen wird. - Bohren, Fräsen, Schleifen, Formen, Modellieren, Löten u. a. m. - Gutes Sehvermögen, Handgeschick, Geduld.                                                                                                                                                                                                               Arbeitsumfeld: Zahntechnisches Labor. Rohstoffe: Edelmetalle, Zahnkeramik. Gerät: Bohrer, Fräsen, Schleifsteine, Formzangen, Pinzetten, Modellierinstrumentarien, Bunsenbrenner, Brenn- und Wärmeöfen, Löt- und Schweißgerät, Pressen.                                                                                                                                                               Ausbildungsgang: 3,5 Jahre betriebliche Ausbildung. Abschlussprüfung vor der Handwerkskammer.                                                                                                       Weiterbildung: Meister(in).                                                                                                                                                                                                                                        Zentralheizungs- und Lüftungsbauer/-bauerin                                                                                               AusbildungsvoraussetzungenKeine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Installation von Heizungs- und Lüftungseinrichtungen in Privat - und Industriebauten: Rohrverlegung für den Vor- und Rücklauf des Heizungswassers. Rohrverlegung für die warm- und Kaltwasserversorgung. Einbau der Heizungsschlangen bzw. Heizkörper. Einbau der Kesselanlagen und Brenner. Installation der Klimaanlage. - Vorbereitung des Einbaus in der Werkstätte bzw. Montagewagen; evtl. Durchbrucharbeiten am Mauerwerk (Altbauten). - Lesen technischer Zeichnungen, technisches Verständnis, körperliche Fitness.                                                                                                                                    Arbeitsumfeld: Werkstätte, Baustelle. Heizungsaggregate, Klimaanlagen. Drehbänke, Schneidemaschinen, Sägevorrichten, Schweißgeräte, Bohrhämmer, entsprechend Drehen, Schneiden, Sägen, Schweißen, Bohren.                                                                                                                                                                                                                                                   Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Unfallschutz.                                                                                                                                                                                                           Ausbildungsgang: 3 Jahre Ausbildung im Betrieb. Gesellenprüfung an der Handwerkskammer.                                                                                               Weiterbildung: Handwerksmeister(in); Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) Fachrichtung Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik, Sanitärtechnik.                                                       Zerspanungsmechaniker/-mechanikerin - Fachrichtung Drehtechnik (a), - Frästechnik (b), - Automaten-Drehtechnik (c), - Metallschleifer (d)

Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtlich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen.                                                 Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Arbeiten bei spanender Fertigung an Werkzeugmaschinen der Drehtechnik = Fertigung von Werkstücken für Maschinen, Geräten und Anlagen mittels Dreh- und Bohrarbeiten: Bearbeiten von Gussstücken, Halbzeug, spanend und spanlos vorbearbeiteten Werkstücken mit meist zylindrischer Grundform aus Metallen und Nichtmetall mit meist einschneidigen Werkzeugen (a). – Arbeiten bei spanender Fertigung an Fräsmaschinen und an Bohr- und Fräswerken wie bei a); hier mittels Fräs- und Bohrarbeiten: Bearbeitung von Guss- u. Schmiedestücken, Schweißkonstruktionen, Halbzeug und vor-bearbeiteten Werkstücken aus Metall und Nichtmetall mit mehr-schneidigen Werkzeugen (b). – Arbeiten bei spanender Serienfertigung an Drehautomaten = Fertigung von zusammengesetzten Drehteilen: Bearbeiten von Profilstangen, Guss-, Schmiede- und Sinterhalbzeug aus Metall und Nichtmetall mit meist einschneidigen Werkzeugen und vielen Sonderwerkzeugen. – Einrichten der Bewegungsprogramme der Automatensysteme; Versorgen der Automaten mit Bearbeitungsgut sowie ihre Entsorgung (c). - Schleifen  und Behandeln der Oberflächen von Metallwerkstücken und Rohlingen auf vorgesehene Maße und Güte (d). - Erkennen, Beseitigen von Produktionsstörungen; Überwachung des Produktionsablaufes, Qualitätsprüfung und –sicherung; Einrichten der Maschinen und Werkzeuge und Vorrichtungen. Arbeiten nach Unterlagen. Fertigungsablaufplanung. Programmierung gesteuerter Maschinen. – Einzel-, Serienfertigung.               Arbeitsumfeld: Werkhallen, Maschinenhallen. Herkömmliche oder numerisch gesteuerte Werkzeug- und Fräsmaschinen, Drehautomaten, Schleifmaschinen. Gussstücke, Schmiede- u. Sinterhalbzeug u.a.m.                                                                                                                                                                                                                                                 Spezielle gesetzliche Bestimmungen: Einschlägige Vorschriften, Sicherheitsbestimmungen.                                                                                                                             Ausbildungsgang: 3,5 Jahre betriebliche Ausbildung (1 Jahr Grund-, 2,5 Jahre Fachbildung, davon 1,5 Jahre Ausrichtung an Fachrichtung. Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.                                                                                                                                                                            Weiterbildung: Industriemeister(-in); Staatlich geprüfte(r) Techniker(-in)                                                                                                                                                                           Zimmerer                                                                                                                                    Ausbildungsvoraussetzungen: Keine bestimmte Schulbildung. Örtich und betrieblich unterschiedliche Einstellungsbedingungen. Weibliche Lehrlinge können nicht ausgebildet werden.                                                                                                                                                                                                                                                                                                   Aufgaben, Tätigkeiten, Fertigkeiten: Errichten von Dachstühlen und Fachwerkkonstruktionen aus Holz; Bau von Treppen, Holzverschalungen, Baugerüsten. - Sägen, Hobeln, Stemmen, Bohren, Transportieren, Hieven. - Vorrichten der Konstruktionsteile in der Werkstatt, Zusammenbau im/auf dem Bauwerk. - Konstruktionsverständnis, mehrdimensionales Vorstellungsvermögen.  Grundkenntnisse in Statik.                                                                                              Arbeitsumfeld: Baustelle Werkstätte, ortsfeste und mobile Holzbearbeitungsmaschinen; Balken, Kräne, Aufzugsvorrichtungen. Überkommenes Handwerksgerät: Zimmermannswinkel, Axt, Beil, Hammer, Lot, Wasserwaage. - Richtfest.                                                                                             Spezielle  gesetzliche Bestimmungen: Unfallschutz.                                                                                                                                                                                         Ausbildungsgang: Zimmerer bildet sowohl das Handwerk als auch die Industrie aus. Handwerk: 3 Jahre betriebliche Ausbildung; Gesellenprüfung an der Handwerkskammer. Nach dem zweiten Ausbildungsjahr Zwischenprüfung. Bauindustrie: Zwei Stufen - zwei Jahre Ausbildung zum Ausbaufacharbeiter. Fortsetzung ein weiteres Jahr zum Zimmerer nach Zwischenprüfung. Abschlussprüfung vor der Iindustrie- und Handelskammer.                                                                                                                                                                   Weiterbildung: Geprüfter Polier/Ausbau; Industrie- bzw. Handwerksmeister; Staatlich geprüfter Techniker der Fachrichtungen Allgemeine Bautechnik, Ingenieurbau, Holztechnik, Holz- und Kunststoff, Holzbetriebstechnik.

Fitness

 

Beug stetig die Knie jeden Tag,

Sonst wanken sie im Alter!

Denk nicht, das wär lästig Plag!

Müsli iss, nicht gleich ein ganz Malter.

 

Lauf, geh, renn. Carpe Diem!

Zitter nicht weil der Leib gar greisig.

Im Futurum sonst ne va plus rien;

Unschön sind Bein, dünn wie Reisig!

                                                               EL

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Verlag POOL